B-chen Familien aufgepasst!

Wir freuen uns alle sehr auf die Ankunft der B-chens! Sie werden eine Reihe Menschen und hoffentlich auch Hunde sehr glücklich machen und ordentlich auf Trapp halten.

Dieser Post ist für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein B-chen bei sich aufzunehmen.

Seht Ihr das Beitragsbild? Das ist eines der A-chen, ein charmantes A-chen, aber auch ein durchtriebenes, viel, viel zu intelligentes A-chen. Ein A-chen, das seinen Menschen lange weiß machen wollte, dass es sowas wie „Impulskontrolle“ und „Zurückhaltung“ überhaupt gaaar nicht kann, dass es viel, viel zu hormongesteuert für so komplizierte Affenkompetenzen ist und überhaupt, es muss wie von der Tarantel gestochen ausscheren, um diese Maus, dieses Poopsicle1 oder diese freche Fußhupe zu schnappen.

Von wegen! Sehr Ihr trotz der schlechten Bildqualität das Leckerli in Frauchens Hand? Und den trotzigen Blick vom A-chen? Der weiß genau, dass er hoch soll und hat absolut keinen Bock. Vor diesem Leckerchen harrte er bereits 5min standhaft vor der Leberwurst (!) aus, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das Leckerchen schnappte er sich übrigens kurz nach diesem Photo … und huschte direkt wieder runter. In Erwartung eines weiteren Leckerchens.

Wappnet Euch mit allem, was Ihr habt! Die B-chens werden Kiras Intelligenz erben. Ihr werdet viel Spaß haben!

 

Guter Hoffnung

Kira (Zausel's Red Rose)
Kira (Zausel’s Red Rose)

Seit heute wissen wir es sicher: Wir erwarten unseren B-Wurf! Mindestens fünf kleine Quirle wuseln in Kiras Bauch, so lebhaft, dass kein Zweifel besteht, sie sind fit wie Turnschuhe.

Kira (Zausel’s Red Rose) hat auf dieser Website ihre eigene Seite mit vielen Informationen und Bildern, und noch viel mehr davon im Blog (Stichwort Kira).

Der Vater der Welpen, Salai (Balance Master Speigas), wurde von Laura Baryte (Speigas Kennel, LIT) gezüchtet und gehört Monique van Ree-Hagg (NL). Sein Vater Fizzy (Snowmist’s Quicksilver Speigas) ist eine Berühmtheit und stammt wie Salais Mutter Enya (Snowmist’s Rich Image) aus dem Snowmist Kennel von Kim Ramey-LeBlanc (CAN).

Danke, Monique, dass du diese Verpaarung möglich gemacht hast!

Salai (Balance Master Speigas)
Salai (Balance Master Speigas)

Der ausführliche Stammbaum der Welpen kann hier eingesehen werden:

Pedigree B-Wurf
Pedigree B-Wurf

Wenn alles gut geht, werden die Kleinen nach dem 16. März geboren. Bis dahin wird die werdende Mama mit allem verwöhnt, was sie liebt – und das sind vor allem Spaziergänge!

Raubtier

„Du, Herrchen“, sagte das Frauchen, während es sich seine Jacke auszog, „ich hätte gerne mal deine Meinung zu einer Situation eben.“

„Okay, schieß los“, antwortete Herrchen und lauschte aufmerksam.

„Also, es war so. Ich hab eben die Mülltonnen rausgestellt und kam gerade wieder zur Tür rein. Auf der Arbeitsplatte in der Küche hatte ich schon die Buchteln für’s Frühstück hingestellt. Der Bubs steht neben der Arbeitsfläche und schaut mich an, als hätte er den Leibhaftigen gesehen. Dann schluckte er sehr schnell – mit einem gut hörbaren „gunck“ – und zischte zu seiner Decke ab.2 Dummerweise habe ich keine Ahnung mehr, wie viele Buchteln da waren. Du hast keine gegessen, oder? Ich könnte schwören, es sind weniger… und die Lefzen hat er sich auch geschleckt. Und dann totaaal unschuldig geguckt, einen richtigen Disneyblick hat er aufgesetzt.“

„Ach, nein, Frauchen“, erwiderte das Herrchen. „Du tust dem Rülpen unrecht, der hat bestimmt nichts geklaut. Unser Rülpe ist doch so ein braver, verständiger Hund, der würde sowas nie tun. Wahrscheinlich hat er sich nur erschreckt, dass du plötzlich in der Tür warst und wollte dich beschwichtigen.“

Einige Tage später rumpelte es laut in der Küche und der Rülpe verschlang in drei gewaltigen Schlucken ein halbes Blech Pizza.

„Es war eh zu langeweilig mit zwei Hunden im Haus, die nichts aus der Küche klauen“, japste das Herrchen mitten in seinem Lachanfall.

Endlich, Winter!

Es gibt was zu Feiern! Seit dem Oktober lernten die Hessen täglich so viele neue Grautöne – in der Wohlfühltemperatur von 4-7°C – kennen, dass Loriot 1 vor Freude aus dem Grab hüpfen würde. Damit ist jetzt Schluss! Zumindest für diese Woche. Minusgrade! Sonnenschein! Schneereste! Allerschönstes Huskywetter!

Gerade eben hat Frauchen einen sehr großen Berg Arbeit zur Seite geschafft, es lockt die Freiheit. Morgen und übermorgen wird ausreichend Zeit sein, um bei langen Wanderungen den Winter zu genießen. Einen fröhlichen Wintereinbruch allen Huskyfreunden!

Eigenlob stinkt…

… muss aber manchmal trotzdem sein. Der Rülpe und sein Frauchen machen das gut!

Nach 10 Tagen mit schrecklich viel Arbeit, schrecklichem Wetter, schrecklichen Halsschmerzen und gar schrecklichem Gehirnumbau auf Huskyseite2 gab es endlich mal wieder eine Trainingseinheit. 8km im Wald,  sprichwörtlich über Stock und Stein und durch alle Pfützen – natürlich, er ist und bleibt Kiras Sohn. Ein Träumchen!

Er macht es einem wirklich leicht, mit ihm Spaß beim Sport zu haben. Die guten Anlagen von Mutti, die vielen nützlichen Tipps aus der Hundeschule3, trotz aller Widrigkeiten einigermaßen regelmäßige Trainingsläufe… der Rülpe ist ein richtig guter Canicrosser geworden!  Das Team findet sich langsam, es geht voran. Bergab Laufen war heute so gut wie noch nie. Bergauf Laufen ist immer schon eine absolute Freude! Langsam entsteht genug Vertrauen im Gespann, dass auch höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Das Frauchen ist ja eher vorsichtig mit dem Tempo, weil der Rülpe manchmal noch diese kolossalen Aussetzer im Kopf hat und dann die Büsche zu schnell näher kommen. Die Narben von leichtsinnigem Anfeuern mit dem Althund vorne dran sind an Armen und Beinen noch gut sichtbar… Na heute lief es jedenfalls wie geschmiert. Die Luftnot Der Fahrtwind hat dem Frauchen sogar die Tränen in die Augen getrieben. Gottseidank hat uns keiner gesehen.

Zuhause angekommen verdingt sich Rülpe erschöpft aber glücklich als Wegelagerer. Das Beitragsbild zeigt ihn, wie er zusammen mit dem Althund Herrchens Waffeln zum Levitieren bringen wollte. Das hat leider nicht geklappt, aber vielleicht fällt ja von Frauchens Teller gleich noch was runter. Verdient hat er’s sich.

Anonym

Hallo, mein Name ist Frauchen und mein Hund ist ein Rüpel. Sieht man ihm gar nicht an, ich weiß.

Ich fürchte, das ist alles meine Schuld. Ich war zu nachlässig. Die vielen Ballerspiele mit dem Althund. Wir haben mit ihm darüber gesprochen und ihm erklärt, dass das nicht nett ist. Er nickte auch ganz einsichtig, aber nur, damit wir mit der Gardinenpredigt aufhören. Er sagt, er möchte Rambo werden, wenn er groß ist. Rambo hätte ein gutes Leben, das will er auch. Immer im Wald sein, jagen können, wie man will, Freiheit, Ruhm. Was kann man da machen als Frauchen? So ein bürgerliches Leben als Sofahusky kann doch dagegen nicht anstinken.

Mein Hund hat sich gestern mit seinem Bruder geprügelt, völlig ohne Grund. 4 Er ist bei Iris und Helmut in den Garten, begrüßte Mutti und Sisko freudig und wohlerzogen und stürzte sich dann – beim ersten Anblick von Sammy – blutrünstig auf ihn. John Rambo fackelt auch nicht lange, sagte er später. Das ganze Huskygassi über pöbelte und provozierte er an seinem Bruder rum – wenn ich ihn nur losgelassen hätte, dann hätte er’s ihm richtig gezeigt! Dass er den vereinten Kräften von Sammy und Sisko nicht gewachsen war, hat ihn nicht interessiert. Einer nach dem Anderen und so.

Zuhause hat er sich als erstes mit dem Althund gezofft. Sie roch die Niederlage an ihm und hat mit ihrer Meinung nicht hinter den Berg gehalten. Seine letzte Rettung, der, der ihn immer versteht, war Herrchen. Der verliert manchmal beim Golf und dann geht es ihm auch so schlecht. Herrchen musste trösten, was das Zeug hielt. Das Ego tat so weh wie noch nie. Das Ego ist immer noch grün und blau. Ich fürchte, der Hund wird jetzt extra viel trainieren, damit sowas nicht nochmal passiert.

Ein Jahr später…

Genau vor einem Jahr, an einem Sonntagabend im Januar, hatte Kiras kleiner Welpe seinen ersten Ausflug in sein neues Zuhause hinter sich. Er hatte sich im Auto von seinem Althund beruhigen lassen,1 draußen mit ihr die Welt entdeckt und drinnen getestet, wie oft man ihr in die Rute beißen kann. Ein Jahr später und es hat sich kaum etwas geändert. Der Althund scharwenzelt entzückt um ihre Sonne herum.2 Der Rülpe entwickelt immer neue Strategien, um an das Hinterteil vom Althund zu kommen. Und das Herrchen muss mit äußerster Strenge das Spiel abbrechen, damit die Bande endlich gassibereit ist. Wenn jetzt noch Sammy vorbei schaut, um sich mit seinem Bruder zu kabbeln, ist das Déjà-vu perfekt.

100%

Friederike machte auch in Mittelhessen eine kurze Stippvisite. Gottseidank sind wir glimpflich davon gekommen, auch wenn ein paar Bäume den Tag nicht überlebt haben. Die Huskies waren mit ihrem Frauchen gerade auf dem Weg in die Arbeit, als es allen dämmerte: Heute gab’s ja ne Sturmwarnung! Anfangs spielten die Hunde noch bei jeder heftigeren Böe – klar, mit Rückenwind springt es sich leichter auf den anderen drauf. Als dann später nicht weit vom Weg ein paar Bäume umkippten, verstanden sie, dass es jetzt ernst wird. Mit untyptischem Kadavergehorsam haben die Hunde das Frauchen zur Arbeit gezogen. Rechts und links wurden Dreckpfützen, kläffende Hunde und verlockende Stöckchen ignoriert. Hauptsache, schnell weg hier. Schön zu sehen, dass die zwei, wenn es drauf ankommt, kooperationsbereit sind. Die Staffel in Mittelhessen ist bereit, den Diphtherieimpfstoff entgegen zunehmen!

Zum Aufwärmen

Frauchen sucht eine Datei auf ihrem Rechner. Die hat sie zwar nicht gefunden, aber ganze Berge längst vergessener Welpenbilder vom Hoffotografen. Genau das Richtige, um sich das Herz wärmen zu lassen – wo doch bei dem Schietwetter sonst nichts warm werden will.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vorsätze über Bord!

Während das Frauchen ihre Emails bearbeitete, naschte sie ein paar Apfelschnitze. Das Versprechen, innerhalb von „genau 24 Stunden“ quasi Bitcoinmillionär zu werden, faszinierte sie dermaßen, dass sie den apart neben dem Schreibtisch sitzenden Rülpen übersehen hat. Nach einiger Zeit machte er, merklich genervt, akustisch auf sich aufmerksam.

Quäk! Quääk!!

*stups mit der Nase an*

Der Rülpe juckelte mit seiner Sitzfläche unmerklich weiter zum Frauchen und klimperte mit seinen Wimpern. Wie hypnotisiert hielt sie ihm einen Apfelschnitz hin, den er flugs entgegen nahm. „Mist, verdammter! Jetzt hat er mich!“, dachte sie entsetzt. Da kann man noch so energisch beteuern, dass Betteln in diesem Haus nicht belohnt wird. Eine unaufmerksame Sekunde genügt für einen Könner wie den Rülpen, um die Spielregeln neu festzulegen. Na, und jetzt ist die weitere Reise klar: Spätestens ab Fasching wird zwei Mal täglich frisch für den Rülpen gekocht.