Hoffnungsvoll…

2016-09-26-08-01-40Wir haben ein anstrengendes Wochenende hinter uns. Kira hat mit einer „Weißen Hitze“ ein bisschen Wirbel verursacht. Beim zweiten Progesterontest empfahl die Tierärztin, möglichst sofort zum ausgewählten Rüden zu fahren. Also Taschen packen, rein ins Auto und los!

Ich möchte jetzt noch nicht allzu viel verraten, nur so viel: Dank des spontanen und liebenswerten Entgegenkommens mehrerer Leute hat alles sehr gut geklappt. Der Rüde war so lieb wie erhofft. Samstag Abend und Sonntag waren wir dort, jeweils sofort erfolgreich.

Jetzt heißt es, Geduld haben. So Gott will, wuseln hier im Advent gesunde Welpen herum.

Nachlese CACIB Gießen

Es war eine schöne Schau, wir hatten viel Spaß und sogar Besuch nur für uns. Das Ergebnis war nicht ganz so wie erhofft. Weil Kira „abgehaart“ ist, reichte es bei ihrem ersten Auftritt in der Offenen Klasse trotz ausgezeichnetem Richterbericht „nur“ für ein SG („sehr geeignet“), obwohl sie phantastisch gelaufen ist und sich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Die Ergebnisse sind halt immer auch subjektiv, weil jeder Zuchtrichter den Rassestandard ein bisschen anders interpretiert.

Gratulation an die Gewinner – vor allem an Nicola Roffalski, deren Pepper from the Fiery Crusaders (Z.: Rüdiger Rink) das BOS erreicht hat!

CACIB Gießen 2016

Übermorgen startet Kira zum ersten Mal in der Offenen Klasse auf einer Ausstellung des VDH. Das ist etwas ganz anderes als die Jugend- oder Zwischenklasse, wo ein junger Hund auch mal Blödsinn machen darf. Aber am 31. August ist unser fröhliches Mädchen zwei Jahre alt geworden – jetzt beginnt der Ernst des Lebens, und wir wollen ihn so entspannt wie möglich erleben.

Hundeausstellungen sind ja nicht nur Wettbewerbe – man trifft Bekannte und deren Hunde, hört zu, tauscht sich aus und lernt andere Menschen kennen, mit denen man eine Leidenschaft teilt: schöne und gesunde Hunde.

Unbestritten – es gibt Auswüchse in der Hundezucht, und die werden befeuert durch übersteigerte Vorstellungen davon, was typisch für diese oder jene Hunderasse sein solle. Trotzdem geht es den meisten Züchtern, die sich die Mühe machen, nach den Regeln eines Zuchtverbandes zu züchten, darum, gesunde und schöne Hunde hervorzubringen, die für diese Rasse typischen Eigenschaften und Fähigkeiten in besonderem Maße vertreten.

Was sehr theoretisch klingt, bedeutet für mich im Klartext: Ich möchte, dass Siberian Huskys of Kahnawake nicht nur schöne Hunde sind, die im Ausstellungsring überzeugen, sondern gesunde und leistungsfähige Schlittenhunde. Deshalb machen wir Zugsport. Und so bald es geht, soll Kira auch einen Leistungsnachweis erbringen. Für sie kein Problem, sie ist ein eifriges Mädchen – ich muss das organisatorisch auf die Reihe kriegen! 🙂