Herrchens neues Spielzeug

Herrchen hat ein neues Spielzeug. Eine Kamera, die in slowmo filmen kann! Damit wollte er eigentlich seinen Golfschwung verbessern, aber um das Setup aufzustellen, musste auf Tierversuche zurückgegriffen werden. Ungeahnte neue Einsatzmöglichkeiten taten sich auf! Der Rülpe beim Spielen. Der Rülpe und der Althund beim Spielen. Der Rülpe und der Althund beim Ziehen.1

Das erste Filmchen zeigt den Rülpen beim Bällchenspielen. Aus unerfindlichen Gründen klappt das Zurückbringen beim Bällchenspielen anstandslos – der Dummy wird weiterhin nur fiepend angezeigt. Herrchen meint, die Erziehung hätte zu gut funktioniert. Fressi – also das, von Menschen gemachte Fressi, Aas ist eine ganz andere Schublade – wird erst genommen, wenn der Mensch es freigibt.

Nun, jetzt kann der Rülpe in all seiner Herrlichkeit beobachtet werden. Besonders die Mimik ist sehr spannend: Ab 0:38 steht im das „Boa, Herrchen, jetzt wirf halt mal“ quer über’s Gesicht geschrieben. Die nächsten Videos werden auch mit schöner Musik unterlegt, zuerst muss die hausgemachte animal music aber für das Schnittprogramm angepasst werden. Momentan bitte noch den Ton ausschalten, auch der ist nämlich in slow motion.

Muttis Anlagen

Wie nennt die Iris das so schön? „Outdoorhund“. Da wo das Frauchen herkommt, sagt man dazu „Dreckspatz“. Das hat er von Mutti und wie man hört, haben Nukka und Sammy das auch geerbt. Wie gut, dass es keine Geruchsfotografie gibt, der Rülpe stinkt wie eine monatelang abgestandene Kloake.

Eigentor

Der Althund ist sehr enthusiastisch beim Mantrailing, was die Menschen auf die an sich hervorragende Idee brachte, die feine Althundnase zum Steinpilzsuchen auszubeuten. In Ermangelung von geeigneten Pilzfunden konnte mit Nasenarbeit: Level 2 bisher nicht begonnen werden. Bis die Huskies heute im Wald toben waren und sich vier dicke Steinpilze dem Frauchen in den Weg warfen! Das Frauchen war gerade dabei, ihr T-Shirt zu einer improvisierten Tüte zu knoten,1 als der Rülpe interessiert angerauscht kam. Ach, dachte sie, die Rülpennase ist ja auch sehr fein und ein bisschen Mantrailen kann er schon. Auf jeden Fall findet er überall Aas, das muss doch mit Pilzen genauso gehen. Der Rülpe schaute also erwartungsvoll zum Frauchen und auf den dicken Steinpilz in ihrer Hand. Und während sie noch überlegte, wie sie ihm den Steinpilzduft schmackhaft machen konnte, richtete sich der Rülpe auf und fraß ihr den schönen großen Steinpilz weg. Einfach so, ganz selbstverständlich. Er brauchte nur einen Happs.

Die Menschen hatten heute zum Abendessen drei sehr leckere Steinpilze.

Hulk Pull!

Ein Vögelchen hat dem Frauchen gezwitschert, dass der Sammy schon so groß wie Onkel Sisko ist. Frechheit, der Rülpe wird überholt. Das geht nun gar nicht, das macht ja sein zartes Ego kaputt. Als Sofortmaßnahme hat das Frauchen einen großen Pott Suppe gekocht und das Fleisch von der Beinscheibe und das Mark in Rülpes Napf wandern lassen. Mhhh, das schmeckt ihm besonders gut. Und nach den gestrigen 14km Canicross im Hulkmodus sind die Kalorien sehr willkommen!1

Zwischen Cardassia und Bajor

Der Althund ist Cardassianer, kein Zweifel. Es ist schade, das sagen zu müssen, aber autokratische Allmachtsphantasien und ein Hang zur Eroberung fremder Territorien sind dem Althund nicht unbekannt. Mutti Kira kann zwar zum Freedom Fighter mutieren, wenn es ernst wird, ist aber ansonsten eher eine besinnliche Natur.

Captain B. Sisko war heute mal wieder zwischen allen Fronten eingekesselt, als die Kahnawakes den Rülpen auf seiner neuen Raumstation (DS Schrebergarten) besuchen kamen. Meisterlich diplomatisch hielt er die Zicken voneinander fern, schlawierte sich durch den Leckerchenvorrat und beseitigte seufzend das große und kleine Chaos, das Stationskadett Nog Rülpe anrichtete. Aber die Verantwortung wog schwer auf seinen Schultern. Der arme Sisko hatte es heute wahrlich nicht leicht: Niemand hatte Jambalaya eine Wurst für ihn!

Gut gerülpt

Der Rülpe ist 262 Tage alt und an diesem Sommertag war er sehr geschäftig.

Mitten in der Nacht, 8.30 – Althund und Frauchen gehen zum Mantrailing. Schweinerei das. Klogang klagvoll und langweilig.

9.00 Herrchen die erste Beute abgeluchst 

10.00 Auf Thorsten rumgekaut, der zum Frühstück zu Herrchen kommt 1

11.00 Frauchen extra Reisreste von gestern Abend abgeschwätzt, weil ich „halt so geguckt hab“

12.00 Kurz alleine bleiben kann nicht genutzt werden, um die nächste Klorolle zu zernagen. Verdammt!

14.00 Ich habe ein eigenes Königreich!!!

bis 16.15 In meinem neuen Königreich, dem Rudelschrebergarten,™ mit dem Althund getobt. Dabei direkt Beute gemacht, eine alte Schuhsohle.2 Leider hat Frauchen die freie Zeit genutzt, um den Garten ausbruchssicher zu machen. Curses!

16.30 Den Heimweg vom Königreich!!! zum Schlafkörbchen erkundet. Leider Hochwasser. Yay, Hochwasser! Der Rückweg war versperrt, Abenteuueääär! Oah, voll spaßig, so nass!

18.30 Uff, Zuhause. Genug gerülpt. *schnarch*

 

 

Huskypower!

Mit Rülpen im Haus hat man wenig zu lachen. Naja, zugegeben, man hat eigentlich sehr viel zu lachen, aber oft bleibt’s einem im Halse stecken. So ein Leben ohne Ersatzklorolle im oberen Stockwerk bleibt in der Summe freudlos, egal, wie lustig der Rülpe versucht, seine Klorollenbeute im Körbchen zu atomisieren. Auch der unbeteiligte „ey, Alte, was regst du dich denn so auf“-Blick ist nur lustig, wenn man darüber hinwegsehen kann, dass der Rülpe kurz vorher mal wieder versucht hat, strategisch wichtige Punkte im Haus zu markieren.

Zur Wiederherstellung des kosmischen Gleichgewichts, war das Frauchen also heute mit dem Rülpen beim Sport. Sport ist gut gegen alle Wehwehchen, insbesondere zu wenig Endorphine bei Regenwetter. Das Video ist mit 1/4 Kraft voraus gedreht, in vollem Rülpenlauf verwackelt leider das Bild zu sehr…

MUHAHAHAHAHA!!!!!111 HARHARHARHAHAHAHAHA!! JUPPIEEEE!!! 1

Die Elektriker taugen nichts.

Jetzt hat das Frauchen lange überlegt, ob sie die schmutzige Wäsche in der Internetöffentlichkeit waschen soll, aber der BubblesBabyBlog ist das Zentralorgan für die Aufklärung naiver, zukünftiger Welpenhalter in der Kahnawakewelt. In diesem Sinne, es wird unappetitlich.

Wie nun seit Wochen ausgebreitet, befindet sich der Rülpe im Gehirnumbau. Ebenfalls seit Wochen versucht das Frauchen herauszufinden, warum niemand auf dieser Welt ein Bauprojekt mit einigermaßen berechenbaren Kosten abschließen kann. Sie hat darauf keine befriedigende Antwort gefunden, und der Gehirnumbau im Rülpen hat jetzt nur noch neue Fragen aufgeworfen. Was an der einen Seite an Kosten eingespart wird, wird promt am anderen Ende raus geblasen. Es macht alles keinen Sinn und irgendwie kann keiner Mathe. Illegale Beschäftigung am Bau ist ja ein großes Thema – sogar eines, das sich bis in die Gehirnwindungen von ehemals niedlichen Welpen fortpflanzt. Der Polier im Welpenhirn hat jedenfalls an der falschen Ecke gespart und einen Elektrikertrupp aus Zentralabsurdistan angeheuert. Gerade geht es um neue Schaltkreise im Cerebellum, Koordination, Bewegungsplanung und so Sachen. Aber die Pfuscher waren beschwipst, denn die Leitung zum Hypothalamus wurde gekappt und eine Zeitschaltuhr im Frontalkortex haben sie obendrein – und völlig ohne Auftrag! – eingebaut.

Welche Effekte hat die Schweinerei nun? Der Rülpe tapste heute in den Flur, schnüffelte am Schirmständer und hob verschlafen das Bein. Und zum Glück setzte die aktuelle Fehlfunktion nicht ein, denn neuerdings kommt aus einer völlig anderen Öffnung beim Beinheben Feststoffe raus.1 Das plant der Rülpe ganz offensichtlich nicht, denn er schaut entsetzt drein und hält das Bein verwirrt in der Luft, während ihm ein Haufen runter plumpst. Derweil scannt der Althund pikiert die Landschaft nach dem nächsten Busch, hinter dem sie sich verstecken kann. Da meint man, man habe den Boden des Lochs der Entwürdigung erreicht und es geht immer noch tiefer. Die Zeitschaltuhr im Frontalkortex schaltet dafür – wenn sie mal zufällig an ist – die komplette Festbeleuchtung und das Leuchtturmfeuer an: Der Rülpe widerspricht nicht mal, wenn er eine Beutemaus ausspucken soll, fragt nicht noch zehn Mal nach, ob der Althund jetzt wirklich nicht erpeln möchte und geht mit lockerer Leine an Eichhörnchen vorbei. So kann das nicht weitergehen, es müssen vernünftige Handwerker her. Koste es, was es wolle!

 

Fotolovestory

Als das Frauchen in die Küche kam, guckte der Althund ertappt. Der Rülpe hatte es sich hinter ihr auf dem Boden bequem gemacht und bezirzte sie mit seiner neuen Taktik, dem aktuellen Lieblingsspiel. Es wird im Angedenken an einen großen Meister des deutschen Humors, Ralf König, „Alle passiv“ genannt. Die Hunde liegen dabei meistens auf der Seite oder auf dem Rücken, beknabbern sich für ihre Verhältnisse „zärtlich“ und wälzen sich auch manchmal aufeinander. Manchmal reißen sie die Mäuler auf wie halbverhungerte Vögelchen und murren lauthals. Endlich gelang es dem Frauchen, das Treiben mit dem alten Mobiltelefon zu dokumentieren. Worum es dabei genau geht, ist ihr aber völlig schleierhaft. Darum gibt es für die folgende Diashow keine Husky-Mensch-Übersetzung, sondern Zitate aus original Bravo Fotolovestories. Das Frauchen vermutet nämlich, dass die Hunde im „Alle passiv“ irgendein Teenie-Drama nachspielen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Rundum glücklich!

Der Rülpe hatte einen ereignisreichen Vormittag! Zur Verabredung mit Mutti und den Kahnawakes in Mannschaftsstärke wurde das neue Canicrossgeschirr erstmals im Laufen getestet. Schon nach 20m hinter dem Haus drehte er sich freudestrahlend um und sprang dem Frauchen vor Glück in die Arme. Ja, Rülpe, du darfst jetzt ziehen was die Beine hergeben!

Ganz entgegen Frauchens Erwartungen zog der Rülpe sie dann auch schnurstracks ohne Ablenkungen hoch zum Treffpunkt im Wald. Das Team war so schnell, dass zwischendrin sogar Klopausen für den Rülpen inklusive ersten Scharrversuchen gemacht werden konnten. Was war er glücklich im Geschirr! Und was war das Frauchen glücklich: Mit dem vierten Hund hat sie endlich einen erwischt, der sie den Berg hochzieht!

Nachdem Mutti und den Menschen gezeigt wurde, wie stramm er ziehen kann und alle zusammen den Berg hochgespurtet waren, tobte sich der Rülpe nach Herzenslust mit seinem Onkel Sisko aus. Der war ganz in seinem Element und kümmerte sich aufmerksam um seinen kleinen Lehrling: Wirklich jedes Gebüsch wurde kontrolliert – keine Feinde im Wald. Das Rudel war sicher. So sicher, dass Mutti mit ihrem Sohn einige Schlammbäder genießen konnte. Mhhh, herrlich brackig! Mit Schlieren drauf! Wie praktisch, dass sie dieses seltene Hobby weitervererben konnte, wo sich doch der Sisko immer so ziert.

Trotz zwei Stunden Kahnawakeaction hatte der Rülpe noch genug Motivation gefunden, das Frauchen den Weg wieder heimzuziehen. Wie souverän er auf Kommando Fußgängern auswich und an Hervorgewürgtem vorbei flog! Dem Frauchen platzte vor Stolz fast der Bauchgurt. Dem Rülpen übrigens auch, jetzt liegt er stinkig, aber plumperlzufrieden in der Küche, wo er mit dem restlichen Tagesprogramm begonnen hat: Schlafen.