Szenen eines Rudels

Das Frauchen sitzt am Schreibtisch und versucht, sich zu konzentrieren.

Althund: Frauchen, Frauchen. Frauchen! Ey, Frauchen! Frauchen! (sehr herzzerreißend mit hängenden Ohren fiepend) Fraauchen….

Frauchen: Althund, was ist denn? Willst du spielen? (spielt den Althund an) Nein, offensichtlich nicht. Tut dir was weh? (untersucht den Althund) Was hast du denn, das klingt ja schrecklich!

Althund: Frauchen, Frauchen! (hopst auf und ab) Frauchen, komm! (geht zur Tür)

Im unteren Flur hört das Frauchen dann endlich den Rülpen klagen.

Rülpe, mit pubertärer Verachtung: LAAAAANGWEEEEEILIIIIG. Boa, öööde. Gnaaargh. Booooaa. Ooooaah, Aaaalter. Schnaaarch.

Das Frauchen fragt das Herrchen, was denn das Problem des Rülpen sei. Dieser weiß gar nicht, worum es geht. Aber oha, es hat sich was geregt für den Rülpen, das Klagen hört auf.

Althund: Frauchen! Frauchen! So tu doch was.

Frauchen: Althund, ich bin hier nicht der Chefentertainer, du kannst auch mal ne Schicht übernehmen.

Der Althund verkrümelt sich daraufhin ins Schlafzimmer. Keine zwei Minuten später stürzen zwei wild gewordene Huskies ins Arbeitszimmer, der Rülpe im vollen Rülpenmodus, der Althund wetzt mit Fluchtreflex unter den Schreibtisch.

Althund: Frauchen! Frauchen, Frauchen! Tu doch was, der nervt!

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