Frohe B-Ostern!

Der Rülpe und sein Althund wünschen allen Huskyfreunden und besonders den Neuankömmlingen in der großen Kahnawake Familie ein frohes Osterfest!

Pünktlich zum Fest haben wir zauberhaftes Regenwetter und feucht-kaltes Klima. Da werden die B-chen heute bestimmt keine Eier suchen gehen und herzallerliebst zwischen Iris‘ Narzissen kullern. Der daheim gebliebene große Bruder wird dagegen bestimmt mit großem Elan in Matschpfützen hüpfen und verschlafene Osterhasen auf dem Feld erschrecken. Immerhin hat er eine OP-Wunde einzusauen und hat jetzt zwei Tage geschlafen. Da hat man Kraft übrig!

Der Hl. Antonius hat’s gerichtet

Heute musste Bubbles leider kastriert werden. Da die Hoden nicht runter rutschen wollten und die Menschen zu feige waren, es angesichts des doch beträchtlichen Krebsrisikos drauf ankommen zu lassen, hat unser Doktor einen Schnitt gesetzt. Wider Erwarten lagen die Hoden doch gut zugänglich vorne, die OP verlief ganz flott und problemlos. Der Heilige Antonius, sein Namenspatron, hat ein gutes Wort für ihn eingelegt, ist er doch, wie die Iris letztens erklärte, der Schutzheilige der verlorenen Dinge. Die kurze Narkose konnte sogar genutzt werden, um nach Hüfte und Ellenbogen zu schauen. An allen Fronten gab es gute Nachrichten: Hüfte top, Ellenbogen top.1 Mit der Konstitution eines Pferdes gesegnet, vertilgte der ausgehungerte Rülpe kurze Zeit später die ersten Trostpfannkuchen.2 Und weil es jetzt den Freifahrtschein vom Doktor gab, kann in zehn Tagen nach Herzenslust Sport gemacht werden. Wie gut, dass dem Frauchen beim Aufräumen das alte x-back vom seligen Brömpfi in die Hände gefallen ist, das dem Rülpen wie ein Handschuh passt!3

Bis dahin müssen alle Kräfte aufgewendet werden, damit der Rülpe aufgepäppelt wird, seine Narbe in Ruhe lässt und nicht auf Raufideen mit dem Althund kommt. Noch ist sie sehr vorsichtig und beschnüffelt ihn nur besorgt, aber mehr als einen Tag musste sie noch nie ohne ein Spiel mit ihm aushalten. Ob sie das schafft?

Wenn der Onkel mit dem Rülpen…

Manchmal darf das Frauchen den Sisko zocken. Dann muss er auf der DS Schrebergarten den frechen Kadetten einnorden.1 Schon beim letzten Mal zeichnete sich ab, dass bald ein ernstes Wort gewechselt werden wird. Sisko ist zwar die Ruhe selbst, souverän, mit einer Engelsgeduld, aber der Rülpe ist in dem Alter, in dem er es wissen will. Wie schade, dass er auch in dem Alter ist, in dem man ihm etwas mehrmals verklickern muss…

Heute wurde der arme Onkel an jeder Ecke angeblökt. Da sollte er nicht markieren. Dort sollte er nicht stehen. Auf gar keinen Fall durfte er auf den Totholzhaufen, da befinden sich nämlich die allerwichtigsten Stöckchen im ganzen Garten. Geradezu goldene Stöckchen müssen das sein, so wie der Rülpe auf seinem Haufen hockt und sie bewacht. Smaug, der Rülpe! Sisko hat sich das Spiel lange angesehen, aber ab einem gewissen Grad Selbstbewusstsein hat man auch Grenzen. Also nahm Sisko eins der Stöckchen. Ganz bewusst und demonstrativ. Rülpi durchlief alle Phasen des Aufplusterns, kräuselte die Nase und zog am Stöckchen. So leicht lässt sich ein Captain Sisko von Pubertisten nicht aus der Ruhe bringen! Er blieb seelenruhig stehen und hielt quasi mit links die Beute fest. 2 Am Ende zog er gemütlich mit dem Stöckchen ab, das natürlich sofort langweilig wurde, nachdem der Rülpe  besiegt war.

Insgeheim mag er das ja, den Oberlehrer geben. Er legt dem Rüdenamateur ganz ruhig das Kinn auf den Kopf und wartet, bis der’s eingesehen hat.  Jedes Mal, wenn er heute dem Rülpen erklärt hatte, wie albern er sich aufführte, kam er zum Frauchen und ließ sich den Rücken bürsten. Am Hals hinten links juckte es besonders. Frauchen war gerade wieder dabei zu bürsten, als der Rülpe – nach wiederholten Provokationen, der Stockverlust wurmte ihn nachhaltig  – vom anderen Ende des Gartens falsch geguckt haben muss. Wie von der Tarantel gestochen fetzte der Onkel los und machte kurzen Prozess.3 Wie sich der Rülpe plötzlich benehmen konnte! Kein Geblöke, kein Geplustere, Sisko konnte in Ruhe jeden Grashalm markieren. Was er auch mit sichtlichem Genuss tat. Geht doch, Rülpe!

Wie schade, dass der Rülpe in dem Alter ist, in dem man ihm etwas mehrmals verklickern muss…

Wie schön, dass Ihr geboren seid!

Liebe B-chens, willkommen in der Welt! Ihr seid ganz ausgezeichnet putzig geraten. Beates Söckchen haben es uns schon von weitem angetan. Beni und Boni sehen bereits wie richtige Lausbuben aus. Der Boni wird seinem Namen bestimmt bald alle Ehre machen.1 Wir werden Eure Streiche nach Leibeskräften anfeuern, Jungs! Und wenn erst Bernhard und Brendan dazu stoßen, wird kein Auge trocken bleiben.

Herzlichen Glückwunsch an die Mutti, Iris und Helmut, den in den Startlöchern stehenden Chef-Erzieher-Onkel und den neuen Familien der B-chens! Wir freuen uns riesig für Euch alle.

 

Wo soll das noch hinführen?

Der Countdown bis zur Ankunft der B-chens tickt unaufhörlich. Noch eine Woche! Um die Zeit totzuschlagen, bis wir alle in niedlichen Welpenbildern baden können, gibt es eine Wasserstandsmeldung vom Rülpen.

Das Rudel verfügt über ein schönes großes Bett, in dem nachts das Herrchen, das Frauchen und der Althund schlafen. Herrchen und Frauchen okkupieren einen kleinen Streifen am Bettrand, während der Althund diagonal im Bett liegt und alle Viere von sich streckt. Oder sich zutraulich um Herrchens Beine wickelt. Rülpi schläft vor dem Bett. Anfangs wollte er nicht hoch, später wollte der Althund nicht noch mehr Platz auf dem Bett abgeben müssen. Gespielt wird also auf dem Bett, geschlafen nicht.

Die Geschichte beginnt in der Nacht vom letzten Montag, als Herrchen und Frauchen mitten in der dritten Tiefschlafphase von 28kg Husky geweckt wurden, die aufgeregt an den Menschen rumschlabberten.1 Offensichtlich wollte er raus. Bis Herrchen sich schlaftrunken angezogen hatte, war Rülpi bereits wieder in seinem Körbchen  und schlummerte friedlich. Die Menschen waren zwar verwirrt von dem nächtlichen Anfall, aber viel zu müde, um sich weiter darüber Gedanken zu machen.

Dienstag Nacht merkte das Frauchen im Halbschlaf, wie ein Hund sehr robust an ihren Beinen gelehnt schlief.2 Das ist ungewöhnlich für den Althund, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und so beschwerte sich das Frauchen überhaupt nicht über die unverhoffte Althundliebe. Kurz darauf stapfte ein Hund sehr missmutig zu Frauchens Kopfkissen, juckelte sich Platz zurecht und ließ sich schnaubend auf sie fallen. Der Althund brauchte offensichtlich einen neuen Schlafplatz. Moment, was war das dann an den Beinen? Eine kurze Tastkontrolle ergab Rülpenfell. Aha, da hat er sich also auf das Bett geschlichen. Wie Frauchen sich gerade an die doppelte Kuscheligkeit gewöhnt hatte, stand der Althund auf. Zu wenig Platz!! Sie legte sich, miserabel gelaunt, direkt auf Frauchens Rücken, diagonal, und streckte alle Viere von sich. Endlich konnte sie schlafen.

So, das war nun alles sehr unterhaltsam, aber auch schlafraubend. Donnerstag Nacht – nein, die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende – waren die Menschen schon ziemlich gefoltert und wollten nur noch ein paar Stunden ins Koma fallen. 3Uhr 30, der Rülpe schlabberte an Frauchens Gesicht rum und fiepte. Es war kaum vorstellbar, dass er nach fünf Gassis an dem Tag und einer ausführlichen Tour vor dem Zubettgehen noch mal raus musste, aber jetzt war alles wurscht. Das Frauchen trabte mit dem Rülpen mit, während der seinen Kontrollgang durchs Viertel machte. Rocky hatte ein paar seiner Markierungen überpieselt, das war wahrscheinlich der Stein des Anstoßes. Weil hier keiner etwas haben darf, das der andere nicht auch bekommt, wurstete kurze Zeit später das Herrchen mit dem Althund durchs Viertel. Zuhause angekommen, legte sich der Rülpe ganz selbstverständlich aufs Bett und schlief direkt wieder ein.

Freitag Abend schmollte der Althund bereits im Hundekörbchen, während der Rülpe wie ein Stein diagonal auf dem Bett lag und alle Viere von sich streckte. Gemeinsames Bein-unter-schieben von den Menschen und die bösen Blicke aus dem Körbchen veranlassten ihn aber doch, seinen Platz aufzugeben. Langsam wird klar, was die Vorarbeit der Woche zu bedeuten hat: Der Althundthron wackelt!

Meins!

Wenn der Rülpe bei seiner Mutti war und Mutti ihn – gut sichtbar für alle! – ordentlich abbusselt, gibt sich der Althund später die allergrößte Mühe, wieder Nr. 1 zu werden. Anstatt ihrer üblichen Zickereien bespielt und bespaßt sie ihn, hopst glücklich vor ihm her oder unterstützt ihn hilfsbereit in seinem Freiheitskampf gegen die Obrigkeit. Heute war wieder so ein Tag. Der Rülpe kann grad nichts falsch machen: Mutti war so lieb zu ihm, dass selbst der Onkel Sisko sich nicht getraut hat, dazwischen zu gehen.1 Auf dem Heimweg hat der Althund gleich auf handzahm umgeschaltet. Wir waren noch nicht mal bei uns in der Straße, da lag sie bereits freudig strampelnd auf dem Rücken und wollte beknabbert werden. Konkurrenz belebt halt auch bei Huskies das Geschäft.

Das Hobby

Heute gibt es zwei Bilder, eines vom 11.02.2017 und eines vom 22.02.2018. Sie zeigen einerseits, wie unglaublich dieser Welpe gewachsen ist! Gestern konnten wir ihn doch noch mit einer Hand hochheben!! Und sie zeigen, dass man als Husky ein liebgewordenes Hobby nicht so leicht aufgibt. Bim Buddeln kann der Rülpe seinen inneren Gozilla mal so richtig ausleben!

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Von Weibchen und Männchen

Man stelle sich folgende Szene vor: Der Althund, auf dem Bett drappiert wie eine schwindsüchtige, prärafaëlitische Schöne, sterbend am gebrochenen Herzen.

Das Melodrama hatte nach dem Abendfressi seinen Anfang genommen. In Erwartung eines möglichen Nachschlags war der Rülpe ins Wohnzimmer gestiefelt. Der ewige Optimist setzte sich vor Frauchen und ihrem Stück Kuchen in Position. Im Fernsehen lief gerade ein spannender Kampf zwischen einer Schneegans und einem arktischen Fuchs, der versuchte, an das frische Gelege ranzukommen. Es dauerte nicht lange und die potentiellen Kuchenkrümel waren vergessen: Der Schneeerpel fauchte laut und wedelte wild mit den Flügeln, während die Füchsin sich, wegen ihrer hungrigen, aber quietschsüßen Jungen unter Druck, mutig in die Gefahrenzone vorwagte. Gebannt saß der Rülpe vor der Glotze. Bestimmt fieberte er mit der Füchsin; Hundeartige halten zusammen, das versteht sich von selbst.

Der Althund war auf dem Fuße gefolgt. Sie hat es sich zur Gewohnheit gemacht, nach dem Fressi mit ihrem Rülpen zu spielen.1 Während David Attenborough die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf die großen Herden unseres Planeten lenkte, war der Rülpe geneigt, seinen abendlichen Pflichten nachzukommen. Die Huskies rollten und pfötelten wie jeden Abend durch das Wohnzimmer. Diesmal legte sich der Althund sogar besonders ins Zeug. Sie lag gerade auf dem Rücken und ruderte nach Gregor Samsa Art mit allen Vieren in der Luft, um ihren Rülpen zum Überfall zu motivieren, als dieser mitten im Vorwärtsschub erstarrte. Die Füchsin und der Schneeerpel waren wieder im Bild. Während der Herdenwerbung muss sie an die Eier gekommen sein, denn sie machte sich gerade flott vom Acker und hatte dabei ein Küken im Maul!2 Und da waren sogar ihre Welpen, die sich um die Beute prügelten und sich in die Ruten bissen! Das kennt doch der Rülpe irgendwoher…

Dieses Spiel war ganz klar spannender als die Alte! Der Rülpe latschte völlig fasziniert über seinen geräkelten Althund, um näher an den Bildschirm zu kommen. Mit großen Augen saß er vor dem Fernseher und verfolgte selbstvergessen die Natursendung. Seine Dame ließ achtlos hinter sich. Diese Demütigung! Sowas musste sie ihr Lebtag nicht ertragen! Nachdem sie ihre Verwirrung und ihren Ärger verdaut hatte, rollte sie sich wieder aufrecht und versuchte sogar noch, seine Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, indem sie sich sich vorwürfig direkt vor der Glotze platzierte. Aber gegen David Attenborogh war sie chancenlos. Der Rülpe klebte weiter am Kampf Fuchs gegen Gans und gönnte ihr kein Jota Aufmerksamkeit mehr.

Kurze Zeit später fand das Frauchen sie seufzend auf dem Bett wieder.3

B-chen Familien aufgepasst!

Wir freuen uns alle sehr auf die Ankunft der B-chens! Sie werden eine Reihe Menschen und hoffentlich auch Hunde sehr glücklich machen und ordentlich auf Trapp halten.

Dieser Post ist für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein B-chen bei sich aufzunehmen.

Seht Ihr das Beitragsbild? Das ist eines der A-chen, ein charmantes A-chen, aber auch ein durchtriebenes, viel, viel zu intelligentes A-chen. Ein A-chen, das seinen Menschen lange weiß machen wollte, dass es sowas wie „Impulskontrolle“ und „Zurückhaltung“ überhaupt gaaar nicht kann, dass es viel, viel zu hormongesteuert für so komplizierte Affenkompetenzen ist und überhaupt, es muss wie von der Tarantel gestochen ausscheren, um diese Maus, dieses Poopsicle1 oder diese freche Fußhupe zu schnappen.

Von wegen! Sehr Ihr trotz der schlechten Bildqualität das Leckerli in Frauchens Hand? Und den trotzigen Blick vom A-chen? Der weiß genau, dass er hoch soll und hat absolut keinen Bock. Vor diesem Leckerchen harrte er bereits 5min standhaft vor der Leberwurst (!) aus, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das Leckerchen schnappte er sich übrigens kurz nach diesem Photo … und huschte direkt wieder runter. In Erwartung eines weiteren Leckerchens.

Wappnet Euch mit allem, was Ihr habt! Die B-chens werden Kiras Intelligenz erben. Ihr werdet viel Spaß haben!

 

Eigenlob stinkt…

… muss aber manchmal trotzdem sein. Der Rülpe und sein Frauchen machen das gut!

Nach 10 Tagen mit schrecklich viel Arbeit, schrecklichem Wetter, schrecklichen Halsschmerzen und gar schrecklichem Gehirnumbau auf Huskyseite1 gab es endlich mal wieder eine Trainingseinheit. 8km im Wald,  sprichwörtlich über Stock und Stein und durch alle Pfützen – natürlich, er ist und bleibt Kiras Sohn. Ein Träumchen!

Er macht es einem wirklich leicht, mit ihm Spaß beim Sport zu haben. Die guten Anlagen von Mutti, die vielen nützlichen Tipps aus der Hundeschule2, trotz aller Widrigkeiten einigermaßen regelmäßige Trainingsläufe… der Rülpe ist ein richtig guter Canicrosser geworden!  Das Team findet sich langsam, es geht voran. Bergab Laufen war heute so gut wie noch nie. Bergauf Laufen ist immer schon eine absolute Freude! Langsam entsteht genug Vertrauen im Gespann, dass auch höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Das Frauchen ist ja eher vorsichtig mit dem Tempo, weil der Rülpe manchmal noch diese kolossalen Aussetzer im Kopf hat und dann die Büsche zu schnell näher kommen. Die Narben von leichtsinnigem Anfeuern mit dem Althund vorne dran sind an Armen und Beinen noch gut sichtbar… Na heute lief es jedenfalls wie geschmiert. Die Luftnot Der Fahrtwind hat dem Frauchen sogar die Tränen in die Augen getrieben. Gottseidank hat uns keiner gesehen.

Zuhause angekommen verdingt sich Rülpe erschöpft aber glücklich als Wegelagerer. Das Beitragsbild zeigt ihn, wie er zusammen mit dem Althund Herrchens Waffeln zum Levitieren bringen wollte. Das hat leider nicht geklappt, aber vielleicht fällt ja von Frauchens Teller gleich noch was runter. Verdient hat er’s sich.