Ein schwarzer Tag

Als ich vergangenen Donnerstagmorgen das Welpenzimmer betrat, herrschte hinter dem Zäunchen großes Chaos und ein Welpe lag leblos ausgestreckt gleich hinter dem Zaun. Mir war sofort klar, dass der Kleine tot war. Sein Hals war nass und hellrot verschmiert, er war nicht mehr warm, die Kiefer schon fest, aber der Körper noch weich. Es war Loki, der Jüngere der beiden Rüden. Völlig verstört setzte ich mich mit dem toten Welpen im Arm auf den Terrassenabsatz, links von mir Mama Ezri, die versuchte, ihn durch Lecken wieder ins Leben zu holen, als wäre er ein Neugeborener, rechts Papa Shakaar, der ihn immer wieder behutsam anstupste. Es regnete und ich weinte.

Es gab keinen Hinweis darauf, dass er Krämpfe gehabt hatte oder Schmerzen. Er hatte dagelegen, als hätte ihn der Tod völlig überraschend weggeholt. Ich untersuchte den kleinen Körper auf Verletzungen, aber ich fand nichts, außer einer kleinen Stoßverletzung hinter dem linken Ohr, in dem noch ein Rest Blut war. Wahrscheinlich hatte er sich bei einem Sturz das Genick gebrochen.

Ich kann mir noch immer nicht erklären, wie das passiert ist. Und mit der Erklärungsnot kommen Gefühle von Schuld, von Unzulänglichkeit und Versagen.

Und dann war da noch die schwere Aufgabe, das seiner zukünftigen Halterin zu erklären, einer jungen Frau, die uns und ihn schon mehrmals besucht hatte und sich von ganzem Herzen auf den lustigen kleinen Kerl freute.

In diesen Tagen wurden wir und diese junge Frau von unserer kleinen Gemeinschaft herzlich und verständnisvoll aufgefangen, und wir erfuhren diesmal selbst, wie heilsam diese menschliche Zuwendung ist. Wir danken nochmals allen unseren Freunden, dass sie nicht nur uns und Ezri, sondern auch Lokis Frauchen tatkräftig unterstützen. Ihr seid fantastisch!

Loki fand einen Platz im Obstgarten, in der Nähe des kleinen Schatzes aus dem D-Wurf, dessen Fruchtblase zu früh geplatzt war und der die Geburt nicht überlebte.

Nun haben wir vier Engel, die über uns wachen.

Ein kurzer Einblick…

… in die Wurfbox zeigt, dass unsere fünf Wonneproppen sich prächtig entwickeln, selbst wenn sie dem Betrachter meist den Rücken zuwenden. 😀

Heute sind die Babys eine Woche „alt“. Der Tag, an dem sie Augen und Ohren öffnen und an dem sich alles verändert, rückt immer näher. Wir freuen uns! 🙂

Die E-chen sind da!

Gestern Abend hat unsere Ezri binnen zweieinhalb Stunden ihren ersten Wurf zur Welt gebracht, zwei Rüden und drei Hündinnen, alle schwarz-weiß, gesund und munter. Vater der Welpen ist unser eigener Deckrüde Shakaar.

Der Geburt gingen zweieinhalb aufregende Tage voraus und eine fast schlaflose Nacht. Statt der erwarteten sechs sind des fünf Welpen, aber was stört das, wenn es allen gut geht.

Alle weiteren Infos auf der Seite über den E-Wurf!

Ezris Welpen

Da sind sie, die E-chen – im Röntgenblick! Heute haben wir eine Röntgenkontrolle machen lassen: In Ezris Bauch wachsen sechs Welpen heran, wie schon die Sonographie vor drei Wochen gezeigt hat. Die Kleinen sind nicht zu groß geraten, alle scheinen normal entwickelt. In der kommenden Wochen erwarten wir die Geburt der Babys und hoffen, dass alles gut geht.

Ezri ist ruhig und entspannt – was bei ihrem fröhlichen Temperament überrascht. Aber da sie heiter wirkt, gut frisst und trinkt und noch immer gern Gassi geht und in Garten und Auslauf herumläuft, sind wir nicht besorgt.

Jetzt kommt der Endspurt. Sie wird noch ein gutes Stück zulegen, faulenzen und sich verwöhnen lassen. Und wir freuen uns auf die kleinen „Meerschweinchen“… 

Bald ist es so weit. Und wir sind hoffentlich gut vorbereitet.

Die E-chen sind unterwegs!

Seit gestern wissen wir nun, dass zumindest sechs Welpen in Ezris Bauch eingezogen sind und sich gut entwickeln, soweit man das feststellen kann: die Herzchen schlagen und sie turnen munter in ihren Fruchtblasen herum.

Die Verpaarung von Shakaar und Ezri ist wohlüberlegt, da es sich um Linienzucht handelt. Sowohl Shakaars Mutter als auch Ezri sind Linienzüchtungen auf Coventry’s Peace Negotiator (Carter). Bei Valhalla of Inner Vision sind die Eltern eine 3/2-Verpaarung (Carter ist väterlicherseits über Snowmist’s Quicksilver Speigas (Fizzy) der Urgroßvater und mütterlicherseits der Großvater), bei Ezri sind die Eltern eine 4/2-Verpaarung (Carter ist väterlicherseits über Fizzy der Ur-Urgroßvater und mütterlicherseits der Großvater). Insgesamt bringt Carter damit möglicherweise 25 % des genetischen Materials aus, d.h. als wäre er selbst der Großvater der Welpen.

Das ist alles vor allem Rechnerei. Denn am Ende wird bei der Reifungsteilung der Geschlechtszellen vor der Verpaarung nochmals alles durchgemischt. 😉

Dennoch hoffen wir auf bildschöne, gesunde Welpen, in denen sich nicht nur Carters außerordentliche Qualitäten zeigen, sondern auch einige der anderen Linien in dieser Verpaarung, ganz besonders die von Shakaars dominanten Cool-Water-Vorfahren.

Ahnentafel der Welpen

Ahnentafel Shakaar x Ezri

Aktualisiert und erweitert

Corona macht’s möglich: Wir räumen auf in Haus, Hof und Garten – und auf der Homepage!

Es wurden einige Fehler beseitigt, neues hinzugefügt und die englische Version erweitert. Mir hat es wieder viel Spaß gemacht. Und wenn ich Mist geschrieben oder Fehler gemacht habe: Bitte sagt es mir, dann wird das Unkraut gejätet! 🙂

Und jetzt warten wir wieder ungeduldig auf den Termin für Ezris Ultraschall…

Frohe Ostern

Vergangene Woche sind die D-chen zu ihren neuen Familien gezogen, Damian, genannt Ila, nach Bensheim, Donata, genannt Yepa, nach Alsfeld, Dunstan, genannt Koda (junior) nach Gladenbach und Diego einfach nur über die Straße.

Inzwischen sind sie schon gut angekommen, belagern Sofas und Betten, köpfen Frühlingsblumen und graben den Garten um – ganz wie richtige Siberian Huskys! Diego hat sogar einen eigenen Wohnwagen, groß genug, um darin vierbeinigen Besuch zu empfangen.

Gemeinsam wünschen wir allen, die diese Seite besuchen, ein frohes Osterfest und alles Gute für die kommende Zeit. Passt auf euch und eure Lieben auf! Haltet Abstand und trotzdem Kontakt! Bleibt gesund!

La Croix de Camargue (©Giuliano56/WikimediaCommons)

ER ist auferstanden – Halleluja!

Trotz Coronakrise…

… geht das Leben weiter. Seit mehr als 14 Tagen bestehen Kontaktsperren, das öffentliche Leben ist vollkommen erlahmt, die Wirtschaft verzeichnet Einbußen historischen Ausmaßes. Hier draußen auf dem Land ist die Lage halbwegs entspannt. Der Schwatz übern Zaun erfreut sich neuer Beliebtheit, überall gedeiht Solidarität mit denen, die sich noch am meisten fürchten müssen. Auch wenn niemand weiß, wie lange es noch so weitergeht mit dieser Situation, die in geschlossenen Ortschaften und Stadtwohnungen sicherlich weit mehr an den Nerven zerrt als hier draußen.

Wir sind sehr beeindruckt, wie sich die Menschen gegenseitig bestärken, nicht nur Katastrophenszenarien beschwören, sondern einander Mut machen und aufheitern. Als hätte ein unsichtbarer Feind uns allen bewusst gemacht: »Wir sitzen alle im selben Boot.«

Und ganz gleich, wie die Entwicklung ausgeht – weltweit, in Europa, in Deutschland, in unserer Region, in Nachbarschaft und Familie -, das Leben geht weiter. Wir werden nicht untergehen, sondern am Ende, wie schon so oft in der Geschichte, die Ärmel aufkrempeln, den Mist beiseite räumen und neu anfangen. Doch dafür braucht es Hoffnung und Zuversicht.

Oder sollte ich sagen Hoffnung, Glauben und Liebe?

Wir haben uns entschieden, Zuversicht im Herzen zu tragen und uns nicht vor lauter Angst und Vorsicht einzuigeln. Wenn alles gutgeht, werden wir Ende Mai / Anfang Juni einen Wurf von Shakaar und Ezri haben. Beide Hunde sind von fröhlichem Wesen, gesund und mit besten Anlagen. Es gibt Menschen, die auf einen Welpen aus unserer Zucht warten, und ganz besonders auf einen aus dieser Verpaarung, die frühestens ab Anfang August bereit sein werden für ihre zukünftigen Familien.

Bei Interesse melden Sie sich bitte frühzeitig!

Welpen!

Tja, da sitzen wir nun in unseren Häusern und Gärten, gehen nur für die nötigsten Dinge auf die Straße und ärgern uns, dass eine viel zu große Zahl komplett unvernünftiger und verantwortungsloser Leute uns zum Wochenende wahrscheinlich Ausgangssperren einbringt.

Wir wollen versuchen, die von persönlichen Sorgen um die Gesundheit, um die bedrohten Verwandten und Freunde und um die eigene Existenz geplagten Menschen ein wenig aufheitern mit einer Flut von Bildern unserer Welpen. Vielleicht hilft das ein bisschen!

Und nur zur Vorsicht: Sie werden alle schon sehnsüchtig von ihren zukünftigen Familien erwartet!

14.03.2020


16.03.2020


19.03.2020

Fröhlichen Wufftag, liebe B-chen!

In Deutschland herrscht Shutdown – also feiern wir den 2. Geburtstag unseres B-Wurfs virtuell.

Das Kahnawake-Rudel samt Familie wünscht seinem B-Wurf einen fröhlichen Geburtstag und alles Gute! Bleibt gesund – Hunde wie Menschen! -, bleibt zuversichtlich, bleibt mit allen verbunden!

Benedictus, genannt Tio, 3 Wochen alt
Tio (Benedictus of Kahnawake), 3 Wochen alt
 

Benedictus of Kahnawake, genannt Tio, ca. 9 Monate alt
Tio, ca. 9 Monate alt
Bonifatius, genannt Boni, 3 Wochen alt
Boni (Bonifatius of Kahnawake), 3 Wochen alt
Boni, 1 Jahr alt
Boni, 1 Jahr alt
Beata, genannt Leia, 3 Wochen alt
Leia (Beata of Kahnawake), , 3 Wochen alt
Beata of Kahnawake, genannt Leia, ca. 8 Monate alt
Leia (Beata of Kahnawake), ca. 8 Monate alt
Bearnardus (Bernie), 3 Wochen alt
Bernie (Bernardus of Kahnawake), 3 Wochen alt
Bernie, 6 Monate alt
Bernie, 6 Monate alt
Brendan of Kahnawake, genannt Koda, 3 Wochen alt
Koda (Brendan of Kahnawake), 3 Wochen alt
Brendan of Kahnawake, genannt Koda, 16 Monate alt
Koda, 16 Monate alt

Leider starb Leia (Beata of Kahnawake), bevor sie 2 Jahre alt wurde. Aber im Herzen wird sie immer bei uns sein!

Auch der Vater, Balance Master Speigas, genannt Salai, ist leider schon gestorben, und wir denken mit großer Dankbarkeit an ihn und seine Familie, Monique und Mikel.

Salai (Balance Master Speigas)
Vater: Salai (Mch BISS Balance Master Speigas)
Zausel's Red Rose genannt Kira
Mutter: Kira (JCh Zausel’s Red Rose)