Die A-chen werden zwei

Herzlichen Glückwunsch, liebe A-chen!

Heute vor zwei Jahren hat Kira drei große, kräftige Welpen geboren: Erst Bubbles, dann Sammy und Nukka. Ihr seid groß und kräftig geblieben und mit all dem Futter, was wir in euch hineingeschüttet haben, zu noch größeren und noch kräftigeren Huskies herangewachsen. Wie schön, dass ihr geboren seid!

Langsam kommen zumindest bei Bubbles schon erste Anflüge von Verstand. Diese Woche wurden wir von einem ausgebüchsten Schäferhund überfallen, der kontrollieren wollte, wer da die Frechheit besaß und auf seinem Weg langmarschierte. Bubbles hat sich richtig souverän geschlagen, in T-Stellung den Kontrolletti gestoppt, etwas beschwichtigt und sich ruhig beschnüffeln lassen. Kein Gekeife, kein Gerülpe. Wer hätte das gedacht? Die letzt verbliebenen Gehirnzellen aus der 1.0er Version haben sich erfolgreich an Siskos leuchtendes Vorbild erinnert. Frauchen und der Rülpe haben sich im Anschluss ein Loch in den Bauch gefreut, dass er das so gut gemeistert hat. Richtig gehüpft vor Freude ist er.

Dafür hatte er sich seine Geburtstagsleberwurst redlich verdient!

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Flooding

Rülpus rülpus war gestern in Bielefeld beim Senner Schlittenhunderennen und der Plan ging auf.1Unter dem geballten Eindruck von Schlittenhunden, ihren Menschen und vielen Fans (inklusive ihrer Hunde) lernte der Rülpe, sich in einer großen Menge abzuregen und nicht mehr rülpenmäßig zu explodieren, wenn ihm wer zu nahe kommt. Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt, Leberwurst geschlabbert und Uwe Radant bei den unbeschreiblich beeindruckenden Vorbereitungen vor dem Start zugeschaut. Zwei Mal wurde der Rülpe gefragt, ob er ein Malamut ist. Wie oft der Sammy das wohl hören muss?

Wir hatten sehr viel Spaß und sind ausgesprochen stolz auf unseren Prototyp. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr den Ausflug wieder, vielleicht sogar mit einem Start in der Canicross Gruppe. In jedem Fall können wir wohl bald den Rülpenstaffelstab an die nächste Generation Rülpen abgeben: Canis rülpus maximus kahnawakensis2 (aka Berni) steht bereits in den Startlöchern!

Von Weibchen und Männchen

Man stelle sich folgende Szene vor: Der Althund, auf dem Bett drappiert wie eine schwindsüchtige, prärafaëlitische Schöne, sterbend am gebrochenen Herzen.

Das Melodrama hatte nach dem Abendfressi seinen Anfang genommen. In Erwartung eines möglichen Nachschlags war der Rülpe ins Wohnzimmer gestiefelt. Der ewige Optimist setzte sich vor Frauchen und ihrem Stück Kuchen in Position. Im Fernsehen lief gerade ein spannender Kampf zwischen einer Schneegans und einem arktischen Fuchs, der versuchte, an das frische Gelege ranzukommen. Es dauerte nicht lange und die potentiellen Kuchenkrümel waren vergessen: Der Schneeerpel fauchte laut und wedelte wild mit den Flügeln, während die Füchsin sich, wegen ihrer hungrigen, aber quietschsüßen Jungen unter Druck, mutig in die Gefahrenzone vorwagte. Gebannt saß der Rülpe vor der Glotze. Bestimmt fieberte er mit der Füchsin; Hundeartige halten zusammen, das versteht sich von selbst.

Der Althund war auf dem Fuße gefolgt. Sie hat es sich zur Gewohnheit gemacht, nach dem Fressi mit ihrem Rülpen zu spielen.1 Während David Attenborough die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf die großen Herden unseres Planeten lenkte, war der Rülpe geneigt, seinen abendlichen Pflichten nachzukommen. Die Huskies rollten und pfötelten wie jeden Abend durch das Wohnzimmer. Diesmal legte sich der Althund sogar besonders ins Zeug. Sie lag gerade auf dem Rücken und ruderte nach Gregor Samsa Art mit allen Vieren in der Luft, um ihren Rülpen zum Überfall zu motivieren, als dieser mitten im Vorwärtsschub erstarrte. Die Füchsin und der Schneeerpel waren wieder im Bild. Während der Herdenwerbung muss sie an die Eier gekommen sein, denn sie machte sich gerade flott vom Acker und hatte dabei ein Küken im Maul!2 Und da waren sogar ihre Welpen, die sich um die Beute prügelten und sich in die Ruten bissen! Das kennt doch der Rülpe irgendwoher…

Dieses Spiel war ganz klar spannender als die Alte! Der Rülpe latschte völlig fasziniert über seinen geräkelten Althund, um näher an den Bildschirm zu kommen. Mit großen Augen saß er vor dem Fernseher und verfolgte selbstvergessen die Natursendung. Seine Dame ließ achtlos hinter sich. Diese Demütigung! Sowas musste sie ihr Lebtag nicht ertragen! Nachdem sie ihre Verwirrung und ihren Ärger verdaut hatte, rollte sie sich wieder aufrecht und versuchte sogar noch, seine Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, indem sie sich sich vorwürfig direkt vor der Glotze platzierte. Aber gegen David Attenborogh war sie chancenlos. Der Rülpe klebte weiter am Kampf Fuchs gegen Gans und gönnte ihr kein Jota Aufmerksamkeit mehr.

Kurze Zeit später fand das Frauchen sie seufzend auf dem Bett wieder.3

B-chen Familien aufgepasst!

Wir freuen uns alle sehr auf die Ankunft der B-chens! Sie werden eine Reihe Menschen und hoffentlich auch Hunde sehr glücklich machen und ordentlich auf Trapp halten.

Dieser Post ist für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein B-chen bei sich aufzunehmen.

Seht Ihr das Beitragsbild? Das ist eines der A-chen, ein charmantes A-chen, aber auch ein durchtriebenes, viel, viel zu intelligentes A-chen. Ein A-chen, das seinen Menschen lange weiß machen wollte, dass es sowas wie „Impulskontrolle“ und „Zurückhaltung“ überhaupt gaaar nicht kann, dass es viel, viel zu hormongesteuert für so komplizierte Affenkompetenzen ist und überhaupt, es muss wie von der Tarantel gestochen ausscheren, um diese Maus, dieses Poopsicle1 oder diese freche Fußhupe zu schnappen.

Von wegen! Sehr Ihr trotz der schlechten Bildqualität das Leckerli in Frauchens Hand? Und den trotzigen Blick vom A-chen? Der weiß genau, dass er hoch soll und hat absolut keinen Bock. Vor diesem Leckerchen harrte er bereits 5min standhaft vor der Leberwurst (!) aus, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das Leckerchen schnappte er sich übrigens kurz nach diesem Photo … und huschte direkt wieder runter. In Erwartung eines weiteren Leckerchens.

Wappnet Euch mit allem, was Ihr habt! Die B-chens werden Kiras Intelligenz erben. Ihr werdet viel Spaß haben!

 

Geburtstagsrülpe

Herzlichen Glückwunsch an die A-Chens und die stolze Mutti! Mit viel Neid schauen die Menschen auf den Schnee unter Sammys Pfoten! Das Geburtstagswetter im Heimatort von Sammy war heute weniger einladend. Das Bild ist sogar bearbeitet, damit die Farben etwas besser zur Geltung kommen:

Jedenfalls hatte der Rülpe heute alle Gelegenheiten, sich farblich an seine schlammige Umgebung anzupassen. Er ist auch immer noch nicht sauber. Wie er jetzt sicher stolz einwerfen würde, geht dieser Umstand auf seine perfide, störrische Weigerung zurück, sich abtrocknen zu lassen. Das kann er leider nicht, weil er seinen Napf beäugt auf die kleine Chance hin, dass sich da drin nochmal ein Abendbrot materialisiert. Nie bekommt man in der Hütte genug Kalorien.

Daher nahm der Rülpe die Sache heute selber in die Hand ins Maul. Beim Gassi fand er eine – zweifelsohne von Pestratten – angenagte Zuckerrübe. Weder der Althund noch das Frauchen wollten was von der oberleckeren, angeschnuddelten Rübe ab. Es hat ihn schon irritiert, dass niemand Interesse an seinem Fund hatte. Aus schierem Trotz landeten dann doch bei erster Gelegenheit einige Rübenstückchen im Rülpen. Frauchen schickte die Hunde zur Seite, um Nordic Walkern1 auszuweichen, weshalb er sich mit der Beute in einem Drainagegraben versteckte2. Schmeckte nicht. Das hinderte ihn nicht, die Rübe fast das ganze Gassi über mitzuschleppen. Damit war er so beschäftigt, dass er ganz folgsam und artig an der Leine lief. Prima. Alle Kraft konnte gesammelt werden, um morgen in der Hundeschule wieder so richtig die Sau rauszulassen!

Herzlichen Glückwunsch!

Vor einem Jahr, in der Nacht vom 23. zum 24. November 2016, habe ich lange Stunden mit unserer Kira verbracht. Seit dem frühen Nachmittag hatte sie Wehen, wir saßen auf der Couch, und ich habe sie gestreichelt. Ich hielt mich genau an die Anweisung der Tierärztin in der Tierklinik, die gesagt hatte: „Machen Sie möglichst nichts! Bewahren Sie Ruhe und seien sie einfach für Ihre Hündin da! Sie weiß, was zu tun ist.“

Und so war es auch. Zwischen Mitternacht und frühen Morgenstunden kamen drei prächtige Welpen zur Welt, Wonneproppen, um die sich Kira sofort hingebungsvoll kümmerte.

Auch wenn drei Welpen ein recht kleiner Wurf sind, waren wir doch froh. Denn so konnten wir unsere ersten Babys trotz rein theoretischen Kenntnissen ohne übermäßigen Stress aufziehen und die vielen schönen Stunden mit den Bärchen genießen.

Antonius (Bubbles), Alban (Sammy) und Almudis (Nukka) hatten eine fröhlichen und wilde Welpenzeit, die sie sogar in Schnee und eis genießen konnen. papa Doby (Waterfall Velnio Malunas) kann stolz auf die Racker sein!

 

Alle drei haben liebevolle und sportliche Familien gefunden, zwei in der näheren Umgebung und einer im Schwarzwald. Bubbles‘ Abenteuer (berichtet vom Frauchen) kann man hier in Bubbles‘ Baby Blog verfolgen.

Es war eine wundervolle Erfahrung, und wir hoffen auf einen zweiten Wurf im kommenden Frühjahr oder Frühsommer – Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Schon fast ein Jahr mit den A-chens

Letztes Jahr um diese Zeit haben die Menschen hektisch die Kahnawake Homepage und die Mails aktualisiert, um bloß keine Entwicklung zu verpassen. Jeden Tag konnte es so weit sein! Die Welpen kommen bald auf die Welt! Drei Monate Ein Jahr später fiebert das Rudel dem ersten Hundegeburtstag entgegen. Der Rülpe ist derzeit sehr schmusig und regressiert phasenweise in Welpenverhalten zurück (zum Beispiel vergisst er oft, auf drei Beinen zu pieseln). Was liegt da näher, als in den gesammelten Fotoalben zu schwelgen?

Wieso bist du denn plötzlich so groß?

Oder auch „Du warst so ein possierlicher, winziger Welpe, mit einer Hand konnten wir dich tragen!“. Oder „Wie ist das denn passiert, dass du jetzt so ein Rüde bist?“. Oder „Das ist noch gar nicht so lange her und wir mussten dich spätestens um 7 zum Klogang tragen.“1 Oder „Weißt du noch, als wir dachten, dass du für immer im Zahnwechsel bleibst?“. Oder „Was für einen Schiss du vor anderen Hunden hattest, das wär jetzt ab und zu mal wieder nützlich.“ Diese und ähnliche Sätze fallen derzeit täglich im Rudel. Dabei schauen die Menschen seufzend auf Iris gesammelte Welpenalben und sind ein bisschen wehmütig. Ach, was ist die Zeit schnell rum gegangen! Die A-chens waren gestern genau 11 Monate alt!

Besuch bei Sammy

Am Samstag haben wir Sammy und seine Familie besucht. Erst wurden bei strahlendem Sonnenschein jede Menge Autobahnkilometer absolviert, dann führte uns das Navi souverän und kompetent durch Pforzheim (das mit Marburg die bergige Topographie gemeinsam hat) zu unserem Ziel.

Sammy (Alban of Kahnawake)Sammy war schon seit dem Morgen aus dem Häuschen gewesen – wahrscheinlich hat er Lunte gerochen. Als er dann begriff, wer da zur Haustür hereinkam, da gab es kein Halten mehr. Bald rannte er unter Welpengekläff durchs Haus, um dem Besuch seine neue Heimat zu zeigen (inkl. Bad im Gartenteich), bald warf er sich vor Mama Kira und Onkel Sisko zu Boden und überschüttete vor allem seine Mama mit Küssen. Sisko ließ sich allerdings bei seiner gelassenen wie zielstrebigen Inbeschlagnahme des Terrains nicht stören. Und während Kira und Sammy während des Mittagessens keinerlei Anstalten machten zu betteln, zog Sisko bei Tisch alle Register seines Könnens – dank unserer Vorwarnung ohne Erfolg!

Kira (Zausel's Red Rose)

Als wir gemeinsam, aber mit zwei Fahrzeugen, zum Ausflug ins Eyachtal aufbrachen, machte Sammy sehr deutlich, dass eine Trennung von Mami für ihn nicht in Frage kam, musste sich aber in Geduld üben. Dafür wurde er nicht müde, seinen Gästen die Vorzüge dieser Spazierstrecke zu zeigen: die besten Planschstellen im Bach, die Kletterwinkel, die Rennstrecke auf der Wiese und die abertausenden von Mauselöchern und Wildpfaden. Die Begeisterung, mit der Sammy das tat, war Beweis genug, dass er bei seinem Pforzheimer Rudel rundum glücklich ist – mehr kann man sich für einen Welpen nicht wünschen!

SiskoBei der abschließenden Einkehr im Gasthaus Eyachmühle (sehr empfehlenswert!!!) lagen alle drei unterm Tisch und erholten sich von den Abenteuern in der kleinen Aue, während wir uns an köstlichem Eis gütlich taten.

Und wieder einmal haben Helmut und ich festgestellt, dass es eine der schönsten „Nebenwirkungen“ der Husky-Zucht ist, Freunde zu finden.

Im Eyachtal (Schwarzwald)

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©2017 N. & R. Stegmann

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Erstes Halbjahr

Bubbles‘ Frauli hat dran gedacht – wir waren durch Familienbesuch viel zu beschäftigt, um gestern den ersten halben Geburtstag unseres A-Trios zu verkünden.

Unsere drei Hübschen sind wunderschön geworden – auf diesen Lorbeeren darf sich Mama Kira ausruhen – genauso wie Papa Doby natürlich!

Antonius of Kahnawake aka Bubbles
Antonius of Kahnawake aka Bubbles

Alban of Kahnawake aka Sammy
Alban of Kahnawake aka Sammy

MBBISS Almudis of Kahnawake aka Nukka
MBBISS Almudis of Kahnawake aka Nukka
Bei Sporty Bubs (Antonius of Kahnawake) schlagen wunderbar die Arbeitslinien väter- und mütterlicherseits durch. Er ist ein unermüdlicher Springinsfeld und wird seinem sportlichen Frauli viel Fitness und Freude bringen.

Mehr Bilder und Geschichten über Bubbles unter den Stichwörtern Bubbles oder Antonius of Kahnawake und in Bubbles‘ Baby Blog.

Funny Sammy kommt ganz nach seinem Großvater väterlicherseits, Tiesto (Jo-Kar’s Black Magic Mountain) – bloß in Rot, und bringt seine Leute ordentlich in Bewegung.

Mehr Bilder und Geschichten über Sammy unter den Stichwörtern Sammy oder Alban of Kahnawake.

Princess Nukka (Almudis of Kahnawake – zweimal Bestes Baby in Spezialrasseschau!) ist eine überaus gelungene Mischung aus der bildschönen Struktur und dem Pelz von Vater Doby (Waterfall Velnio Malunas) und den Outdoor- und Fitnessqualitäten von Mama Kira (Zausel’s Red Rose). Sie ist am liebsten draußen – auch nachts!

Mehr Bilder und Geschichten über Nukka unter den Stichwörtern Nukka oder Almudis of Kahnawake.