Familientag

Letztes Wochenende wurden der Rülpe und sein Frauchen als Huskydompteure im Hause Kahnawake angeheuert. Iris war mit dem Junggemüse in der Republik unterwegs, Helmut anderweitig beschäftigt und Mutti, Onkel Sisko und Bernie brauchten einen Aufpasser. Rülpe to the rescue!

Einen ganzen langen Vormittag verbrachte der Rülpe mit seiner Mutti. Die hatte sich das wohl anders vorgestellt, denn die Ruhe hätte Kira gern für einen ausgiebigen Schönheitsschlaf genutzt. Tja, wäre da nicht ihr großer Sohn gewesen, der alle 10 Minuten hektisch nach ihr sehen auf sie aufpassen musste…Sie hätte ja vom Körbchen verschluckt werden können! Oder sich verirren auf dem Weg zum Wassernapf! Oder unverhofft noch mehr so kleine Brüder ausspucken! Von Bernie war der Rülpe sehr irritiert, auch wenn sie sich schon kannten. Klarerweise gehörte der Knirps irgendwie zur Familie und hörte angemessen aufmerksam zu, wenn Bubbles über die richtige Art, einen Stock zu zernagen, referierte. Die „großer Bruder Pose“ nahm er super ernst, wie man auf den Bildern sieht. Auch fühlte er sich seltsam verantwortlich und bewachte den Kleinen, wenn der zu tief in ein Gebüsch verschwand. Aber sonst? Warum nörgelte Sisko nicht an ihm rum?1 Warum markierte er nicht wie die Großen jeden Grashalm? Warum dackelte er ihm ständig hinterher? Und warum zur Hölle wollte Mutti lieber ein Nickerchen machen als weiter wild mit ihrem Rülpen durch den Garten zu toben? Das ergab alles wenig Sinn und hatte garantiert etwas mit dem Knirps zu tun! Was genau, konnte nicht mehr ergründet werden, er war die ganze Zeit hochbeschäftigt damit, Iris und Helmuts Garten zu wässern. Wenigstens schien Sisko zufrieden zu sein. Da der Rülpe die Sonntagsmanieren2 ausgepackt hatte, gab es nicht mehr als eine hochgezogene Augenbraue vom Silberrücken. Stolz und erschöpft fiel Rülpi nachmittags in sein eigenes Körbchen und schlief selig bis in den Abend. So eine Unterhaltung nimmt er gerne öfter!

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Wenn der Onkel mit dem Rülpen…

Manchmal darf das Frauchen den Sisko zocken. Dann muss er auf der DS Schrebergarten den frechen Kadetten einnorden.1 Schon beim letzten Mal zeichnete sich ab, dass bald ein ernstes Wort gewechselt werden wird. Sisko ist zwar die Ruhe selbst, souverän, mit einer Engelsgeduld, aber der Rülpe ist in dem Alter, in dem er es wissen will. Wie schade, dass er auch in dem Alter ist, in dem man ihm etwas mehrmals verklickern muss…

Heute wurde der arme Onkel an jeder Ecke angeblökt. Da sollte er nicht markieren. Dort sollte er nicht stehen. Auf gar keinen Fall durfte er auf den Totholzhaufen, da befinden sich nämlich die allerwichtigsten Stöckchen im ganzen Garten. Geradezu goldene Stöckchen müssen das sein, so wie der Rülpe auf seinem Haufen hockt und sie bewacht. Smaug, der Rülpe! Sisko hat sich das Spiel lange angesehen, aber ab einem gewissen Grad Selbstbewusstsein hat man auch Grenzen. Also nahm Sisko eins der Stöckchen. Ganz bewusst und demonstrativ. Rülpi durchlief alle Phasen des Aufplusterns, kräuselte die Nase und zog am Stöckchen. So leicht lässt sich ein Captain Sisko von Pubertisten nicht aus der Ruhe bringen! Er blieb seelenruhig stehen und hielt quasi mit links die Beute fest. 2 Am Ende zog er gemütlich mit dem Stöckchen ab, das natürlich sofort langweilig wurde, nachdem der Rülpe  besiegt war.

Insgeheim mag er das ja, den Oberlehrer geben. Er legt dem Rüdenamateur ganz ruhig das Kinn auf den Kopf und wartet, bis der’s eingesehen hat.  Jedes Mal, wenn er heute dem Rülpen erklärt hatte, wie albern er sich aufführte, kam er zum Frauchen und ließ sich den Rücken bürsten. Am Hals hinten links juckte es besonders. Frauchen war gerade wieder dabei zu bürsten, als der Rülpe – nach wiederholten Provokationen, der Stockverlust wurmte ihn nachhaltig  – vom anderen Ende des Gartens falsch geguckt haben muss. Wie von der Tarantel gestochen fetzte der Onkel los und machte kurzen Prozess.3 Wie sich der Rülpe plötzlich benehmen konnte! Kein Geblöke, kein Geplustere, Sisko konnte in Ruhe jeden Grashalm markieren. Was er auch mit sichtlichem Genuss tat. Geht doch, Rülpe!

Wie schade, dass der Rülpe in dem Alter ist, in dem man ihm etwas mehrmals verklickern muss…

Oh, Sisko!

Captain Sisko war heute zu Besuch auf der DS Schrebergarten. Während Mutti mit Iris beim Longieren Intensivkurs war, hat der Chef den Nachwuchs zurechtgestutzt und den Althund bezirzt. Die konnte ihr Glück kaum fassen, dass sie zwei stattliche Rüden auf einmal hatte und tobte sich nach Herzenslust aus. Leider wird der Tag heute das letzte Mal sein, dass das Frauchen ihren Lieblingssisko beschmusen konnte. Von knapp zehn Uhr bis weit nach fünf am Nachmittag gab es nur vier Leckerli! Die einzige Maus, die durch das viele Umgraben gestört wurde, flüchtete zu allem Übel auch noch in Rülpes Maul. Das wird sich der Captain so schnell nicht wieder antun…

Kurz vor einem knackigen „dismissed“ vom Captain. Der Rülpe meinte, diesen unheimlich wichtigen Ast dringend verteidigen zu müssen…

Eine Wurst für Sisko

Das Frauchen hat Onkel Sisko seit Monaten eine Wurst versprochen. Die Iris und der Helmut füttern ihn nämlich nicht genug und jedes Mal, wenn er fremde Menschen sieht, klagt und weint er nach Kalorien. Manchmal muss sogar das Futter vom armen Jakob, Husky ehrenhalber, dran glauben, – so karg ist es in Siskos Napf. Es ist gar herzerweichend. Nun endlich kann er ein bisschen gepäppelt werden: Auf der DS Schrebergarten ist der kleine Grill eingezogen. In der Planung der Grillparty überlegte das Frauchen lange hin und her, was dem Sisko wohl schmecken könnte. Nürnberger Rostbratwürstchen? Eine Rindsbratwurst? Die einheimischen Lutherwürste, die der Stammmetzger extra für das Lutherjahr kreierte?1 Sisko ist ein stadtbekannter Vielfraß Gourmet, den kann man ja nicht enttäuschen. Und wer weiß, was er im Urlaub bei Sammy alles an Leckereien stibitzt hat.

Am Sonntag sollte also der Sisko seine Wurst, im besonderen eine vorgebrühte hessische Bratwurst, bekommen. Vor Siskos Wurst standen aber Mutti Kira – die kaum, dass das Frauchen sich umgedreht hatte2, um die Grillzange abzulegen!!!, ein Burgerpatty stibitzte – und diverse Menschen, die zwar gerne flauschige Huskyohren kraulten, aber dann doch keine Wurst rausrücken wollten. Sisko tat sein Möglichstes! Er charmierte sich gekonnt durch diverse Gäste, gab unaufgefordert Pfötchen und schaute kontemplativ den Käse auf dem Tisch an. Leider leider klappt es mit den Levitationssuperkräften nicht und der arme Hund ging mit (fast) knurrendem Magen heim. Naja, die ein oder andere Wurst wanderte doch noch in den Sisko, aber das zählt ja nicht. Keine Sorge, lieber Sisko, das Rülpenfrauchen steigt jetzt groß ins Gärtnergeschäft ein und züchtet dir einen Wurstbaum!

Freilauf

Ein sonniger Frühlingstag in weitläufigem, übersichtlichem Gelände: Vor Beginn der Brut- und Setzzeit (15. März bzw. 1. April bis 15. Juli) nutzen wir ein paar Stunden, um Sisko und Kira mal so richtig rennen zu lassen.

Freilauf / Running Free

Kira und Sisko

Unsere kleinen Pokälchen und Schleifchen haben bisher ein eher unbeachtetes Dasein in der Vitrine gefristet. Aber jetzt habe ich dank einer Freundin aus der Schweiz den perfekten Rahmen bekommen: Kira und Sisko als Handpuppen, mit viel Liebe von Hand gefertigt!

Rita, du bist einfach großartig! 

Wenn jemand auch so einen niedlichen Husky haben möchte oder vielleicht auch ein anderes Tier, vermittele ich gerne den Kontakt!