Benedictus

Rufname: Tio

Zuchtbuch Nr.: VDH/DCNH 16440/18
Farbe: schwarz/weiß
Augen: braun/braun

Benedictus of Kahnawake (Tio)
Benedictus of Kahnawake (Tio)
Benedictus of Kahnawake (Tio)
Benedictus of Kahnawake (Tio)
Benedictus of Kahnawake (Tio)
Benedictus of Kahnawake (Tio)

Tio lebt bei einem sehr aktiven und reisefreudigen Paar und macht mit ihnen Vorarlberg unsicher. Er ist ein wunderschöner und deshalb auch sehr selbstbewusster Rüde geworden, der seinem Vater sehr ähnlich ist. Er verkörpert stark die Showlinie der Rasse, ist dabei aber ein eifriger “Arbeiter”, der Bewegung über alles liebt.

Tios erstes Jahr

20180517_BeifahrerTio

Bild 1 von 16

©Paul Huebner & Katharina Lanz

Name

Benedikt von Nursia (*480, †547/560?) stammt aus einem umbrischen Adelsgechlecht. Er wuchs in Rom auf, wo er auch strudierte. Abgestoßen von der Dekadenz der ehemaligen Reichshauptstadt schloss er sich einer asketischen Gemeinschaft in den Sabiner Bergen an. Später lebte er jahrelang als Einsiedler in einer Grotte im Aniotal nahe Subiaco. Dort gründete er eine Einsiedlergemeinschaft nach den Regeln des ägyptischen Klostergründers Pachomius.

Mit etwa 50 Jahren zog diese Gemeinschaft von Subiaco auf den Monte Cassino, wo er zehn Jahre später mit der Abfassung seiner berühmten Ordensregel die Grundlage für den Benediktinerorden legte. Innerhalb kurzer Zeit wurden Tochterklöster gegründet, deren Bewohner nach dieser Regel lebten.

Das Grundprinzip der Regel ist der Wahlspruch Ora et labora!, Bete und arbeite! Die benediktinische Lebensweise war eine Antwort auf die sich in Auflösung befindenden sozialen, kulturellen und politischen Verhältnisse des spätantiken Italiens. In den Klöstern gab es keinen Privatbesitz, alle Aufgaben wurden nach Begabungen verteilt, und die Gebetsstunden stifteten Gemeinschaft. Es wurde nicht nach Herkunft (zivilisierte Römer/Griechen einerseits und barbarische Germanen andererseits) unterschieden, sondern alle erhielten die gleiche Behandlung und die gleichen Chancen. Neben der Bildungspflege widmeten Benedikt und seine Nachfolger sich ganz besonders der Fürsorge für die Armen und Heimatlosen.

Benedikts Zwillingsschwester Scholastika lebte seit seiner Zeit in der Grotte von Subiaco in seiner Nähe. Nach seinem Tod wurden sie in einem Doppelgrab gemeinsam bestattet.