Auf Wiedersehen, geliebte E-chen!

Am 1. August haben alle vier E-chen uns auf einen Schlag verlassen. Es war ein turbulenter Tag, mit unvorhersehbaren Ereignissen, die sich bis zum nächsten Vormittag hinzogen. Am Ende waren alle vier Welpen glücklich in ihrem jeweiligen Zuhause angekommen.

Aber am Tag des Abschieds waren wir nochmal im großen Auslauf. Und im Schatten der Bäume konnten die kleinen Racker trotz der Hitze noch einmal miteinander toben und spielen und boten reichlich Gelegenheit für Fotos auf Augenhöhe. Erinnerungen, für die wir sehr dankbar sind.

Auf Wiedersehen, Malouk, Neko, Leeloo und Ronja! Habt ein herrliches Leben mit euren tollen Familien!

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an den ganzen Kahnawake-Stamm für eure wunderbare Gemeinschaft, die ein unverhofftes Problem mit uns gelöst hat und jedem Huskyneuling mit Rat und Tat zur Seite steht.

Sommer-Powwow 2020

Unsere Treffen sind Tage, an denen es auf unserem Hof von Huskys wimmelt. Tage, an denen auch schon mal im Chor geheult wird. Tage, an denen es sich fast nur um Huskys und ihre Streiche dreht und in denen glückliche Menschen ein Bad im Rudel nehmen. Es wird gut gegessen und geschwätzt, Neulinge und alte Hasen lernen einander kennen, es werden Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht, und es wird viel gelacht. Freunde, die sich durch unsere Welpen gefunden haben, bieten einander Quartier über Nacht. Nachbarn und Freunde, die gern mit uns die Huskys bewegen, spielen mit den Hunden. Wir veranstalten diese Treffen zweimal im Jahr, immer kurz vor oder nach unseren Geburtstagen, also im Februar und im Juli.

Letzten Samstag, am 18. Juli 2020, war es wieder einmal so weit. Helmuts bevorstehender Geburtstag bot Anlass für unser diesjähriges Sommer-Powwow. Aber erst einmal konnte unsere Tochter uns gerade noch rechtzeitig angemessen einkleiden (siehe rechts!).

Und zu meiner Freude sind die Hunde bisher jedesmal verträglich geblieben, kurze Differenzen zwischen jungen Rüden ausgenommen. Abgesehen von zwei Kratzern ist nichts passiert. Gelegentlich muss man einen oder zwei Hunde aus dem Auslauf nehmen, aber im großen und ganzen wurde wieder einmal fröhlich gespielt und mit den E-chen gekuschelt. Bekanntschaften wurden geschlossen oder aufgefrischt und Mama/Oma Kira, die Matrone des Rudels, war ganz in ihrem Element, während Captain Sisko diesmal nicht bei jedem eintreffenden jungen Rülpen klarstellen wollte, wer hier der Boss ist, sondern dass durchaus Shakaar und Sammy überließ.

Wir danken allen Kahnawakes, die gekommen sind und diesen Tag, an dem wir Helmuts Geburtstag  vorgefeiert haben, so fröhlich mitgestaltet haben, die Kuchen und Salate beigesteuert, am Grill gestanden oder Essen ausgegeben haben (ja, wir haben uns brav an die derzeit geltenden Regeln gehalten), die Tische und Bänke geschleppt, die Hunde bespaßt und die Welpen gekuschelt haben. Es war ein perfekter Tag!

Das Fotografieren musste ich anderen überlassen. Ich kam mir ohnehin vor, als hätte ich niemandem die Aufmerksamkeit schenken können, die er oder sie verdient hat. Ich hoffe, ihr seht mir das angesichts der Kürze der Zeit und der Zahl der Gäste nach.

Diesmal hat Markus, der unserem Conan täglich den Napf füllen darf, eine große Menge Bilder gemacht, aus denen ich eine Auswahl von 56 Bildern von fröhlichen Hunden und glücklichen Menschen vorstellen darf – herzlichen Dank, Markus!

Opra freut sich auf spendable Besucher.
© M. Enseroth, 2020
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Ein schwarzer Tag

Als ich vergangenen Donnerstagmorgen das Welpenzimmer betrat, herrschte hinter dem Zäunchen großes Chaos und ein Welpe lag leblos ausgestreckt gleich hinter dem Zaun. Mir war sofort klar, dass der Kleine tot war. Sein Hals war nass und hellrot verschmiert, er war nicht mehr warm, die Kiefer schon fest, aber der Körper noch weich. Es war Loki, der Jüngere der beiden Rüden. Völlig verstört setzte ich mich mit dem toten Welpen im Arm auf den Terrassenabsatz, links von mir Mama Ezri, die versuchte, ihn durch Lecken wieder ins Leben zu holen, als wäre er ein Neugeborener, rechts Papa Shakaar, der ihn immer wieder behutsam anstupste. Es regnete und ich weinte.

Es gab keinen Hinweis darauf, dass er Krämpfe gehabt hatte oder Schmerzen. Er hatte dagelegen, als hätte ihn der Tod völlig überraschend weggeholt. Ich untersuchte den kleinen Körper auf Verletzungen, aber ich fand nichts, außer einer kleinen Stoßverletzung hinter dem linken Ohr, in dem noch ein Rest Blut war. Wahrscheinlich hatte er sich bei einem Sturz das Genick gebrochen.

Ich kann mir noch immer nicht erklären, wie das passiert ist. Und mit der Erklärungsnot kommen Gefühle von Schuld, von Unzulänglichkeit und Versagen.

Und dann war da noch die schwere Aufgabe, das seiner zukünftigen Halterin zu erklären, einer jungen Frau, die uns und ihn schon mehrmals besucht hatte und sich von ganzem Herzen auf den lustigen kleinen Kerl freute.

In diesen Tagen wurden wir und diese junge Frau von unserer kleinen Gemeinschaft herzlich und verständnisvoll aufgefangen, und wir erfuhren diesmal selbst, wie heilsam diese menschliche Zuwendung ist. Wir danken nochmals allen unseren Freunden, dass sie nicht nur uns und Ezri, sondern auch Lokis Frauchen tatkräftig unterstützen. Ihr seid fantastisch!

Loki fand einen Platz im Obstgarten, in der Nähe des kleinen Schatzes aus dem D-Wurf, dessen Fruchtblase zu früh geplatzt war und der die Geburt nicht überlebte.

Nun haben wir vier Engel, die über uns wachen.

Ein kurzer Einblick…

… in die Wurfbox zeigt, dass unsere fünf Wonneproppen sich prächtig entwickeln, selbst wenn sie dem Betrachter meist den Rücken zuwenden. 😀

Heute sind die Babys eine Woche “alt”. Der Tag, an dem sie Augen und Ohren öffnen und an dem sich alles verändert, rückt immer näher. Wir freuen uns! 🙂

Die E-chen sind da!

Gestern Abend hat unsere Ezri binnen zweieinhalb Stunden ihren ersten Wurf zur Welt gebracht, zwei Rüden und drei Hündinnen, alle schwarz-weiß, gesund und munter. Vater der Welpen ist unser eigener Deckrüde Shakaar.

Der Geburt gingen zweieinhalb aufregende Tage voraus und eine fast schlaflose Nacht. Statt der erwarteten sechs sind des fünf Welpen, aber was stört das, wenn es allen gut geht.

Alle weiteren Infos auf der Seite über den E-Wurf!

Die E-chen sind unterwegs!

Seit gestern wissen wir nun, dass zumindest sechs Welpen in Ezris Bauch eingezogen sind und sich gut entwickeln, soweit man das feststellen kann: die Herzchen schlagen und sie turnen munter in ihren Fruchtblasen herum.

Die Verpaarung von Shakaar und Ezri ist wohlüberlegt, da es sich um Linienzucht handelt. Sowohl Shakaars Mutter als auch Ezri sind Linienzüchtungen auf Coventry’s Peace Negotiator (Carter). Bei Valhalla of Inner Vision sind die Eltern eine 3/2-Verpaarung (Carter ist väterlicherseits über Snowmist’s Quicksilver Speigas (Fizzy) der Urgroßvater und mütterlicherseits der Großvater), bei Ezri sind die Eltern eine 4/2-Verpaarung (Carter ist väterlicherseits über Fizzy der Ur-Urgroßvater und mütterlicherseits der Großvater). Insgesamt bringt Carter damit möglicherweise 25 % des genetischen Materials aus, d.h. als wäre er selbst der Großvater der Welpen.

Das ist alles vor allem Rechnerei. Denn am Ende wird bei der Reifungsteilung der Geschlechtszellen vor der Verpaarung nochmals alles durchgemischt. 😉

Dennoch hoffen wir auf bildschöne, gesunde Welpen, in denen sich nicht nur Carters außerordentliche Qualitäten zeigen, sondern auch einige der anderen Linien in dieser Verpaarung, ganz besonders die von Shakaars dominanten Cool-Water-Vorfahren.

Ahnentafel der Welpen

Ahnentafel Shakaar x Ezri

Frohe Ostern

Vergangene Woche sind die D-chen zu ihren neuen Familien gezogen, Damian, genannt Ila, nach Bensheim, Donata, genannt Yepa, nach Alsfeld, Dunstan, genannt Koda (junior) nach Gladenbach und Diego einfach nur über die Straße.

Inzwischen sind sie schon gut angekommen, belagern Sofas und Betten, köpfen Frühlingsblumen und graben den Garten um – ganz wie richtige Siberian Huskys! Diego hat sogar einen eigenen Wohnwagen, groß genug, um darin vierbeinigen Besuch zu empfangen.

Gemeinsam wünschen wir allen, die diese Seite besuchen, ein frohes Osterfest und alles Gute für die kommende Zeit. Passt auf euch und eure Lieben auf! Haltet Abstand und trotzdem Kontakt! Bleibt gesund!

La Croix de Camargue (©Giuliano56/WikimediaCommons)

ER ist auferstanden – Halleluja!

Welpen!

Tja, da sitzen wir nun in unseren Häusern und Gärten, gehen nur für die nötigsten Dinge auf die Straße und ärgern uns, dass eine viel zu große Zahl komplett unvernünftiger und verantwortungsloser Leute uns zum Wochenende wahrscheinlich Ausgangssperren einbringt.

Wir wollen versuchen, die von persönlichen Sorgen um die Gesundheit, um die bedrohten Verwandten und Freunde und um die eigene Existenz geplagten Menschen ein wenig aufheitern mit einer Flut von Bildern unserer Welpen. Vielleicht hilft das ein bisschen!

Und nur zur Vorsicht: Sie werden alle schon sehnsüchtig von ihren zukünftigen Familien erwartet!

14.03.2020


16.03.2020


19.03.2020

Pappsatt

… ist das lustige Quartett nach seiner ersten Mahlzeit, bestehend aus eingeweichtem Welpennassfutter. Sie haben sich sofort daraufgestürzt und alles weggefuttert.

Am Ende kam Mama dazu und hat noch schnell saubergemacht. Anscheinend hat es allen sehr gut geschmeckt.

Es geht voran. 🙂

Glückliche D-chen

Jetzt ist das Kleeblatt schon über eine Woche auf der Welt und gedeiht prächtig. Wir sind froh und dankbar, dass die Welpen so munter und proper sind und dass es Mama wieder richtig gut geht. So gut, dass sie mittags wieder ein Gassi einfordert und die Zeit im Rudel genießt.

D-chen am 14.02.2020

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Nickerchen in der Box

(Es ist nicht immer noch dasselbe Bettzeug, sondern wieder – nur damit keine falschen Vorstellungen entstehen. Hier wird mindestens täglich gewechselt. 😉 )