Anpassungsstörung

Ein solidarisches Wort zum Althund. Dem Althund geht es wie vielen von uns, wenn große Umbrüche im Leben anstehen und die Kraft nicht auszureichen scheint. Sie ist knatschig, mäkelig beim Essen, infektanfällig, müde und zieht sich zurück. Es fällt ihr ungemein schwer, sich von dem süßen Leben mit Welpen zu verabschieden. So langsam geht es den Menschen auf, wie rundherum glücklich der Althund mit seinem kleinen Kompagnon war. Sie trauert um ihr Meins!.

Der Rülpe ist außen rum schon ein richtiger Rüde, sogar ganz ihr Typ. Groß und imposant und mit spitzen Ohren. Langsam gehen auch die kindlichen Verhaltensweisen zurück und immer häufiger reckt Machoman seine Fliegerbrille am Horizont. Das gemeinsame Spiel ist weiterhin ein Highlight, selbst wenn die Fetzen fliegen, vertragen sie sich in wenigen Minuten.1 Bloß wer will schon einen Rüden, wenn man so ein charmantes Welpi haben kann? Jeden Welpen, den wir treffen, seufzt sie schwermütig an. Nein, nein, Althund. Wir kaufen dir nicht noch eins, da musst du jetzt durch!

  1. Die Fetzen fliegen momentan häufig. Wer hätte gedacht, dass ein Mäuseloch so eine kostbare Ressource sein kann, wenn es drumrum noch 37 andere gibt…

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