Sir Rülp-a-lot

Der Rülpe war heute in ritterlicher Mission unterwegs. Eine Freundin vom Frauchen brauchte eine Eskorte in gefährliche Gefilde (zum Kieferchirurgen), genauer gesagt ins Gleiberger Land. Unsere aufmüpfigen Nachbarn – über die Merenberger bis zu den Nassau-Weilburgern waren die Burgen am Gleiberg und Vetzberg meistens in Hand von Unruhestiftern – saßen zueinst auf ihren zwei Basaltkegeln und machten Ärger. Jetzt sind die zwei Burgen schöne Ausflugsziele und hervorragend geeignet, um ein bisschen Rittersleut und Burgfräulein zu spielen, während andere Leute sich den Kiefer aufbrechen lassen müssen. Und, um einem ungestümen Rülpen beizubringen, nicht mit Volldampf glitschige Steinstufen runterzupreschen.

Letzteres gelang sogar sehr gut.1 Nach einer Kräftigung im Albertusgarten erkundeten Rülpe und Althund die Klettermöglichkeiten in der alten Oberburg (ab 10. Jhd.), schnüffelten durch Schießscharten und lauschten gebannt dem Heulen des Windes am Bergfried. So eine Burg steht dem Rülpen gut.

Der Rülpe und sein Althund beim Windkonzert am Bergfried, Burg Gleiberg 5. Oktober
  1. Auch die OP verlief Gottseidank reibungslos, sogar das Wetter spielte mit.

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