Bruderliebe

An der Rülpenfront gibt es wenig Neues zu vermelden. Alle sind gesund und munter und mit dem Fellwechsel beschäftigt. Wenn jemand einen neuen Staubsauger testen möchte, bitteschön, unsere Wohnungen warten nur darauf, der erste Belastungstest zu sein!

Deswegen lassen wir heute zwei vorher-nachher Bilder da, Koda und Bernie in ihrem Element. Ganz ohne große Worte, nur zum Dahinschmelzen. Danke an das Frauchen vom Bernie und Iris für die schönen Schnappschüsse!

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Rülpenselbsthilfegruppe, Teil 2

Ein Auszug aus dem gestrigen Chatverlauf1:

Bubs: Ey, Kollegas. Alles steif?????????

Bernie: Ja, Maaan. Ich hab die Freiheit gekostet. Die Lahnberge waren meine Wellen, mein blondes Fell war eins mit dem Wind, die Tränen meines Frauchens das Salz auf meiner Haut. War voll die Erfahrung, Alter. Das war so… ich war eins mit dem Universum. Alter. Da merkst du erst, wie klein du bist. Kraaaass.

Bubs: Ey, isch war auch vollm korrekten 😎 . Da war som Scheissendreck, dem hab isch gefressen. Voll in die Fresse, ey dem hat so geschmiert. 😆 😆 😆 Dem war krass groß, ey, wie som großen Haufen war dem!!!!!!!!!!111 Ey, meim Alden hat volln Stress gemacht. Dem hat keim chill!!!!!!!! Kann misch dem aba ma, bin isch keim Opfer. Mach isch, was isch will, Alda!!! 😎 😎 😎

Bernie: Ja, Maan, verstehe ich total. Scheiße fressen oder nicht fressen, das sind doch bürgerliche Kategorien. Go with the flow. Koda, was mit dir, mein Bruder?

Koda: Ach, ich muss ein bisschen aufpassen. Alle sagen, meine Gene sind supergut und ich soll mich fortpflanzen. Die Gelegenheit auf flotte Miezen verderbe ich mir nicht mit so Stunts wie euren. Ich war to-tal brav.

Bubs: Ey, was bistm fürm Opfer?? Dem is nisch meim Bruder!!

Koda: Reg dich ab, du Prolet. Die Sonne schien und alles roch nach willigen Hündinnen, ich bin auch nur ein Rülpe. Als meine Menschen im Bett waren, hab ich die Lakritzvorräte geknackt, alles angeleckt und auf dem Boden verteilt. Das merken die aber erst, wenn die morgen früh da rein treten.

Allseitiger Applaus und high fives im Chatverlauf.

Rülpenselbsthilfegruppe, Teil 1

Ein Auszug aus dem gestrigen Chatverlauf1:

Bernie_Frauchen: Ich muss ein tiefes Loch in der Böschung stopfen, Bernie hat versucht, eine größere Mäusekolonie auszubuddeln… oder einen Fluchttunnel anzulegen. Wer weiß das schon…

Iris: So wie er den Kopf und die Rute trägt, habt ihr bestimmt eine läufige Hündin in der Gegend.

Bernie_Frauchen: Bestimmt. Jetzt hat er sich beim Gassi losgerissen, der blöde Kerl, und ist im Wald verschwunden!

Helmut: Ist er wieder da?

Bernie_Frauchen: Ja, er kam nach fünf Minuten völlig außer Atem wieder. Den Rehkitzen scheint es gut zu gehen, er hat nicht gejagt.

Bubbles_Frauchen: So lange kein Blut an ihm klebt, nichts scheppert und keiner kreischt, ist in meiner Welt alles gut.

(kurze Zeit später)

Bubbles_Frauchen: Ich glaub’s ja nicht, da hat einer auf die Bank am Waldweg gekackt. Gigantischer Haufen! Ratet, woher ich das weiß 😕

Bernie_Frauchen: 😯 😯 😯

Bubbles_Frauchen: Ich muss ihm zuhause die Lefzen waschen 😥

(kurze Zeit später)

Bubbles_Frauchen: Koda? Was gibt es zu berichten? Wir hatten schon Abhauen und Kacka fressen heute. Fehlt noch, in totem Fisch wälzen oder sowas.

Koda_Frauchen: Kann Koda leider nicht mit dienen.

Die Gruppe ächtet zurecht den aus der Art geschlagenen Koda mit Schimpf und Schande und widmet sich anderen Themen, den Abenteuern der süßen C-chen.

Das Wurmlochprojekt

Auf der DS Schrebergarten wurde im Herbst im stürmischen Rülpenspiel der heißgeliebte Spieltunnel zerstört. Es waren ohnehin nur alte Europaletten mit einer Plane oben drauf, aber ein jeder Rülpe hat sich dort gerne versteckt, während sein Spielpartner von außen dran gepinkelt hat. Die Rülpenhalter haben nach einem Sonntagsgassi beschlossen, für einen neuen Tunnel ein neues Wurmloch zu sorgen.

Bubbles Frauchen hatte bereits eine Idee, nämlich ein sogenanntes Naturbauwerk. Die Baumschule hat also zur besten Pflanzzeit junge Birkenheister bestellt und das Frauchen hat letzte Woche mit dem Bau begonnen. Auf der Rülpenstation liegen geladene Supersoaker bereit, um Ausbuddelversuche und Fraßschäden abzuwehren, und noch haben alle Hoffnung, dass die Heister wenigstens bis zum Herbst durchhalten. Dann werden die größten Äste in die Mitte geführt und verbunden, damit im nächsten Jahr das Dach wachsen kann.

Das zukünftige Wurmloch wurde bereits während des Pflanzens neugierig bespielt, besonders Nachwuchsrülpe Berni rennt mit großem Elan durch, wenn er seinen Bruder verfolgt!

Zum Abschluss gibt es noch mehr Impressionen von der Rülpenstation.

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Rülpenpotpourri

Jetzt, wo die Kahnawakes wieder an die digitale Zivilisation angeschlossen sind und alle Zeit hatten, die guten Nachrichten von Nukka gebührend zu feiern, ist wieder Rülpenstunde!

Anbei präsentieren sich die drei hessischen Rülpen, Koda, Berni und Bubbles, in all ihrer dreckigen Pracht – professionell von Bernis kompetenten Frauchen in Hoffotographenmanier festgehalten.

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Frohes Fest!

Da Iris und Helmut sich momentan auf einer kleinen Zeitreise ins ISDN Zeitalter befinden, wünscht diesmal das Rülpenfrauchen allen Huskys und ihren Menschen und allen Huskyfreunden ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr! Wir wünschen weiterhin eine ganz bald funktionierende Telekommunikationsinfrastruktur beim Kahnawake Mutterschiff, damit wir wieder Neuigkeiten von Captain Sisko und seiner Crew lesen können.

Das Bild zeigt den Rülpen mit seinem Weihnachtsgeschenk, einem Würstchen. Das hatte er sich gewünscht.

Die A-chen werden zwei

Herzlichen Glückwunsch, liebe A-chen!

Heute vor zwei Jahren hat Kira drei große, kräftige Welpen geboren: Erst Bubbles, dann Sammy und Nukka. Ihr seid groß und kräftig geblieben und mit all dem Futter, was wir in euch hineingeschüttet haben, zu noch größeren und noch kräftigeren Huskies herangewachsen. Wie schön, dass ihr geboren seid!

Langsam kommen zumindest bei Bubbles schon erste Anflüge von Verstand. Diese Woche wurden wir von einem ausgebüchsten Schäferhund überfallen, der kontrollieren wollte, wer da die Frechheit besaß und auf seinem Weg langmarschierte. Bubbles hat sich richtig souverän geschlagen, in T-Stellung den Kontrolletti gestoppt, etwas beschwichtigt und sich ruhig beschnüffeln lassen. Kein Gekeife, kein Gerülpe. Wer hätte das gedacht? Die letzt verbliebenen Gehirnzellen aus der 1.0er Version haben sich erfolgreich an Siskos leuchtendes Vorbild erinnert. Frauchen und der Rülpe haben sich im Anschluss ein Loch in den Bauch gefreut, dass er das so gut gemeistert hat. Richtig gehüpft vor Freude ist er.

Dafür hatte er sich seine Geburtstagsleberwurst redlich verdient!

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Flooding

Rülpus rülpus war gestern in Bielefeld beim Senner Schlittenhunderennen und der Plan ging auf.1Unter dem geballten Eindruck von Schlittenhunden, ihren Menschen und vielen Fans (inklusive ihrer Hunde) lernte der Rülpe, sich in einer großen Menge abzuregen und nicht mehr rülpenmäßig zu explodieren, wenn ihm wer zu nahe kommt. Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt, Leberwurst geschlabbert und Uwe Radant bei den unbeschreiblich beeindruckenden Vorbereitungen vor dem Start zugeschaut. Zwei Mal wurde der Rülpe gefragt, ob er ein Malamut ist. Wie oft der Sammy das wohl hören muss?

Wir hatten sehr viel Spaß und sind ausgesprochen stolz auf unseren Prototyp. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr den Ausflug wieder, vielleicht sogar mit einem Start in der Canicross Gruppe. In jedem Fall können wir wohl bald den Rülpenstaffelstab an die nächste Generation Rülpen abgeben: Canis rülpus maximus kahnawakensis2 (aka Berni) steht bereits in den Startlöchern!

Doggy see, Doggy do

„FRAUCHEN, ENDLICH! OH GOTT, WIE ICH DICH VERMISST HABE!!!!!111“

Frauchen kam nach drei Stunden wieder heim und wurde überschwänglichst von ihrem Althund begrüßt.

„FRAUCHEN, FRAUCHEN! ES WAR SO SCHLIMM OHNE DICH, DIE WELT WAR GRAU UND TRIST UND NIEMAND, NIEMAND HATTE MICH LIEB!!!!111“

Der Althund und ihr Rülpe waren bestens von Herrchen und dem lieben Besuch unterhalten worden, aber Ungerechtigkeiten gab es wohl. Als das Frauchen heim kam, saßen auf dem Sofa nur Menschen…

„FRAUCHEN, OH GOTT, WONACH RIECHST DU DENN? WAS IST DAS DENN FÜR EIN FREMDER GERUCH UM HIMMELS WILLEN? WO WARST DU DENN OHNE UNS??“

Frauchen war in der Sauna gewesen und roch nach Eukalyptus. Selbstverständlich musste sie für die peinliche Befragung zuerst niedergerungen werden. Der Althund hatte ihr prompt die Pfoten auf die Schultern gelegt und schnüffelte aufgeregt in jede Körperritze.

„Moment, lass mich das mal näher untersuchen. Nicht, dass du versehentlich vergiftet wurdest. Oder fressbar bist.“

Der Althund schleckte das Frauchen im linken Ohr, konnte aber nichts nachhaltig Interessantes darin finden. Weil das so lustig kitzelt, kicherte das Frauchen vergüngt vor sich hin. So eine waschechte Huskybegrüßung ist ja auch was sehr Schönes, das man in vollen Zügen genießen sollte. In der ganzen Zeit hatte sich der Rülpe der allgemeinen Aufregung gegenüber solidarisch gezeigt und sprang etwas hilflos im Gewusel umher.1 Nachdem die Neugierde des Althundes angemessen befriedigt worden war, kam er freudig zum noch immer auf dem Boden japsenden Frauchen getrottet, legte ihr die Nase auf die Schulter und schlabberte das erste Mal im Zusammenleben im rechten Ohr. Da sage nochmal jemand, Hundehaltung wäre zu nichts gut. Frauchens Ohren waren schon lange nicht mehr so sauber!

Herbstgrüße vom Rülpen

Endlich wird es etwas kühler! Wenn der Rülpe nicht mit dem Frauchen durch den Wald tobt, tobt er mit seinem Bruder Berni im Schrebergarten. Berni kommt jetzt in Größenklassen, wo man nicht mehr vorsichtig sein muss beim Tacklen und wo ein saftiger body check ebenso saftig beantwortet wird. Ausgezeichnet, ein Nachwuchsrülpe!

Wer den Rülpen treffen möchte, findet ihn am 3.11. in Bielefeld beim http://www.schlittenhunderennen-senne.de/schlittenhunderennen/schlittenhunderennen.html Wir starten dieses Jahr noch nicht, nutzen aber das Wochenende, um den noch immer pubertierenden Bubs an die Rennatmosphäre zu gewöhnen. Folgt dem Klagen des Hundes und dem feinen Leberwurstgeruch!