Wir stellen vor …

Dies ist der Neue in der Meute: Inner Vision Carbon Monoxide

Nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen, einen Rüden in unseren Zwinger aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Opras Cousin. Vorgestern ist er bei uns angekommen und wurde von unserer „Viererbande“ fröhlich aufgenommen. Nun hoffen wir, dass er sich rasch eingewöhnt und seinen Platz im Rudel findet.

Auf seinen ersten Spaziergängen mit uns uns unseren Hunden hat er sich zunehmend aufgeschlossener verhalten. Er dominiert niemanden und pöbelt niemanden an, sondern verhält sich ausgesprochen liebenswürdig. Sisko duldet ihn um sich und nordet ihn gelegentlich ein. Wir sind optimistisch.

Mehr Infos, Stammbaum und Bilder finden sich auf seiner Seite

Qualzucht und Verantwortung

Melanie Boeff vom NDR hat eine umfangreiche und wirklich sehenswerte Reportage über die Situation der Brachyzephalen (u.a. Mops, Französische Bulldogge) in Deutschland gemacht, zu der sie u.a. auch den deutschlandweit bekannten Tierarzt Dr. Ralph Rückert aus Ulm befragt hat. Zur schwierigen Situation der Brachyzephalen gibt es sehr viel zu sagen, und diese Reportage ist ein wichtiger Beitrag, um gerade bei denen, die sich für einen Mops, eine Französische oder Englische Buldogge oder ähnliche Hunde interessieren, mehr Sensibilität für die gesundheitlichen Probleme dieser Rassen zu generieren. Also anschauen!

Trotzdem habe ich ein paar gravierende Kritikpunkte an dieser Reportage:

Die Suche nach den Schuldigen

Frau Boeff hat sich an den VDH als wichtigste Vertretung von Hundezüchtern in Deutschland gewandt. Aber der VDH ist als Dachverband in rassespezifischen Fragen nicht zuständig. Zuständig sind die einzelnen Rassehundezuchtverbände wie z.B. im Falle des Mopses der Deutsche Mopsclub, der Club für den Mops und der Verband deutscher Kleinhundezüchter (alle unter dem Dach des VDH). Diese Vereine legen den in ihnen organisierten Züchtern Bedingungen für die Haltung, Zucht, Zulassung zur Zucht, Beobachtung gesundheitlicher Probleme der Rasse etc. auf. Frau Boeff hätte sich an die Vorstände dieser Clubs wenden sollen. Dort hätte sie sicher auch eher erfolgreich nachbohren können als beim Pressesprecher eines Dachverbandes. „Hohe Tiere“ sind zwar beliebte Zielgruppen des investigativen Journalismus, aber meist nicht der richtige Ansprechpartner für die Kritik.

Frau Boeff hätte zu ihrem Thema auch die Welpenstatistik des VDH z.B. mit den Neuregistrierungen bei TASSO e.V vergleichen sollen: TASSO meldet für 2018 390.200 neu registrierte Hunde, während der VDH 75.013 Welpen über seine Rassezuchtverbände auflistet – das sind weniger als 20 % der Neuregistrierungen bei TASSO, ohne eine Dunkelziffer nicht registrierter Hunde einzuberechnen! (Üblicherweise nehmen Rassehundezüchter die erste Registrierung ihrer Welpen nach der Implantation des Chips selbst vor.)

Allein schon anhand dieser Zahlen hätte Frau Boeff leicht feststellen können, dass Hunde aus Zuchten unter dem Dach von FCI und VDH den geringeren Teil des Bestandes an Hunden, d.h. auch an den kleinen Brachyzephalen in Deutschland ausmachen. Auch andere Zuchtverbände (die sogenannten Dissidenzvereine) steuern keinen Löwenanteil bei. Auf Nachfrage hätte man ihr sicherlich präzisere Zahlen genannt. Hier wäre auch Vier Pfoten ein sehr guter Ansprechpartner gewesen, anstatt sich auf einen Dachverband zu versteifen und diesem eine maßgebliche Verantwortung für das Massenelend zuzuschieben.

„Rassehund“ bedeutet nicht „reinrassig“

Der Hauptteil der in Deutschland lebenden Hunde sind Mischlinge (laut Registrierungen bei TASSO, leider ohne Prozentanteile oder Zahlen) und stammt meist aus privaten Würfen. Ein sehr großer Anteil der modischen Rassehunde wiederum stammt inzwischen aus einem der einträglichsten schwarzen Märkte Europas, dem Tierhandel. Produziert werden diese Hunde von sogenannten Vermehrern. Darunter versteht man „Züchter“, die eben nicht über einen Rassehundezuchtverein züchten. Darunter mag es so manchen weitgehend „harmlosen“, aber unkontrollierten Betrieb geben, bei denen die Hunde so nebenbei mitlaufen und noch ganz passabel versorgt werden, aber ab der Geschlechtsreife jährlich ihren Wurf bringen müssen. Wir sind uns hoffentlich alle darüber einig, dass das absolut kein wünschenswertes Hundeleben ist!

Doch vielfach werden in Schuppen, Garagen und Kellern Hündinnen in kleinen schmutzigen Käfigen gefangen gehalten, die Wurf um Wurf hervorbringen müssen, bis sie als nutzlos ausrangiert werden. Die meisten dieser „Einrichtungen“ befinden sich im osteuropäischen Ausland, aber längst nicht nur dort! Auch in Deutschland fliegen immer wieder solche „Züchter“ auf, die viel zu junge Welpen gegen relativ kleines Geld an Hundehändler übergeben, die wiederum diese Tiere über grenznahe Märkte z.B. in Polen und Tschechien, aber auch in Frankreich, und über Internetbörsen als „Rassehunde“ verkaufen. Diese Tiere stammen also von genau der Hundemafia, die von der Wühltischwelpen-Initiative bekämpft wird. Die Machenschaften dieser meist bestens organisierten Banden sind eigentlich hinlänglich bekannt. Trotzdem läuft das Geschäft weiterhin wie geschmiert – nur dass die angebotenen „Rassehunde“ teurer geworden sind, weil „billig“ ja ein Warnsignal ist.

Wer einen Mops haben möchte, aber in dem Glauben lebt, dass Züchter, und gerade VDH-Züchter eh nur geldgierig seien, denkt leichtsinnigerweise, Welpen, die in Internetbörsen und auf Tiermärkten angeboten werden, seien reinrassige Hunde. Aber dem ist nicht so. Reinrassig ist keine Bezeichnung für einen bestimmten Typ, sondern beschreibt die Herkunft des Hundes, d.h. alle Bedingungen, unter denen der Hund geboren und aufgezogen wurde, nämlich unter der Kontrolle eines Rassehundezuchtvereins, also mit nachvollziehbarer Abstammung (Ahnentafel!), gesundheitlichen Untersuchungen und einer Zuchtzulassung der Vorfahren des Welpen etc.

Somit sind Angebote im Internet und auf „Hundemärkten“ vielfach sogar betrügerisch. Und nein!, dies ist kein wohlfeiles Ablenkungsmanöver meinerseits – dies ist das Kernproblem: der organisierte illegale Tierhandel als einer der lukrativsten Schwarzmärkte Europas und darüber hinaus.

Das Problem der Übertypisierung

Aber kommen wir nochmal zur Verantwortlichkeit der Rassehundezuchtvereine: Die derzeitige Übertypisierung bestimmter Rassen ist leider nicht nur ein nationales Problem, sondern ein internationales. Auch die Rassehundezucht entwickelt sich nicht nur innerhalb der Grenzen eines Landes, sondern im internationalen Vergleich. Die Niederlande werden bald erkennen, dass ein Zuchtverbot nichts bewirken wird: Zwar ist die kontrollierte Zucht beendet, aber die Fans der von diesem Zuchtverbot betroffenen Hunderassen kaufen sich übers Internet weiterhin die übertypisierten Welpen aus dem bandenmäßigen Hundehandel, und das Leiden geht trotz Verbotsaktivismus sogar verdoppelt weiter.

Ich habe auch keine Patentlösung für das Problem der übertypisierten Zucht. Das Hauptaugenmerk muss allerdings auf den Käufern liegen, denn die Mehrheit der Hunde wird eben nicht bei Züchtern gekauft, die unter dem Dach von FCI/VDH züchten, d.h. die ihre Arbeit von Rassehundezuchtvereinen kontrollieren lassen. Wer diesen Schluss aus der Reportage zieht, ist schwer auf dem Holzweg. Vor allem geht es um europaweit agierende kriminelle Strukturen, die sich die Wünsche der Kunden zunutze machen und mit oft widerwärtigen und illegalen Praktiken enorme Erlöse erzielen. Und die wirklich zu bekämpfen offenbar noch immer der politische und gesellschaftliche Wille fehlt.

Liebe Frau Boeff, ich bin mir sicher, wenn sie an den richtigen Stellen gebohrt hätten, wären Sie auf dieses ungeheuerliche Problem gestoßen und Sie hätten sich wahrscheinlich mit noch mehr Elan auf die Enthüllung dieser schrecklichen Praktiken gestürzt. Denn ich schätze Sie eigentlich nicht so ein, dass Sie den bequemen Weg wählen und den Billigheimern folgend auf die „geldgierigen Rassehundezüchter“ eindreschen, weil Ihnen das schmutzige Geschäft des Hundehandels zu gefährlich ist.

Ja, die Zuchtverbände unter dem Dach von FCI und VDH müssen Stellung beziehen und erkennbar in die Puschen kommen. Der Standard z.B. des Mopses besagt schließlich nichts über die konkrete Nasenlänge. Und um ein bekanntes Bonmot von Frau Dr. Helga Eichelberg, Vorsitzende der Gesellschaft für kynologische Forschung e.V., zu zitieren: wenn „kurz“ gut ist, ist „kürzer“ nicht automatisch besser. Das betont Frau Eichelberg, langjährige Züchterin und langjährige Referentin für Seminare für den VDH und andere Rassezuchtvereine immer wieder, und damit steht sie nicht allein!

Wege aus der Misere

Es gibt Möglichkeiten einzuwirken – auf den Modetrend bei den Fans von Mops & Co (Öffentlichkeitsarbeit tut not!) und auf die Entwicklung des Erscheinungsbildes einer Hunderasse. Das geht allerdings nur in der Zusammenarbeit aller Beteiligten, Züchter und Zuchtrichter. Seit 2009 werden Fitnesstests bei der Zuchtzulassung vorausgesetzt und die Forschung zu den Ergebnissen der Tests sorgt für eine Weiterentwicklung dieser Tests.

Auch wenn Hunde mit krankhaften (!) Merkmalen (ob sie nun im Moment der Bewertung fit sind oder nicht!) konsequent schlechte Bewertungen in Ausstellungen erhalten oder disqualifiziert werden und bei Körungen gar nicht erst zur Zucht zugelassen werden, wird sich etwas bewegen. Zumindest in Deutschland. Aber einen solchen Sonderweg müssten die Züchter als Mitglieder der Rassehundezuchtvereine gemeinsam beschließen.

Von einem allgemeinen behördlichen Zuchtverbot halte ich angesichts des globalisierten Hundehandels überhaupt nichts. So schaffen wir nur neue Bürokratie, die am eigentlichen Problem vorbeigeht.

Im übrigen hab ich gut reden, da ich keine Brachyzephalen züchte. Aber das Problem der internationalen Geschäftemacherei von Vermehrern und Hundehändlern betrifft jede Rasse. Diese steuerfrei im Dunkeln operierende Branche profitiert leider von der weitverbreiteten Ansicht, dass jemand „doch keine 500 Euros fürn Welpen auslegen will“ (Zitat eines Welpeninteressenten aus einer e-Mail an mich). Menschen, die so denken, mögen sich bitte die Zeit nehmen, um sich bei einem Züchter, der diese Bezeichnung verdient, umzuschauen und sich zeigen und erklären zu lassen, warum Welpen aus kontrollierter Zucht nur zu vierstelligen Beträgen den Halter wechseln.

 

Das Titelbild stammt von Gustav Mützel (1839–1893), abgedruckt in der Zweiten Auflage von Brehms Thierleben (1876–1879). Es stellt den Mops dar, wie er damals typisch war: kompakt mit kurzem Kopf und „Kindergesicht“, neugierig und munter.

Opras Tag!

Am Wochenende haben wir an zwei Ausstellungen in Dortmund teilgenommen: der VDH-Bundessiegerausstellung, kurz BSA, und der VDH-Herbstsiegerausstellung. Und wir haben nicht nur das Soll erfüllt! Nach längerer Vorbereitung mit viel Training und einem ausgiebigen Badenachmittag für Opra, Ezri und Maya haben wir uns das aber auch verdient.

Am Samstag waren wir zu sechst: Opra, Ezri und Maya, Mayas Frauchen, unsere Freundin Carolina und ich. Um 5 ging es los mit dem vollgepackten Auto und dem Hundeanhänger daran. Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir die Westfalenhallen – und wurden dann wegen des Hängers auf den vermutlich am weitesten entfernten Parkplatz geschickt!

Murrend bepackten wir uns wie die Esel und marschierten mit den Hunden erst zum Eingang, dann zu Ring 35 in Halle 8, wo wir unser Lager aufschlugen.

Die VDH-Ausstellungen in Dortmund ziehen dank der dazugehörigen Messe nicht nur viele Hundefreunde an, sondern auch Aussteller aus ganz Europa. Man tritt also quasi in der Champions League an. 😉 Und dafür haben wir uns unter Zuchtrichter Gopi Krishnan aus Malaysia richtig gut geschlagen: Maya (Casilda of Kahnawake) wurde in der Jüngstenklasse (6 – 9 Monate) als „Vielversprechend“ bewertet und Ezri (obwohl komplett abgehaart) und Opra in ihrer jeweiligen Klasse als „Vorzüglich“. Zufrieden fuhren wir abends mit 3 schicken roten Schleifen nach Hause.

Anderntags ging es um dieselbe Zeit los, diesmal nur zu zweit mit den drei Hundemädchen. Inzwischen kannten wir wenigstens schon eine Abkürzung zwischen Parkplatz und Halle.

Auch von Lois Wilson aus Südafrika erhielt Klein-Maya ein „Vielversprechend“ samt Schleifchen. Ezri hingegen musste sich mit einem „Sehr gut“ begnügen.

Mit Opra ging ich dann in der Offenen Klasse selbst in den Ring. Sie war in sehr guter Form, das Fell nicht optimal, aber dafür sehr aufmerksam. Sie hat besser mitgespielt, als ich es erwartet hatte, und am Ende holte sie den ersten Platz. Beim Lauf um das CACIB (beste Hündin) wurde sie nicht ausgewählt, aber als es anschließend um das Reserve-CACIB ging machte sie den ersten Platz. Damit hat sie sich ihre zweite Anwartschaft auf den VDH-Champion und die erste Reserve-Anwartschaft für den DCNH-Champion geholt! Ich war, wie man sieht, sehr überrascht, und wir haben uns beide so gefreut, dass ich völlig vergessen habe, ein Siegerfoto mit der Zuchtrichterin zu machen.

V1 in der Offenen Klasse für Opra
Glückliche Klassensieger

Den Titel Best of Breed (BOB) holte sich an diesem Tag Mayas Papa Finn (Zaltana Heart On Fire Of Savannah Town) – von hier aus nochmals herzliche Gratulation an Simone Ebardt-Heidt zu diesem verdienten Erfolg. Finn war an diesem Tag einfach überragend!

Kahnawake Sommer Powwow 2019

Was für ein Fest!

Gestern haben wir unser erstes Kahnawake Sommer-Powwow gefeiert. Viele unserer Welpenhalter und einige Interessenten sind gekommen. Wir haben den Huskys beim Spielen und Balgen zugeschaut, gut gegessen und uns bestens unterhalten. Am späteren Nachmittag, als die Weitgereisten wie Sammy und Zelda mit ihrer Familie schon heimwärts fuhren, haben wir ein schweres Gewitter vom überdachten Balkon aus beobachtet.

Leider war es zu heiß für einen gemeinsamen Spaziergang, aber im schattigen Auslauf hatten alle viel Spaß. Sisko stellte am Anfang klar, dass er hier der Boss ist, und beendete eine beginnende Rauferei zwischen Sammy und Koda in der ihm eigenen trockenen Weise.

Als Nukka eintraf, waren ihre C-chen ganz aus dem Häuschen – aber mehr noch Koda, der sie hartnäckig von seinem Charme überzeugen musste und darüber sogar seine angebetete Opra stehenließ.

Ezri hingegen legte sich irgendwann mitten auf die Wiese und lächelte versonnen vor sich hin. Erst als Nukkas Herrchen als Hundeflüsterer in Aktion trat, mischte sie sich wieder ins Rudel.

Am Ende waren Hunde und Menschen rundum zufrieden und müde. Und während die Hunde sich im Haus zur Ruhe legten, ließen Helmut und ich den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Auf diese Weise feierte Helmut einen der schönsten Geburtstage seines Lebens.

Kahnawake Sommer-Powwow 2019

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Sammy hätte gerne etwas vom Mittagessen.

Mehr über Nukka…

Jetzt, da die Welpen aus dem Haus sind und Nukka zu ihrer tollen Familie zurückgekehrt ist, wird es Zeit für ein herzliches Dankeschön an Kirsten, Markus und Josie, dass sie uns diese wunderbare Zeit mit Nukka und den C-chen ermöglicht haben. Wir sind sehr glücklich, Familien für die kleinen Racker gefunden zu haben, die obendrein auch noch in regem Kontakt miteinander,mit uns und mit den Haltern anderer Kahnawake-Welpen stehen – besser geht es nicht!

Nukkas Seite auf dieser Domain ist um eine schöne Fotogalerie erweitert worden, um dieses tolle Mädchen besser kennenlernen zu können

Freuen wir uns auf das Kahnawake-Sommer-Powwow, das anlässlich Helmuts Geburtstags am 3. Wochenende im Juli stattfinden soll – wenn alles gut läuft mit vielen Welpenfamilien und mit den Haltern der Deckrüden!

Gecheckt, geimpft, gechippt

Heute waren wir mit allen Welpen und Mama Nukka in der Tierklinik in Heskem. Die Hinfahrt war offenbar die reinste Tortur, speziell für Mato (aka Clemens), der sich gar nicht beruhigen konnte, bis ich ihn in den Fußraum des Beifahrersitzes kriechen ließ. Mit dem Kopf hinter einer Damenhandtasche ließen sich die letzten Kilometer sogar für unseren kleinen Helden aushalten.

Die Tierärztin war mit allen Welpen sehr zufrieden. Größe, Gewicht, Gesundheitszustand, Gebiss, Nabel, Verhalten – alles passte wunderbar, und bei den Jungs war alles am richtigen Platz. Impfen und Chippen ließen sie mit wenig Gemurr über sich ergehen. Nur der ohnehin aufgeregte Mato quietschte ein bisschen.

Auch Mama Nukka wurde gründlich untersucht und für gesund und munter befunden. Das Fell wächst allmählich nach, und sie wird bald wieder zunehmen, wenn sie sich keine Sorgen mehr um ihre Kinder machen muss.

Nach dem Besuch in der Tierklinik haben wir mit den müden Welpen einen Abstecher nach Marburg gemacht und sind von dort wieder heimgefahren. Diesmal waren alle friedlich und haben geschlafen, bis wir wieder zu Hause waren, wo wir von den anderen Vier schon ungeduldig erwartet wurden.

Morgen kommt der Zuchtwart und prüft, ob wir auch alles so gemacht haben, wie die Regeln unseres Zuchtverbandes es vorschreiben. Während man bei der Gesundheit ja immer mal Überraschungen erleben kann, ist mir vor diesem Termin überhaupt nicht bange.

Fast vier Wochen alt…

… und quicklebendig! Die Fünferbande macht inzwischen das Welpenzimmer unsicher, wo sie eine Box zum Schlafen haben und viel Platz zum Spielen. Dreimal waren wir auch schon im Gehege im Garten, aber zur Zeit ist es einfach zu kalt und unbeständig. Bald kommen wieder freundlichere Tage, bis dahin haben die wilden Feger drinnen genug Spaß miteinander.

Denn kaum waren die Augen offen, sind sie quirlig geworden, als hätte sie jemand wachgeküsst.

C-Wurf (5. Mai 2019)

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Ringelreihen auf dem Polster


Coelestin


Casilda


Conan


Clemens


Clara

Neue Rubrik: Wissenswertes

Wenn die Bärlis im Welpenzimmer mal schlafen, komme ich endlich mal zum Arbeiten. Die Anschaffung eines Babyphones, besser gesagt: einer Babybeobachtungskamera war eine meiner besten Ideen überhaupt. 🙂

Endlich habe ich mal ein paar alte Seitenentwürfe durchgeackert und in einer neuen Rubrik mit dem Titel Wissenswertes zusammengefasst. Neben einer kurzen Geschichte der Entwicklung der Rasse (ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, sondern nur meine 2 Cent!), dem Rassestandard der FCI, d.h. der offiziellen Beschreibung des Siberian Huskys und einem Artikel über die „Erstausstattung“ habe ich mal aufgeschrieben, wie das so läuft, wenn man bei uns einen Welpen erstehen möchte. Nach zwei Würfen und mit einem aktuellen Wurf im Welpenzimmer hat man ja schon ein paar Erfahrungen gesammelt.

Vielleicht ist das eine gute Handreichung für Menschen, die sich interessieren, aber ein bisschen Bammel haben, sich an einen „richtigen“ Züchter („mit Stammbaum und so“) zu wenden.

Nur Mut! Wir beißen nicht! 🙂