Augen auf!

Seit einiger Zeit suchen wir nach einem passenden Rüden für unsere Opra (Inner Vision Wolfblood), und das ganz ohne Zeitdruck, dafür sehr sorgfältig und mit besonderem Augenmerk auf Aspekte der Hundegesundheit. Denn Opra hat eine geringgradige Kammerwinkelanomalie, eine klitzekleine Veränderung des Kammerwinkels im Auge, der im Verdacht steht, mit der Entstehung des Glaukoms im Zusammenhang zu stehen und evtl. sogar erblich zu sein. Wissenschaftlich handfeste Nachweise stehen dazu allerdings aus. Es gibt eine Empfehlung der Tieraugenarztverbände, die vom Zuchtverband unter dem Dach der FCI übernommen wurde, die besagt, dass Hunde mit diesem Befund nur mit Hunden ohne Befund verpaart werden sollen. Und daran halten wir uns. Bei dem betreffenden Rüden muss u.a. bei seiner aktuellen Augenuntersuchung eine Gonioskopie ohne Befund vorgenommen worden sein.

Warum schreibe ich das?

Weil, kaum dass man in seinem erweiterten Umfeld sucht und dabei offen mit der Einschränkung umgeht, die Mutmaßungen hochkochen. Und dem Verdacht, „mit kranken Hunden zu züchten“, muss ich doch entschieden entgegentreten. Das ist nicht zulässig, und das tun wir auch nicht!

Aufklärung tut not. Daher habe ich mich dem Thema, das mich seit der Diagnose natürlich umgetrieben und zu gründlichen Recherchen veranlasst hat, mal genauer gewidmet und ihm eine ganze Seite auf dieser Website gewidmet mit dem schönen Titel: »Gesundheit!«

Und jetzt kümmere ich mich wieder darum, den passenden Herrn für meine kleine sportliche Lady zu finden. Sonst könnte es nämlich arg knapp werden, wenn sie in ein paar Monaten wieder soweit ist. 😉

Frohe Weihnachten

Allen unseren Freunden und allen Huskybegeisterten wünschen wir ein frohes und gesegnetes Fest!

Natürlich gehören dazu gutes Essen und feine Getränke, Plaudern und Spielen im Kreis der Lieben und zahllose Erinnerungen, die unsere Vergangenheit lebendig und den Zauber dieser Tage ganz besonders machen. Beschenkt einander mit alledem und den Dingen, die ihr füreinander ausgesucht habt. Weihnachten ist das Fest der Liebe – Gott wird Mensch, Friede auf Erden.

Wurfplanung 2020

Für das kommende Jahr planen wir vorerst zwei Würfe.

Den ersten erhoffen wir von unserer Kira (Zausel’s Red Rose), die in den letzten Tagen von unserem Shakaar (Inner Vision Carbon Monoxide) gedeckt wurde. Wenn alles gut geht, werden die Welpen Anfang Februar geboren und um Ostern alt genug sein, um bei ihren neuen Familien einzuziehen.

Für den zweiten Wurf haben wir noch nicht entschieden, ob Opra (Inner Vision Wolfblood) oder Ezri (Zaltana Kissed By An Angel In Kahnawake) die Mutter sein wird. Abhängig von den nächsten Läufigkeiten sollen diese Welpen im Sommer 2020 geboren werden. Bei beiden Hündinnen steht noch nicht fest, wer der Vater der Welpen sein wird.

Bei großem Interesse ist auch ein dritter Wurf möglich.

Melden Sie sich frühzeitig bei uns! Wir möchten die zukünftigen Familien unserer Welpen vor der Abgabe kennenlernen, denn wir sind keine „Welpenhändler“, sondern suchen für unsere Hunde das bestmögliche Zuhause. Bitte lesen Sie dazu auch unsere Informationen zur Welpenabgabe.

Kahnawake-Powwow in Oberscheld

Conans Herrchen lud am 23.11.2019 zum Kahnawake-Powwow in Oberscheld bei Dillenburg, d.h. einer Wanderung über Berg und Tal und Toben auf einer Wiese, während die zweibeinigen Stammesmitglieder bei Kaffee und Kuchen zuschauten.

Wanderung durch Wald und Feld Wanderung durch Wald und Wiesen
Das Rudel tobt auf der Wiese Das Rudel tobt auf der Wiese.
Mato und Maya jagen Mäuse. Ezri macht sich richtig dreckig.

Zunächst trafen wir uns bei Conan zu Hause, wo die Hunde im unter den neugierigen Blicken der Nachbarn im Garten toben durften.  Mit neun Menschen und acht Huskys hatten wir eine sehr gute Besetzung. KodaMato haben Johanna, Tobi und Jona mitgebracht, Maya kam mit Katha und Marcel, und Sisko, Kira, Ezri und Shakaar haben sich von Iris und Carolina chauffieren lassen. Opra musst leider beim verschnupften Helmut bleiben.

Dann führten Conan und Markus uns durch ihre schöne Heimat. Der Höhepunkt war allerdings das freie Spiel auf der Wiese. Die Hunde hatten großen Spaß dabei, miteinander zu balgen, um die Wette zu rennen und der dort beheimateten Mäusekolonie zu Leibe zu rücken.

Conan im Glück

Abends ging es dann wieder zurück ins Dorf, um den Tag in Conans und Markus‘ Wohnzimmer ausklingen zu lassen.

Sonnenuntergang über Oberscheld

Ein herrlicher Tag bei angenehm kühlem und trockenem Herbstwetter!

Wir stellen vor …

Dies ist der Neue in der Meute: Inner Vision Carbon Monoxide

Nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen, einen Rüden in unseren Zwinger aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Opras Cousin. Vorgestern ist er bei uns angekommen und wurde von unserer „Viererbande“ fröhlich aufgenommen. Nun hoffen wir, dass er sich rasch eingewöhnt und seinen Platz im Rudel findet.

Auf seinen ersten Spaziergängen mit uns uns unseren Hunden hat er sich zunehmend aufgeschlossener verhalten. Er dominiert niemanden und pöbelt niemanden an, sondern verhält sich ausgesprochen liebenswürdig. Sisko duldet ihn um sich und nordet ihn gelegentlich ein. Wir sind optimistisch.

Mehr Infos, Stammbaum und Bilder finden sich auf seiner Seite

Qualzucht und Verantwortung

Melanie Boeff vom NDR hat eine umfangreiche und wirklich sehenswerte Reportage über die Situation der Brachyzephalen (u.a. Mops, Französische Bulldogge) in Deutschland gemacht, zu der sie u.a. auch den deutschlandweit bekannten Tierarzt Dr. Ralph Rückert aus Ulm befragt hat. Zur schwierigen Situation der Brachyzephalen gibt es sehr viel zu sagen, und diese Reportage ist ein wichtiger Beitrag, um gerade bei denen, die sich für einen Mops, eine Französische oder Englische Buldogge oder ähnliche Hunde interessieren, mehr Sensibilität für die gesundheitlichen Probleme dieser Rassen zu generieren. Also anschauen!

Trotzdem habe ich ein paar gravierende Kritikpunkte an dieser Reportage:

Die Suche nach den Schuldigen

Frau Boeff hat sich an den VDH als wichtigste Vertretung von Hundezüchtern in Deutschland gewandt. Aber der VDH ist als Dachverband in rassespezifischen Fragen nicht zuständig. Zuständig sind die einzelnen Rassehundezuchtverbände wie z.B. im Falle des Mopses der Deutsche Mopsclub, der Club für den Mops und der Verband deutscher Kleinhundezüchter (alle unter dem Dach des VDH). Diese Vereine legen den in ihnen organisierten Züchtern Bedingungen für die Haltung, Zucht, Zulassung zur Zucht, Beobachtung gesundheitlicher Probleme der Rasse etc. auf. Frau Boeff hätte sich an die Vorstände dieser Clubs wenden sollen. Dort hätte sie sicher auch eher erfolgreich nachbohren können als beim Pressesprecher eines Dachverbandes. „Hohe Tiere“ sind zwar beliebte Zielgruppen des investigativen Journalismus, aber meist nicht der richtige Ansprechpartner für die Kritik.

Frau Boeff hätte zu ihrem Thema auch die Welpenstatistik des VDH z.B. mit den Neuregistrierungen bei TASSO e.V vergleichen sollen: TASSO meldet für 2018 390.200 neu registrierte Hunde, während der VDH 75.013 Welpen über seine Rassezuchtverbände auflistet – das sind weniger als 20 % der Neuregistrierungen bei TASSO, ohne eine Dunkelziffer nicht registrierter Hunde einzuberechnen! (Üblicherweise nehmen Rassehundezüchter die erste Registrierung ihrer Welpen nach der Implantation des Chips selbst vor.)

Allein schon anhand dieser Zahlen hätte Frau Boeff leicht feststellen können, dass Hunde aus Zuchten unter dem Dach von FCI und VDH den geringeren Teil des Bestandes an Hunden, d.h. auch an den kleinen Brachyzephalen in Deutschland ausmachen. Auch andere Zuchtverbände (die sogenannten Dissidenzvereine) steuern keinen Löwenanteil bei. Auf Nachfrage hätte man ihr sicherlich präzisere Zahlen genannt. Hier wäre auch Vier Pfoten ein sehr guter Ansprechpartner gewesen, anstatt sich auf einen Dachverband zu versteifen und diesem eine maßgebliche Verantwortung für das Massenelend zuzuschieben.

„Rassehund“ bedeutet nicht „reinrassig“

Der Hauptteil der in Deutschland lebenden Hunde sind Mischlinge (laut Registrierungen bei TASSO, leider ohne Prozentanteile oder Zahlen) und stammt meist aus privaten Würfen. Ein sehr großer Anteil der modischen Rassehunde wiederum stammt inzwischen aus einem der einträglichsten schwarzen Märkte Europas, dem Tierhandel. Produziert werden diese Hunde von sogenannten Vermehrern. Darunter versteht man „Züchter“, die eben nicht über einen Rassehundezuchtverein züchten. Darunter mag es so manchen weitgehend „harmlosen“, aber unkontrollierten Betrieb geben, bei denen die Hunde so nebenbei mitlaufen und noch ganz passabel versorgt werden, aber ab der Geschlechtsreife jährlich ihren Wurf bringen müssen. Wir sind uns hoffentlich alle darüber einig, dass das absolut kein wünschenswertes Hundeleben ist!

Doch vielfach werden in Schuppen, Garagen und Kellern Hündinnen in kleinen schmutzigen Käfigen gefangen gehalten, die Wurf um Wurf hervorbringen müssen, bis sie als nutzlos ausrangiert werden. Die meisten dieser „Einrichtungen“ befinden sich im osteuropäischen Ausland, aber längst nicht nur dort! Auch in Deutschland fliegen immer wieder solche „Züchter“ auf, die viel zu junge Welpen gegen relativ kleines Geld an Hundehändler übergeben, die wiederum diese Tiere über grenznahe Märkte z.B. in Polen und Tschechien, aber auch in Frankreich, und über Internetbörsen als „Rassehunde“ verkaufen. Diese Tiere stammen also von genau der Hundemafia, die von der Wühltischwelpen-Initiative bekämpft wird. Die Machenschaften dieser meist bestens organisierten Banden sind eigentlich hinlänglich bekannt. Trotzdem läuft das Geschäft weiterhin wie geschmiert – nur dass die angebotenen „Rassehunde“ teurer geworden sind, weil „billig“ ja ein Warnsignal ist.

Wer einen Mops haben möchte, aber in dem Glauben lebt, dass Züchter, und gerade VDH-Züchter eh nur geldgierig seien, denkt leichtsinnigerweise, Welpen, die in Internetbörsen und auf Tiermärkten angeboten werden, seien reinrassige Hunde. Aber dem ist nicht so. Reinrassig ist keine Bezeichnung für einen bestimmten Typ, sondern beschreibt die Herkunft des Hundes, d.h. alle Bedingungen, unter denen der Hund geboren und aufgezogen wurde, nämlich unter der Kontrolle eines Rassehundezuchtvereins, also mit nachvollziehbarer Abstammung (Ahnentafel!), gesundheitlichen Untersuchungen und einer Zuchtzulassung der Vorfahren des Welpen etc.

Somit sind Angebote im Internet und auf „Hundemärkten“ vielfach sogar betrügerisch. Und nein!, dies ist kein wohlfeiles Ablenkungsmanöver meinerseits – dies ist das Kernproblem: der organisierte illegale Tierhandel als einer der lukrativsten Schwarzmärkte Europas und darüber hinaus.

Das Problem der Übertypisierung

Aber kommen wir nochmal zur Verantwortlichkeit der Rassehundezuchtvereine: Die derzeitige Übertypisierung bestimmter Rassen ist leider nicht nur ein nationales Problem, sondern ein internationales. Auch die Rassehundezucht entwickelt sich nicht nur innerhalb der Grenzen eines Landes, sondern im internationalen Vergleich. Die Niederlande werden bald erkennen, dass ein Zuchtverbot nichts bewirken wird: Zwar ist die kontrollierte Zucht beendet, aber die Fans der von diesem Zuchtverbot betroffenen Hunderassen kaufen sich übers Internet weiterhin die übertypisierten Welpen aus dem bandenmäßigen Hundehandel, und das Leiden geht trotz Verbotsaktivismus sogar verdoppelt weiter.

Ich habe auch keine Patentlösung für das Problem der übertypisierten Zucht. Das Hauptaugenmerk muss allerdings auf den Käufern liegen, denn die Mehrheit der Hunde wird eben nicht bei Züchtern gekauft, die unter dem Dach von FCI/VDH züchten, d.h. die ihre Arbeit von Rassehundezuchtvereinen kontrollieren lassen. Wer diesen Schluss aus der Reportage zieht, ist schwer auf dem Holzweg. Vor allem geht es um europaweit agierende kriminelle Strukturen, die sich die Wünsche der Kunden zunutze machen und mit oft widerwärtigen und illegalen Praktiken enorme Erlöse erzielen. Und die wirklich zu bekämpfen offenbar noch immer der politische und gesellschaftliche Wille fehlt.

Liebe Frau Boeff, ich bin mir sicher, wenn sie an den richtigen Stellen gebohrt hätten, wären Sie auf dieses ungeheuerliche Problem gestoßen und Sie hätten sich wahrscheinlich mit noch mehr Elan auf die Enthüllung dieser schrecklichen Praktiken gestürzt. Denn ich schätze Sie eigentlich nicht so ein, dass Sie den bequemen Weg wählen und den Billigheimern folgend auf die „geldgierigen Rassehundezüchter“ eindreschen, weil Ihnen das schmutzige Geschäft des Hundehandels zu gefährlich ist.

Ja, die Zuchtverbände unter dem Dach von FCI und VDH müssen Stellung beziehen und erkennbar in die Puschen kommen. Der Standard z.B. des Mopses besagt schließlich nichts über die konkrete Nasenlänge. Und um ein bekanntes Bonmot von Frau Dr. Helga Eichelberg, Vorsitzende der Gesellschaft für kynologische Forschung e.V., zu zitieren: wenn „kurz“ gut ist, ist „kürzer“ nicht automatisch besser. Das betont Frau Eichelberg, langjährige Züchterin und langjährige Referentin für Seminare für den VDH und andere Rassezuchtvereine immer wieder, und damit steht sie nicht allein!

Wege aus der Misere

Es gibt Möglichkeiten einzuwirken – auf den Modetrend bei den Fans von Mops & Co (Öffentlichkeitsarbeit tut not!) und auf die Entwicklung des Erscheinungsbildes einer Hunderasse. Das geht allerdings nur in der Zusammenarbeit aller Beteiligten, Züchter und Zuchtrichter. Seit 2009 werden Fitnesstests bei der Zuchtzulassung vorausgesetzt und die Forschung zu den Ergebnissen der Tests sorgt für eine Weiterentwicklung dieser Tests.

Auch wenn Hunde mit krankhaften (!) Merkmalen (ob sie nun im Moment der Bewertung fit sind oder nicht!) konsequent schlechte Bewertungen in Ausstellungen erhalten oder disqualifiziert werden und bei Körungen gar nicht erst zur Zucht zugelassen werden, wird sich etwas bewegen. Zumindest in Deutschland. Aber einen solchen Sonderweg müssten die Züchter als Mitglieder der Rassehundezuchtvereine gemeinsam beschließen.

Von einem allgemeinen behördlichen Zuchtverbot halte ich angesichts des globalisierten Hundehandels überhaupt nichts. So schaffen wir nur neue Bürokratie, die am eigentlichen Problem vorbeigeht.

Im übrigen hab ich gut reden, da ich keine Brachyzephalen züchte. Aber das Problem der internationalen Geschäftemacherei von Vermehrern und Hundehändlern betrifft jede Rasse. Diese steuerfrei im Dunkeln operierende Branche profitiert leider von der weitverbreiteten Ansicht, dass jemand „doch keine 500 Euros fürn Welpen auslegen will“ (Zitat eines Welpeninteressenten aus einer e-Mail an mich). Menschen, die so denken, mögen sich bitte die Zeit nehmen, um sich bei einem Züchter, der diese Bezeichnung verdient, umzuschauen und sich zeigen und erklären zu lassen, warum Welpen aus kontrollierter Zucht nur zu vierstelligen Beträgen den Halter wechseln.

 

Das Titelbild stammt von Gustav Mützel (1839–1893), abgedruckt in der Zweiten Auflage von Brehms Thierleben (1876–1879). Es stellt den Mops dar, wie er damals typisch war: kompakt mit kurzem Kopf und „Kindergesicht“, neugierig und munter.

Opras Tag!

Am Wochenende haben wir an zwei Ausstellungen in Dortmund teilgenommen: der VDH-Bundessiegerausstellung, kurz BSA, und der VDH-Herbstsiegerausstellung. Und wir haben nicht nur das Soll erfüllt! Nach längerer Vorbereitung mit viel Training und einem ausgiebigen Badenachmittag für Opra, Ezri und Maya haben wir uns das aber auch verdient.

Am Samstag waren wir zu sechst: Opra, Ezri und Maya, Mayas Frauchen, unsere Freundin Carolina und ich. Um 5 ging es los mit dem vollgepackten Auto und dem Hundeanhänger daran. Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir die Westfalenhallen – und wurden dann wegen des Hängers auf den vermutlich am weitesten entfernten Parkplatz geschickt!

Murrend bepackten wir uns wie die Esel und marschierten mit den Hunden erst zum Eingang, dann zu Ring 35 in Halle 8, wo wir unser Lager aufschlugen.

Die VDH-Ausstellungen in Dortmund ziehen dank der dazugehörigen Messe nicht nur viele Hundefreunde an, sondern auch Aussteller aus ganz Europa. Man tritt also quasi in der Champions League an. 😉 Und dafür haben wir uns unter Zuchtrichter Gopi Krishnan aus Malaysia richtig gut geschlagen: Maya (Casilda of Kahnawake) wurde in der Jüngstenklasse (6 – 9 Monate) als „Vielversprechend“ bewertet und Ezri (obwohl komplett abgehaart) und Opra in ihrer jeweiligen Klasse als „Vorzüglich“. Zufrieden fuhren wir abends mit 3 schicken roten Schleifen nach Hause.

Anderntags ging es um dieselbe Zeit los, diesmal nur zu zweit mit den drei Hundemädchen. Inzwischen kannten wir wenigstens schon eine Abkürzung zwischen Parkplatz und Halle.

Auch von Lois Wilson aus Südafrika erhielt Klein-Maya ein „Vielversprechend“ samt Schleifchen. Ezri hingegen musste sich mit einem „Sehr gut“ begnügen.

Mit Opra ging ich dann in der Offenen Klasse selbst in den Ring. Sie war in sehr guter Form, das Fell nicht optimal, aber dafür sehr aufmerksam. Sie hat besser mitgespielt, als ich es erwartet hatte, und am Ende holte sie den ersten Platz. Beim Lauf um das CACIB (beste Hündin) wurde sie nicht ausgewählt, aber als es anschließend um das Reserve-CACIB ging machte sie den ersten Platz. Damit hat sie sich ihre zweite Anwartschaft auf den VDH-Champion und die erste Reserve-Anwartschaft für den DCNH-Champion geholt! Ich war, wie man sieht, sehr überrascht, und wir haben uns beide so gefreut, dass ich völlig vergessen habe, ein Siegerfoto mit der Zuchtrichterin zu machen.

V1 in der Offenen Klasse für Opra
Glückliche Klassensieger

Den Titel Best of Breed (BOB) holte sich an diesem Tag Mayas Papa Finn (Zaltana Heart On Fire Of Savannah Town) – von hier aus nochmals herzliche Gratulation an Simone Ebardt-Heidt zu diesem verdienten Erfolg. Finn war an diesem Tag einfach überragend!