Conan – Clubjugendsieger 2020 und Junior-Champion(DCNH)

Auch Conan war mit seinem besten Freund Markus auf der Clubschau 2020 in Wetzlar-Dutenhofen. Dort hat er von Zuchtrichterin Regina Blessing (DE) eine vorzügliche Bewertung erhalten und wurde damit Clubjugendsieger 2020.

Conan war schon am 1. März beim Felsenmeer-Cup in Hemer angetreten und dort von Zuchtrichter Claus-Peter Fricke (DE) mit V1 zum Klassensieger gekürt worden. Somit hält Conan jeweils zwei volle Anwartschaften zum Junior-Champion sowohl vom VDH als auch vom DCNH.

Wegen der Corona-Pandemie sind fast alle Ausstellungen abgesagt worden, sodass der Erhalt eines Junior-Championats nach den bestehenden Regeln nicht möglich ist. Daher hat sich der DCNH entschieden, den Titel während der Geltungsdauer der Beschränkungen schon für zwei Anwartschaften zu vergeben.

Somit ist Conan of Kahnawake nunmehr Jugend-Champion des DCNH und darf seinem Namen ein JCh(DCNH) voranstellen!

Conan und Markus – ihr seid ein Dreamteam!

Wir sind sehr stolz auf euch!

Conans Schleifen von der Clubschau
Conans Urkunde

 

Opra rockt den Ring!

Zurück von der 19. Lahn-Dill-Schau 2020 kann ich es immer noch nicht fassen: Opra hat sich gestern zunächst ein Best Of Breed (BOB) und im Ehrenring ein Best In Specialty Show (BISS) und ihre ersten Titel als Lahn-Dill-Sieger 2020 und Hessensieger 2020 erarbeitet!

Wir schweben noch ein bisschen und freuen uns über die schönen Schleifen, den gläsernen “Pott” und den riesigen Wanderpokal, der unseren Hof eine Zeitlang beehren wird.

Clubschau am Samstag

Am Samstag wurde die alljährliche Clubschau ausgetragen, bei der die Clubsieger ausgewählt werden. Ich fuhr mit Opra und Shakaar hin, im Wagen Cheyenne mit der kleinen Yepa (Donata of Kahnawake), einer Tochter von Shakaar und Kira mit Frauchen Cheyenne. Außerdem machte sich auch Markus mit seinem Conan (of Kahnawake), einem Sohn von Nukka und Finn (Zaltana Heart On Fire Of Savannah Town).

Zuchtrichter am Samstag, an dem die Clubschau ausgetragen wurde, war Regina Blessing (DE).

Conan war in seiner Klasse (Jugend Rüden) allein im Ring. Trotzdem muss ein “vorzüglich” erst einmal erarbeitet werden. Conan schlug sich wacker und erhielt die ersehnte Formwertnote (V1), mit der er auch gleich Clubjugendsieger 2020 wurde – ein angemessener Ausgleich für die Tatsache, dass er wegen der vielen abgesagten Shows seinen Jugend-Champion nicht schaffen kann.

Shakaar erlief sich bei einem sehr starken Gegner dank seiner derzeitigen pubertären Schlaksigkeit einen zweiten Platz mit der Bewertung “sehr gut” (SG2).

Yepa (Donata of Kahnawake) wurde von ihrem Frauchen dann in der Jüngstenklasse geführt. Es war für beide eine Premiere, während zumindest die beiden anderen Handlerinnen bereits viel Erfahrung haben, sodass der zweite Platz mit der Bewertung “vielversprechend” (VV2) ein großer Erfolg ist.

Opra schlug sich wacker, konnte sich aber trotz vorzüglicher Bewertung nicht gegen ihre beiden Konkurrentinnen durchsetzen (V3).

So fuhren wir am späten Vormittag mit unseren Urkunden und Schleifen wieder Richtung Heimat.

Unser Dank geht an Zuchtrichterin Regina Blessing!

Lahn-Dill-Schau am Sonntag

Am folgenden Tag fuhr ich allein mit Shakaar und Opra nach Dutenhofen. Zuchtrichter an diesem Tag, war Lothar Mende (DE)

Shakaar lief gegen nochmals denselben großartigen Gegner, diesmal erhielt er trotz Schlaksigkeit zumindest das verdiente “vorzüglich” (V2).

Opra hatte einen richtig guten Tag. Sie gewann die Offene Klasse (V1), erhiet das CAC und den Titel Best of Breed (BOB) und damit Anwartschaften sowohl aufs Championat des VDH als auch auf das des DCNH. Damit war sie für den Ehrenring am Nachmittag qualifiziert, wir fuhren also völlig unerwartet nicht wieder mittags nach Hause.

Im Ehrenring

Die Stunden bis zu dieser Endauscheidung verbrachte ich ziemlich aufgeregt mit vielen netten Gesprächen und damit, gemeinsam mit einer Züchterkollegin an Opras Fell zu arbeiten, das durch beginnenden Fellwechsel und dank einer Mäusejagd am vergangenen Abend so gar nicht optimal aussah.

Im Ehrenring liefen zunächst alle 15 Hunde, die in ihrer jeweiligen Rasse zum BOB gekürt worden waren. Nach zwei Runden Laufen und einer erneuten Musterung aller dieser Hunde wählte Zuchtrichter Lothar Mende den bildschönen Shikoku, der am Vortag von Regine Blessing im Ehrenring zum besten Hund der Schau (BISS) ausgewählt worden war, den Akita, unsere Opra und den Suomenlapinkoïra (Finnischer Lapphund) aus.

Wir vier durften also um den Tagessieg und die Titel Lahn-Dill-Sieger und Hessensieger kämpfen. zunächst liefen wir eine weitere Runde, dann ging es einzeln auf und ab (wobei ich vor lauter Lampenfieber ein bisschen patzte und schon alle Chancen verloren gab).

Dann setzte der Ringrichter den Suomenlapinkoïra auf Platz vier und nach einigem Überlegen den Akita auf Platz drei. Der Vortagessieger und Opra mussten noch eine Runde absolvieren. Ich war schon wie auf Wolken über die Aussicht, dass Opra hier den zweiten Platz erringen würde. Am Ende der Runde wurde der Shikoku auf den zweiten Platz gewiesen – und als ich begriff, dass für Opra jetzt nur noch der erste Platz übrigblieb, entfuhr mir ein lautes “O mein Gott!”, das den halben Platz amüsierte.

Als Außenseiterin hat sich Opra mit viel Charme und Spaß an der Selbstdarstellung die Titel Lahn-Dill-Sieger und Hessensieger und den schönen großen Wanderpokal erkämpft. Ich war ziemlich überwältigt. Leider erlaubten die Hygienebeschränkungen keine großen Freudenbekundungen untereinander.

Eigentlich wurde ich mit meinen Hunden, dem Pokal, den schönen Schleifen zum Feiern nach Hause geschickt, aber ich sah mich außerstande, die Strecke zu diesem Zeitpunkt unfallfrei zu bewältigen. Also habe ich noch mitgeholfen, den Sportplatz aufzuräumen, die Pavillons abzubauen und die tausenden Utensilien, die man für die Ausrichtung einer Rassehundeausstellung benötigt, im Lastwagen zu verstauen.

Danach ging es nach Hause, wo Opra gebührend empfangen und mit einem ausgedehnten Abendspaziergang im Rudel belohnt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Zuchtrichter Lothar Mende, der die Qualität unserer schönen Lady so hoch einschätzt!

 

Tio – Deckrüde aus unserer Zucht

Tio (Benedictus of Kahnawake), der älteste Rüde aus dem Wurf von Salai (Balance Master Speigas) und Kira (Zausel’s Red Rose) hat die Zuchtzulassung geschafft. Nach den Untersuchungen auf erbliche Augenerkrankungen und Goniodysplasie (13.03.2020, alles ohne Befund) sowie auf Hüftdyspladie (13.06.2020, HD-Wert A1) wurde Tio am 1.08.2020 in Bad Birnbach von Zuchtrichterin Noel Baaser phänotypisch als hervorragender Vertreter seine Rasse bewertet.

Nachdem das jetzt auch in der Zuchtbuch-Datenbank eingetragen ist, kann’s losgehen! Tio ist ein kerngesunder, sportlich geführter, freundlicher Rüde, das Ebenbild seines Vaters Salai. Wir freuen uns, mit seinen tollen Anlagen unsere Zucht bereichern zu können!

Mehr Infos zu Tio

 

Kira wird erwachsen

Unser verrücktes Huhn Kira (Zausel’s Red Rose) ist gestern 6 Jahre alt geworden. Kaum zu glauben, denn die Zeit ist wie im Flug vergangen. Gestern noch ein Welpe, der fröhlich durch den Schnee springt – jetzt Mutter von inzwischen 12 Siberian Huskys, über deren Besuch sie sich immer noch wie verrückt freut.

Kira, bleib wie du bist, bleib gesund und sei noch viele Jahre bei uns!

Zausel's Red Rose - Kira
Erster Abend im neuen Zuhause
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Auf Wiedersehen, geliebte E-chen!

Am 1. August haben alle vier E-chen uns auf einen Schlag verlassen. Es war ein turbulenter Tag, mit unvorhersehbaren Ereignissen, die sich bis zum nächsten Vormittag hinzogen. Am Ende waren alle vier Welpen glücklich in ihrem jeweiligen Zuhause angekommen.

Aber am Tag des Abschieds waren wir nochmal im großen Auslauf. Und im Schatten der Bäume konnten die kleinen Racker trotz der Hitze noch einmal miteinander toben und spielen und boten reichlich Gelegenheit für Fotos auf Augenhöhe. Erinnerungen, für die wir sehr dankbar sind.

Auf Wiedersehen, Malouk, Neko, Leeloo und Ronja! Habt ein herrliches Leben mit euren tollen Familien!

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an den ganzen Kahnawake-Stamm für eure wunderbare Gemeinschaft, die ein unverhofftes Problem mit uns gelöst hat und jedem Huskyneuling mit Rat und Tat zur Seite steht.

Sommer-Powwow 2020

Unsere Treffen sind Tage, an denen es auf unserem Hof von Huskys wimmelt. Tage, an denen auch schon mal im Chor geheult wird. Tage, an denen es sich fast nur um Huskys und ihre Streiche dreht und in denen glückliche Menschen ein Bad im Rudel nehmen. Es wird gut gegessen und geschwätzt, Neulinge und alte Hasen lernen einander kennen, es werden Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht, und es wird viel gelacht. Freunde, die sich durch unsere Welpen gefunden haben, bieten einander Quartier über Nacht. Nachbarn und Freunde, die gern mit uns die Huskys bewegen, spielen mit den Hunden. Wir veranstalten diese Treffen zweimal im Jahr, immer kurz vor oder nach unseren Geburtstagen, also im Februar und im Juli.

Letzten Samstag, am 18. Juli 2020, war es wieder einmal so weit. Helmuts bevorstehender Geburtstag bot Anlass für unser diesjähriges Sommer-Powwow. Aber erst einmal konnte unsere Tochter uns gerade noch rechtzeitig angemessen einkleiden (siehe rechts!).

Und zu meiner Freude sind die Hunde bisher jedesmal verträglich geblieben, kurze Differenzen zwischen jungen Rüden ausgenommen. Abgesehen von zwei Kratzern ist nichts passiert. Gelegentlich muss man einen oder zwei Hunde aus dem Auslauf nehmen, aber im großen und ganzen wurde wieder einmal fröhlich gespielt und mit den E-chen gekuschelt. Bekanntschaften wurden geschlossen oder aufgefrischt und Mama/Oma Kira, die Matrone des Rudels, war ganz in ihrem Element, während Captain Sisko diesmal nicht bei jedem eintreffenden jungen Rülpen klarstellen wollte, wer hier der Boss ist, sondern dass durchaus Shakaar und Sammy überließ.

Wir danken allen Kahnawakes, die gekommen sind und diesen Tag, an dem wir Helmuts Geburtstag  vorgefeiert haben, so fröhlich mitgestaltet haben, die Kuchen und Salate beigesteuert, am Grill gestanden oder Essen ausgegeben haben (ja, wir haben uns brav an die derzeit geltenden Regeln gehalten), die Tische und Bänke geschleppt, die Hunde bespaßt und die Welpen gekuschelt haben. Es war ein perfekter Tag!

Das Fotografieren musste ich anderen überlassen. Ich kam mir ohnehin vor, als hätte ich niemandem die Aufmerksamkeit schenken können, die er oder sie verdient hat. Ich hoffe, ihr seht mir das angesichts der Kürze der Zeit und der Zahl der Gäste nach.

Diesmal hat Markus, der unserem Conan täglich den Napf füllen darf, eine große Menge Bilder gemacht, aus denen ich eine Auswahl von 56 Bildern von fröhlichen Hunden und glücklichen Menschen vorstellen darf – herzlichen Dank, Markus!

Opra freut sich auf spendable Besucher.
© M. Enseroth, 2020
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Ein schwarzer Tag

Als ich vergangenen Donnerstagmorgen das Welpenzimmer betrat, herrschte hinter dem Zäunchen großes Chaos und ein Welpe lag leblos ausgestreckt gleich hinter dem Zaun. Mir war sofort klar, dass der Kleine tot war. Sein Hals war nass und hellrot verschmiert, er war nicht mehr warm, die Kiefer schon fest, aber der Körper noch weich. Es war Loki, der Jüngere der beiden Rüden. Völlig verstört setzte ich mich mit dem toten Welpen im Arm auf den Terrassenabsatz, links von mir Mama Ezri, die versuchte, ihn durch Lecken wieder ins Leben zu holen, als wäre er ein Neugeborener, rechts Papa Shakaar, der ihn immer wieder behutsam anstupste. Es regnete und ich weinte.

Es gab keinen Hinweis darauf, dass er Krämpfe gehabt hatte oder Schmerzen. Er hatte dagelegen, als hätte ihn der Tod völlig überraschend weggeholt. Ich untersuchte den kleinen Körper auf Verletzungen, aber ich fand nichts, außer einer kleinen Stoßverletzung hinter dem linken Ohr, in dem noch ein Rest Blut war. Wahrscheinlich hatte er sich bei einem Sturz das Genick gebrochen.

Ich kann mir noch immer nicht erklären, wie das passiert ist. Und mit der Erklärungsnot kommen Gefühle von Schuld, von Unzulänglichkeit und Versagen.

Und dann war da noch die schwere Aufgabe, das seiner zukünftigen Halterin zu erklären, einer jungen Frau, die uns und ihn schon mehrmals besucht hatte und sich von ganzem Herzen auf den lustigen kleinen Kerl freute.

In diesen Tagen wurden wir und diese junge Frau von unserer kleinen Gemeinschaft herzlich und verständnisvoll aufgefangen, und wir erfuhren diesmal selbst, wie heilsam diese menschliche Zuwendung ist. Wir danken nochmals allen unseren Freunden, dass sie nicht nur uns und Ezri, sondern auch Lokis Frauchen tatkräftig unterstützen. Ihr seid fantastisch!

Loki fand einen Platz im Obstgarten, in der Nähe des kleinen Schatzes aus dem D-Wurf, dessen Fruchtblase zu früh geplatzt war und der die Geburt nicht überlebte.

Nun haben wir vier Engel, die über uns wachen.

Ein kurzer Einblick…

… in die Wurfbox zeigt, dass unsere fünf Wonneproppen sich prächtig entwickeln, selbst wenn sie dem Betrachter meist den Rücken zuwenden. 😀

Heute sind die Babys eine Woche “alt”. Der Tag, an dem sie Augen und Ohren öffnen und an dem sich alles verändert, rückt immer näher. Wir freuen uns! 🙂

Die E-chen sind da!

Gestern Abend hat unsere Ezri binnen zweieinhalb Stunden ihren ersten Wurf zur Welt gebracht, zwei Rüden und drei Hündinnen, alle schwarz-weiß, gesund und munter. Vater der Welpen ist unser eigener Deckrüde Shakaar.

Der Geburt gingen zweieinhalb aufregende Tage voraus und eine fast schlaflose Nacht. Statt der erwarteten sechs sind des fünf Welpen, aber was stört das, wenn es allen gut geht.

Alle weiteren Infos auf der Seite über den E-Wurf!

Ezris Welpen

Da sind sie, die E-chen – im Röntgenblick! Heute haben wir eine Röntgenkontrolle machen lassen: In Ezris Bauch wachsen sechs Welpen heran, wie schon die Sonographie vor drei Wochen gezeigt hat. Die Kleinen sind nicht zu groß geraten, alle scheinen normal entwickelt. In der kommenden Wochen erwarten wir die Geburt der Babys und hoffen, dass alles gut geht.

Ezri ist ruhig und entspannt – was bei ihrem fröhlichen Temperament überrascht. Aber da sie heiter wirkt, gut frisst und trinkt und noch immer gern Gassi geht und in Garten und Auslauf herumläuft, sind wir nicht besorgt.

Jetzt kommt der Endspurt. Sie wird noch ein gutes Stück zulegen, faulenzen und sich verwöhnen lassen. Und wir freuen uns auf die kleinen “Meerschweinchen”… 

Bald ist es so weit. Und wir sind hoffentlich gut vorbereitet.