Bernie wird berühmt ;-)

Bernie (Bernardus of Kahnawake) hat mit Erfolg an der Jubiläumsausstellung „50 Jahre DCNH“ teilgenommen und die Babyklasse als vielversprechend gewonnen. Sein Mitstreiter in der Babyklasse Rüden war unser Koda (Brendan of Kahnawake), der ebenfalls als vielversprechend den zweiten Platz machte. Bernie wurde dabei von Josefine Munke (Toolik’s Alaskan Malamutes) fotografiert, und das Foto schaffte es in einen Berich über die Jubiläumsausstellung in den aktuellen Clubnachrichten (04/18) des DCNH.

Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs!

Danke für das Foto, Josefine!

CACIB Gießen 2018

Wir sind sehr zufrieden von der diesjährigen Internationalen Hundeausstellung des VDH Hessen in Gießen nach Hause gefahren. Gemeldet hatten wir unsere jungen Mädchen Ezri (Zaltana Kissed By An Angel In Kahnawake) in der Jüngstenklasse und Opra (Inner Vision Wolfblood) in der Zwischenklasse.

Beide Mädchen hatten in der Sommerhitze leider angefangen, ihr Fell abzuwerfen. Und so ging Opra quasi nackt in den Ring, Ezri mit „Restfell“. Auch das Ringtraining wie überhaupt der Sport hatten dank der langen Hitzeperiode gelitten.

Trotzdem hat Ezri sich im entscheidenden Moment anstellig gezeigt, war im Ring überhaupt nicht tolpatschig, sondern ruhig und konzentriert und zeigte ihr schönes Gangwerk. und so wurde sie von Zuchtrichterin Gabriele Richard auch mit einem „Vielversprechend“ belohnt und ging am Ende als „Sieger in der Jüngstenklasse“ (Best of Breed Puppy) aus dem Ring.

Opra verfügt ja schon über viel Erfahrung im „Show-Business“. Dass sie zur Zeit ein wenig gerupft aussieht, war ihr völlig egal. Auch sie punktete mit ihrem ausdrucksvollen Gesicht und ihrem schönen Gangwerk und wurde ausdrücklich wegen des letzteren als „Vorzüglich“ bewertet. Dass es mit dem ärmlichen Haarkleid für den Kampf ums BOB (Best of Breed) nicht reichte, war mir dann völlig egal!

Mit zwei von der Hitze ziemlich erschöpften Mädchen und ihren bunten Schleifen kehrte ich zufrieden nach Hause zurück.

Herzlichen Dank an die Veranstalter, an die Sonderschauleiterin Ute Berger und die Zuchtrichterin Gabriela Richard! und ebenfalls herzlichen Dank an Angela Tagliaferri fürs Grooming und Tanja Backes fürs Ringtraining!

Berni sucht …

Bernardus of Kahnawake aka Berni
Bernardus of Kahnawake aka Berni

 

*** EDIT: BERNI HAT EIN ZUHAUSE! ***

Unser Berni (Bernardus of Kahnawake, *17.03.2018) ist zu uns zurückgekommen und sucht ein Zuhause mit lieben und aktiven Menschen.

Seine Eltern sind MCh Balance Master Speigas, genannt Salai, und unsere Kira, Zausel’s Red Rose.

Berni ist gesund und hat alle wichtigen Impfungen bekommen, er ist gechipt und entwurmt. Er wird mit Ahnentafel vom VDH/DCNH abgegeben, die ggf. nachgeliefert wird. Er ist ein freundlicher, fröhlicher kleiner Rüde, kein Draufgänger und eher ruhig. Kinder und andere Hunde – groß und klein – sind überhaupt kein Problem für ihn.

Wer Interesse hat, diesem kleinen Schatz ein aktives und vor allem liebevolles Zuhause zu geben, meldet sich über unser Kontaktformular oder per Telefon.

 

Viele gute Nachrichten!

Wir haben hier eine Weile großen Wirbel gehabt! Erst kam Opra, und das, während die Welpen noch im Haus waren. Dann sind wir mit Opra und Nukka zur Lahn-Dill-Schau zwecks Zuchtbuchübernahme und Zuchtzulassung gefahren. Dann gingen die Welpen aus dem Haus. Und schließlich kam vor ein paar Tagen Ezri zu uns. Nie bot sich die Gelegenheit, die Homepage aktuell zu halten, so überschlugen sich die Neuigkeiten. 😀

Jetzt haben wir auch die Ergebnisse von der Zuchtzulassung. Opras Körbericht steht auf ihrer Seite, Nukkas werde ich nachtragen, sobald ich alle Unterlagen beisammen habe.

Bis dahin genießen wir den doppelten Familienzuwachs, der seltsamerweise vieles leichter gemacht hat.

 

Alle mal herschauen!

Seitdem die B-chen ihre Augen öffnen, entdecken sie die Welt. Sie krabbeln und staksen herum in ihrem Fort Alcatraz, spielen, rangeln und kuscheln miteinander, bearbeiten ihr Spielzeug – alles unter Mamas wachsamem Blick.

Sie entwickeln sich rasend schnell, vom Meerschweinchen- bzw. Maulwurfsgesicht zum Bärchen. Und sie haben offenbar viel Spaß, auch wenn noch nicht alles so klappt, wie sie sich das vielleicht wünschen.

Und wie es sich für jeden anständigen Husky-Wurf mit mindestens drei Rüden gehört, haben wir mit Beni einen Rädelsführer, der bei jedem Ausbruch aus der Wurfkiste vorne dabei ist, und Berni und Brendan als seine Mitläufer. Ertönt aus dem Kinderzimmer klägliches Quieken, haben die drei sich wieder mal eine für sie ausweglose Situation gebracht. Zum Beispiel unter der Kunststoffmatte.

Leider hat der Akku der großen Kamera kurzfristig den Geist aufgegeben. Da ich das Tageslicht für Porträts nutzen wollte, haben wir es mit dem Handy versucht, und siehe da! Die Bilder sind sogar ganz passabel geworden. Bloß Brendan hatte mal wieder keine Lust, festgehalten zu werden.

Beni

Herzlich willkommen, B-chen!

Am Samstag war es so weit! Nachdem Kira in den letzten Tagen ihr Nest im Garten fast fertig gebuddelt und immer mal wieder Senkwehen durchgestanden hatte, wurde es ernst. Unruhe breitete sich aus. Dass sie nicht zu ihrem Nest hinterm Komposthaufen durfte, fand sie ziemlich blöd. Aber die bereits bekannte Wurfkiste war akzeptabel. 

Mittags brachte Kira erst zwei dunkelgraue Buben auf die Welt, Benedict und Bonifatius. Fast zwei Stunden später kam ein rabenschwarzes Mädchen, Beata, dazu. Kira ließ sich viel Zeit, blieb ruhig und gelassen, kümmerte sich um die bereits geborenen Babys, selbst als sie nachmittags noch den grauen Bernhard zur Welt brachte und noch vor dem Abendessen als letzten einen weiteren rabenschwarzen Buben, Brendan.

Dann kehrte wirklich Ruhe ein, wir konnten die Kiste säubern und neue Decken hineinlegen. Die Welpen sind groß und kräftig, fast schon fordernd. Kira versorgt sie liebevoll und bewacht sie wie ihre Augäpfel. Onkel Sisko guckt sehnsüchtig ins Zimmer, traut sich aber nicht rein, sonst wird er angebrummt.

Aber in 4 Wochen wird Kira froh sein, wenn er einen Teil der Aufzucht und Erziehung übernimmt.

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Wurfkiste / Whelping box

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Wurfkiste / Whelping box

 

 

Endspurt

Heute bekam Kira die zweite Herpes-Impfung, damit den Kleinen möglichst nichts passiert, wenn sie frisch auf der Welt sind. Denn CHV-1, auch „infektiöses Welpensterben“ genannt, ist eine ziemlich scheußliche Gefahr für neugeborene Welpen.

Kira ist die Ruhe selbst. Nicht einmal der riesige nervöse schwarze Rüde im Wartezimmer hat sie irritiert. Die Tierärztin untersuchte sie vor der Impfung und ist sehr zufrieden. Kira schläft und döst ausgiebig, frisst mit Appetit, ist wach und aufmerksam und geht noch immer gerne spazieren, aber lieber nicht mehr so weit.

Nun geht es in den Endspurt. Der Termin ist Mitte März, und manches muss noch vorbereitet werden, bevor die kleinen Huskys für einige Monate unser Leben auf den Kopf stellen. Wir, Salais Familie und die Menschen auf der Warteliste sind jedenfalls schon sehr gespannt.

Guter Hoffnung

Kira (Zausel's Red Rose)
Kira (Zausel’s Red Rose)

Seit heute wissen wir es sicher: Wir erwarten unseren B-Wurf! Mindestens fünf kleine Quirle wuseln in Kiras Bauch, so lebhaft, dass kein Zweifel besteht, sie sind fit wie Turnschuhe.

Kira (Zausel’s Red Rose) hat auf dieser Website ihre eigene Seite mit vielen Informationen und Bildern, und noch viel mehr davon im Blog (Stichwort Kira).

Der Vater der Welpen, Salai (Balance Master Speigas), wurde von Laura Baryte (Speigas Kennel, LIT) gezüchtet und gehört Monique van Ree-Hagg (NL). Sein Vater Fizzy (Snowmist’s Quicksilver Speigas) ist eine Berühmtheit und stammt wie Salais Mutter Enya (Snowmist’s Rich Image) aus dem Snowmist Kennel von Kim Ramey-LeBlanc (CAN).

Danke, Monique, dass du diese Verpaarung möglich gemacht hast!

Salai (Balance Master Speigas)
Salai (Balance Master Speigas)

Der ausführliche Stammbaum der Welpen kann hier eingesehen werden:

Pedigree B-Wurf
Pedigree B-Wurf

Wenn alles gut geht, werden die Kleinen nach dem 16. März geboren. Bis dahin wird die werdende Mama mit allem verwöhnt, was sie liebt – und das sind vor allem Spaziergänge!

Auspowern auspowern auspowern …

Tagtäglich schwirrt das Thema „Auslastung“ durch die sozialen Medien und Foren. Lautstark wird verkündet, was für anspruchsvolle Hunde Nordische und vor allem Huskys seien, und dass man sie so richtig auspowern müsse. Da werden Hochleistungsszenarien aufgebaut mit einem stundenlangen Laufpensum samt Zugsport, oft noch Aktivitäten wie Agility, Flyball, Wandern obendrauf. Und es wird behauptet, dass Leute, die dem Bewegungsdrang eines Huskys nicht gerecht würden, sich so einen Hund erst gar nicht anschaffen dürften.

Na, dann machen wir ja offenbar alles falsch. 😉

Und dann posten dieselben Leute, die das Auspowern so dringlich einfordern, mit stolzen Worten Fotos von ramponiertem Mobiliar, zerfetzten Kissen und Mondlandschaften. So seien Huskys, und wer das nicht akzeptiere, solle sich doch ein Stofftier zulegen.

Haben wir.

Husky für Faule

Aber wir haben eben auch zwei Huskys, Sisko und Kira. Und wir haben einen Wurf aufgezogen, drei Welpen, die Familien gefunden haben. Keiner zerwühlt den ganzen Garten. Keiner zerfetzt die Wohnzimmerdeko. Keiner zerbeißt, zerkratzt oder zertrümmert Einrichtungsgegenstände.

Da müssen wir ja wohl alles falsch machen. 😁

Offen gestanden, das Wort „Auslasten“ ist für mich inzwischen ein rotes Tuch. Ein Mensch kann einen Hund und ganz bestimme einen Husky nicht wirklich auslasten. Hetzräuber haben eine schier unerschöpfliche Kondition, die ihnen sogar zum Verhängnis werden kann! Es ist richtig, dass Denken müde macht. Aber viel Denken sorgt auch für Überspannung und Unruhe.

Aus der Sicht von Hunden sind Menschen langsam und ohne Ausdauer, ja, sie sind langweilig. Sie balgen nicht wild herum. Sie buddeln nicht. Sie interessieren sich nur ganz wenig für Gerüche (und dann schimpfen sie meistens und zerren einen weg). Sie rennen nicht den Eichhörnchen, Mäusen, Rehen und Wildsauen nach und wollen auch nicht, dass wir Hunde das tun. Mit einem Wort: Sie sind irgendwie blöd. Aber sie haben die Kontrolle über die Ressourcen. Sie sind die Chefs. Und sie haben Streichelhände. Und Sofas!

Ressourcen, das sind erstmal Futter und Wasser. Aber auch der Aufenthaltsort,  Ruheplätze, Hundewiese, Garten, Wald- und Feldwege sowie Bürgersteige und Straßen. Und die Beschäftigung. Und – was niemals unterschätzt werden darf! – die Bequemlichkeit: schlafen, dösen, herumlungern, faulenzen.

Alle Tiere schlafen und dösen viel, ganz besonders die Raubtiere. Katzen bis zu 20 Stunden am Tag, Hunde 14 bis 18 Stunden. Dieses natürliche Ruhebedürfnis wird vielen Hunden und ganz besonders Huskys von überengagierten Haltern abgewöhnt durch „Auslastung“. Das Ergebnis sind demolierte Inneneinrichtungen, frustrierte Halter u.v.m., ja, gelegentlich sogar Beißvorfälle. Viele Huskys landen im Tierschutz, weil sie schlicht unruhig sind!

Das zweitwichtigste, was ein Welpe im neuen Heim lernt, ist: „Wo schlafe/döse ich?“ Er braucht einen oder mehrere Rückzugsplätze, wo er sein Ruhebedürfnis ausleben kann. Ungestört von Spielaufforderungen und Futterangebot. Hier soll er sich wirklich ausruhen! Der Welpe sollte dabei auch nicht gestört werden. Genau wie ein Menschenbaby! 😊

Wurde das versäumt, muss man es nachholen, den jungen Hund „enthibbeln“, indem man ihm einen geschützten Ruheort zuweist, wo er auch mal bleiben soll (also immer wieder hinschicken!). Anfangs 10, 15 Minuten, später länger. Mama hat das auch so gemacht.

Wenn der Hund eine Transportbox gewohnt ist, eignet diese sich wunderbar als „Höhle“. Und, ja! Man darf diese Höhle auch kurzzeitig schließen (wie auf Autofahrten). Als Alternative empfiehlt sich eine Faltbox aus Stoff oder ein Transportkäfig, den man mit Decken weitgehend zudeckt. Nochmal: Dies ist ein Rückzugsort für den Hund (oder auch zwei Hunde), wo gedöst, geschlafen gelungert und gefaulenzt wird. Und den braucht er, um all die zahllosen Eindrücke vom Spazierengehen, Spielen, Schnüffeln, Toben, Buddeln und Fressen zu verarbeiten.

Auf dieser Basis kann man auch das Alleinsein üben. Denn für den Hund ist die Box ja kein Gefängnis, sondern ein geschützter Ort. Da verlässt er sich auf seine Dosenöffner. Aber bitte nicht halbe Tage und das gar täglich da drin einsperren. Wird die Box zum Gefängnis, ist der Ruheeffekt im Eimer.

Ziel der Ruheerziehung (die selbstverständlich parallel zur normalen Bewegungsbeschäftigung läuft!) ist es, dass der Hund darauf vertraut, dass seine Leute wiederkommen und er sein Bedürfnis nach Schlafen, Dösen und Faulenzen in deren Abwesenheit nutzt.

Auf diese Weise kann man die Aktivitäsphasen so einüben, dass der Hund sich erholt, während seine Dosenöffner Futter jagen gehen, sodass er in der Menschenfreizeit munter ist für Sport, Spiel und Spaß mit den zweibeinigen Langweiler  und anderen Artgenossen.

Das schont Mobiliar und Nerven!

Übrigens: Kein Musher fährt jeden Tag mit allen seinen Hunden eine Etappe TransThüringia! Ebensowenig wie Sportler jeden Tag ihre Höchstleistungen abrufen. 😊