Kahnawake Sommer Powwow 2019

Was für ein Fest!

Gestern haben wir unser erstes Kahnawake Sommer-Powwow gefeiert. Viele unserer Welpenhalter und einige Interessenten sind gekommen. Wir haben den Huskys beim Spielen und Balgen zugeschaut, gut gegessen und uns bestens unterhalten. Am späteren Nachmittag, als die Weitgereisten wie Sammy und Zelda mit ihrer Familie schon heimwärts fuhren, haben wir ein schweres Gewitter vom überdachten Balkon aus beobachtet.

Leider war es zu heiß für einen gemeinsamen Spaziergang, aber im schattigen Auslauf hatten alle viel Spaß. Sisko stellte am Anfang klar, dass er hier der Boss ist, und beendete eine beginnende Rauferei zwischen Sammy und Koda in der ihm eigenen trockenen Weise.

Als Nukka eintraf, waren ihre C-chen ganz aus dem Häuschen – aber mehr noch Koda, der sie hartnäckig von seinem Charme überzeugen musste und darüber sogar seine angebetete Opra stehenließ.

Ezri hingegen legte sich irgendwann mitten auf die Wiese und lächelte versonnen vor sich hin. Erst als Nukkas Herrchen als Hundeflüsterer in Aktion trat, mischte sie sich wieder ins Rudel.

Am Ende waren Hunde und Menschen rundum zufrieden und müde. Und während die Hunde sich im Haus zur Ruhe legten, ließen Helmut und ich den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Auf diese Weise feierte Helmut einen der schönsten Geburtstage seines Lebens.

Kahnawake Sommer-Powwow 2019

Bild 1 von 16

Sammy hätte gerne etwas vom Mittagessen.

Gecheckt, geimpft, gechippt

Heute waren wir mit allen Welpen und Mama Nukka in der Tierklinik in Heskem. Die Hinfahrt war offenbar die reinste Tortur, speziell für Mato (aka Clemens), der sich gar nicht beruhigen konnte, bis ich ihn in den Fußraum des Beifahrersitzes kriechen ließ. Mit dem Kopf hinter einer Damenhandtasche ließen sich die letzten Kilometer sogar für unseren kleinen Helden aushalten.

Die Tierärztin war mit allen Welpen sehr zufrieden. Größe, Gewicht, Gesundheitszustand, Gebiss, Nabel, Verhalten – alles passte wunderbar, und bei den Jungs war alles am richtigen Platz. Impfen und Chippen ließen sie mit wenig Gemurr über sich ergehen. Nur der ohnehin aufgeregte Mato quietschte ein bisschen.

Auch Mama Nukka wurde gründlich untersucht und für gesund und munter befunden. Das Fell wächst allmählich nach, und sie wird bald wieder zunehmen, wenn sie sich keine Sorgen mehr um ihre Kinder machen muss.

Nach dem Besuch in der Tierklinik haben wir mit den müden Welpen einen Abstecher nach Marburg gemacht und sind von dort wieder heimgefahren. Diesmal waren alle friedlich und haben geschlafen, bis wir wieder zu Hause waren, wo wir von den anderen Vier schon ungeduldig erwartet wurden.

Morgen kommt der Zuchtwart und prüft, ob wir auch alles so gemacht haben, wie die Regeln unseres Zuchtverbandes es vorschreiben. Während man bei der Gesundheit ja immer mal Überraschungen erleben kann, ist mir vor diesem Termin überhaupt nicht bange.

Neue Rubrik: Wissenswertes

Wenn die Bärlis im Welpenzimmer mal schlafen, komme ich endlich mal zum Arbeiten. Die Anschaffung eines Babyphones, besser gesagt: einer Babybeobachtungskamera war eine meiner besten Ideen überhaupt. 🙂

Endlich habe ich mal ein paar alte Seitenentwürfe durchgeackert und in einer neuen Rubrik mit dem Titel Wissenswertes zusammengefasst. Neben einer kurzen Geschichte der Entwicklung der Rasse (ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, sondern nur meine 2 Cent!), dem Rassestandard der FCI, d.h. der offiziellen Beschreibung des Siberian Huskys und einem Artikel über die „Erstausstattung“ habe ich mal aufgeschrieben, wie das so läuft, wenn man bei uns einen Welpen erstehen möchte. Nach zwei Würfen und mit einem aktuellen Wurf im Welpenzimmer hat man ja schon ein paar Erfahrungen gesammelt.

Vielleicht ist das eine gute Handreichung für Menschen, die sich interessieren, aber ein bisschen Bammel haben, sich an einen „richtigen“ Züchter („mit Stammbaum und so“) zu wenden.

Nur Mut! Wir beißen nicht! 🙂

Huskyträume

Einen  Husky anschaffen – da kann einem bei all den Warnungen, dem Geunke und den Ermahnungen im WWW schon ganz mulmig werden.

Es ist allerdings möglich, Huskys quasi „auf Zeit“ zu erleben, also stundenweise. Spaß haben mit diesen wundervollen, freundlichen Hunden, die so gerne draußen unterwegs sind.

Seid ihr auch gerne draußen unterwegs? Sogar bei Wind und Wetter? Dann schaut doch mal hier!

C-chen auf der Zielgeraden

Heute morgen waren wir mit Nukka zu einer letzten Untersuchung und zur zweiten Schutzimpfung gegen das tückische Herpes-Virus in unserer Tierklinik und haben den Babybauch durchleuchten lassen. Da Nukka die meiste Zeit ihrer Trächtigkeit nicht bei uns gewohnt hat, war ich mir über die Anzahl und Größe der Welpen unsicher. Die Ultraschalluntersuchung hatte ja auch nur ergeben, dass sich mindestens vier Föten in ihr entwickelten.

Nun wissen wir, dass Nukka fünf kleine Welpis erwartet, und wir hoffen sehr, dass alles gutgeht! 

Längst fällig…

Zausel's Red Rose
Zausel’s Red Rose

Ich hätte die Vergabebestimmungen für den Titel im DCNH ja nur mal ganz genau lesen müssen, dann hätte es nicht so lange gedauert, ehe Kira ihren wohlverdienten Titel erhalten hätte – unser Mädchen ist ein

Jugend Champion (DCNH),

und wir sind stolz auf sie.

Besonders Sisko, der sie zu der einen oder anderen Ausstellung sogar begleitet hat.

 

Die C-chen kommen!

Nun ist es heraus: Unsere Stammmutter Kira wird Oma. Denn ihre Tochter Nukka (Almundis of Kahnawake) bekommt Welpis von Finn (Zaltana Heart On Fire of Savannah Town).

Finn
Finn (Zaltana Heart On Fire of Savannah Town, (c)M. Ebardt)

Nukka
Nukka (Almundis of Kahnawake (c)Markus Balzer)

Finn stammt aus dem Zaltana Kennel von Louise Franklyn und lebt im Kennel of Savannah Town von Simone Ebardt-Heidt und Michael Ebardt.

Wir danken Simone und Michael, dass sie diese Verpaarung möglich gemacht haben, und sind sehr gespannt auf diesen Wurf.

Neues Heim, neues Glück

Wir sind umgezogen und haben in den vergangenen drei Monaten alle damit verbundenen Prozeduren durchlaufen. Inzwischen endlich auch die, dass ein rühriger Bürgermeister für seine Gemeinde, die jetzt auch die unsrige ist, richtig flottes Internet durchsetzte. Gut Ding will Weile haben – hoffen wir, dass es mit der Mobilfunkversorgung schneller klappt. Wie die Hälfte des Vogelsbergkreises gehören auch wir nicht zu den 97 %, die abgedeckt sind.

NukkaGenug gejammert! Wir leben jetzt mit unseren vier Huskys auf einer Hofreite im Antrifttal, mit großem Grundstück und viel offenem Gelände ringsum. Die erneute Abnahme des Zwingers ist erfolgt, und so hoffen wir jetzt auf Welpen von Nukka (MBISB Almundis of Kahnawake) und Finn (JCh Zaltana Heart On Fire of Savannah Town). Wir sind Miteigentümer von Nukka und freuen uns, dass ihre Familie, mit der sie in der Nähe von Marburg lebt, und Finns Halterin Simone Ebardt-Heidt diese Verpaarung für unseren C-Wurf ermöglicht haben. Bald wissen wir, ob es geklappt hat! 🙂

Im April wird Ezri die Zuchtzulassung durchlaufen. Die Ergebnisse der Untersuchungen waren alle sehr vielversprechend, und so wie sie sich entwickelt, kann das, so Gott will, nicht schiefgehen.

Das Beste zum Schluss: Die Menschen hier in Ruhlkirchen sind großartig! Wir haben rasch Anschluss und freunde in der Nachbarschaft gefunden, junge Menschen, die gern mit den Hunden helfen. Und wir haben ohne unser zutun den Hofnamen Etjes geerbt – was eine große Ehre ist. 🙂

Frohes Fest!

Da Iris und Helmut sich momentan auf einer kleinen Zeitreise ins ISDN Zeitalter befinden, wünscht diesmal das Rülpenfrauchen allen Huskys und ihren Menschen und allen Huskyfreunden ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr! Wir wünschen weiterhin eine ganz bald funktionierende Telekommunikationsinfrastruktur beim Kahnawake Mutterschiff, damit wir wieder Neuigkeiten von Captain Sisko und seiner Crew lesen können.

Das Bild zeigt den Rülpen mit seinem Weihnachtsgeschenk, einem Würstchen. Das hatte er sich gewünscht.

Bernie wird berühmt ;-)

Bernie (Bernardus of Kahnawake) hat mit Erfolg an der Jubiläumsausstellung „50 Jahre DCNH“ teilgenommen und die Babyklasse als vielversprechend gewonnen. Sein Mitstreiter in der Babyklasse Rüden war unser Koda (Brendan of Kahnawake), der ebenfalls als vielversprechend den zweiten Platz machte. Bernie wurde dabei von Josefine Munke (Toolik’s Alaskan Malamutes) fotografiert, und das Foto schaffte es in einen Berich über die Jubiläumsausstellung in den aktuellen Clubnachrichten (04/18) des DCNH.

Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs!

Danke für das Foto, Josefine!