Bilder, die fehlen

Das Rudel ist ästhetisch gehandicappt. Schöne Bilder gibt es nur, wenn Menschen wie Iris oder der Papa vom Frauchen hinter der Kamera sind. Die Rudelmenschen sind zu allem Übel auch sehr langsam und haben grundsätzlich kein Dokumentationswerkzeug zur Hand, wenn es am dringendsten benötigt wird.

Wenn ein Althund mit einem riesigen Satz durch das Wohnzimmer fliegt, auf der Sofalehne landet, und ein Welpe mit Schelm im Nacken hinterher wackelt, um in eine puschelige Rute zu beißen – dann fehlt die Kamera.

Wenn die zwei Huskies beim Spielen überrascht werden und für einen kurzen Moment hochschauen (1/3 was? was? was?; 1/3 du STÖRST! und 1/3 ichwarsnich!) – dann fehlt die Kamera.

Wenn der Welpe lernt, über einen Stuhl auf einen Tisch zu steigen, um einen Müsliteller zu plündern / den Hackbraten zu belagern / den Dummy vom Althund sauberzuschlecken* – dann fehlt natürlich auch die Kamera.

Und am allerschönsten ist das kleine Welpengesicht, wenn ihm morgens die Ohren gekratzt werden. Aber dann ist es noch schwerer, ein Bild zu machen, weil ja alle Finger an Hundeohren beschäftigt sind.

* Leugnen bringt nichts, Kahnawakes! Es gibt Beweisphotos von Kira, wie sie in dem Alter Käse klaut. Wir waschen unsere Hände in Unschuld bezüglich dieser Unart! 

 

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