Kahnawake-Powwow in Oberscheld

Conans Herrchen lud am 23.11.2019 zum Kahnawake-Powwow in Oberscheld bei Dillenburg, d.h. einer Wanderung über Berg und Tal und Toben auf einer Wiese, während die zweibeinigen Stammesmitglieder bei Kaffee und Kuchen zuschauten.

Wanderung durch Wald und Feld Wanderung durch Wald und Wiesen
Das Rudel tobt auf der Wiese Das Rudel tobt auf der Wiese.
Mato und Maya jagen Mäuse. Ezri macht sich richtig dreckig.

Zunächst trafen wir uns bei Conan zu Hause, wo die Hunde im unter den neugierigen Blicken der Nachbarn im Garten toben durften.  Mit neun Menschen und acht Huskys hatten wir eine sehr gute Besetzung. KodaMato haben Johanna, Tobi und Jona mitgebracht, Maya kam mit Katha und Marcel, und Sisko, Kira, Ezri und Shakaar haben sich von Iris und Carolina chauffieren lassen. Opra musst leider beim verschnupften Helmut bleiben.

Dann führten Conan und Markus uns durch ihre schöne Heimat. Der Höhepunkt war allerdings das freie Spiel auf der Wiese. Die Hunde hatten großen Spaß dabei, miteinander zu balgen, um die Wette zu rennen und der dort beheimateten Mäusekolonie zu Leibe zu rücken.

Conan im Glück

Abends ging es dann wieder zurück ins Dorf, um den Tag in Conans und Markus‘ Wohnzimmer ausklingen zu lassen.

Sonnenuntergang über Oberscheld

Ein herrlicher Tag bei angenehm kühlem und trockenem Herbstwetter!

Opras Tag!

Am Wochenende haben wir an zwei Ausstellungen in Dortmund teilgenommen: der VDH-Bundessiegerausstellung, kurz BSA, und der VDH-Herbstsiegerausstellung. Und wir haben nicht nur das Soll erfüllt! Nach längerer Vorbereitung mit viel Training und einem ausgiebigen Badenachmittag für Opra, Ezri und Maya haben wir uns das aber auch verdient.

Am Samstag waren wir zu sechst: Opra, Ezri und Maya, Mayas Frauchen, unsere Freundin Carolina und ich. Um 5 ging es los mit dem vollgepackten Auto und dem Hundeanhänger daran. Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir die Westfalenhallen – und wurden dann wegen des Hängers auf den vermutlich am weitesten entfernten Parkplatz geschickt!

Murrend bepackten wir uns wie die Esel und marschierten mit den Hunden erst zum Eingang, dann zu Ring 35 in Halle 8, wo wir unser Lager aufschlugen.

Die VDH-Ausstellungen in Dortmund ziehen dank der dazugehörigen Messe nicht nur viele Hundefreunde an, sondern auch Aussteller aus ganz Europa. Man tritt also quasi in der Champions League an. 😉 Und dafür haben wir uns unter Zuchtrichter Gopi Krishnan aus Malaysia richtig gut geschlagen: Maya (Casilda of Kahnawake) wurde in der Jüngstenklasse (6 – 9 Monate) als „Vielversprechend“ bewertet und Ezri (obwohl komplett abgehaart) und Opra in ihrer jeweiligen Klasse als „Vorzüglich“. Zufrieden fuhren wir abends mit 3 schicken roten Schleifen nach Hause.

Anderntags ging es um dieselbe Zeit los, diesmal nur zu zweit mit den drei Hundemädchen. Inzwischen kannten wir wenigstens schon eine Abkürzung zwischen Parkplatz und Halle.

Auch von Lois Wilson aus Südafrika erhielt Klein-Maya ein „Vielversprechend“ samt Schleifchen. Ezri hingegen musste sich mit einem „Sehr gut“ begnügen.

Mit Opra ging ich dann in der Offenen Klasse selbst in den Ring. Sie war in sehr guter Form, das Fell nicht optimal, aber dafür sehr aufmerksam. Sie hat besser mitgespielt, als ich es erwartet hatte, und am Ende holte sie den ersten Platz. Beim Lauf um das CACIB (beste Hündin) wurde sie nicht ausgewählt, aber als es anschließend um das Reserve-CACIB ging machte sie den ersten Platz. Damit hat sie sich ihre zweite Anwartschaft auf den VDH-Champion und die erste Reserve-Anwartschaft für den DCNH-Champion geholt! Ich war, wie man sieht, sehr überrascht, und wir haben uns beide so gefreut, dass ich völlig vergessen habe, ein Siegerfoto mit der Zuchtrichterin zu machen.

V1 in der Offenen Klasse für Opra
Glückliche Klassensieger

Den Titel Best of Breed (BOB) holte sich an diesem Tag Mayas Papa Finn (Zaltana Heart On Fire Of Savannah Town) – von hier aus nochmals herzliche Gratulation an Simone Ebardt-Heidt zu diesem verdienten Erfolg. Finn war an diesem Tag einfach überragend!